Zwei bittere Niederlagen

11.04.2022

Am Wochenende gab es für die Seniorenteams des BV Villingen-Schwenningen zwei knappe Niederlagen zu verkraften – bei den Herren mit 5, bei den Damen mit 2 Punkten.

Oberliga Württemberg Frauen:
KSG Gerlingen – BV Villingen-Schwenningen 57 : 55

Ungewohnt lange geht in dieser Saison die Oberliga-Runde, denn die Frauen spielen nun noch eine sogenannte Platzierungsrunde, die bis zum 29. Mai terminiert ist. Den vielen Ausfällen hinsichtlich Corona geschuldet, spielen viele Teams nicht mehr in voller Mannschaftsstärke, zumal sich auch einige Studentinnen zum Semesterende verabschiedet haben. Trotzdem fuhren die Baskets zum Auswärtsspiel nach Gerlingen, mit dieser Mannschaft teilte man sich die Tabellenspitze aufgrund der Ergebnisse der Vorrunde. Gerlingen trat von Beginn an kompakt und kämpferisch in der Defense an, so dass man wenig Punkte erzielen und vor allem keine Rebounds ergattern konnte. Schon lag man mit 9:15 nach dem ersten Viertel und zur Halbzeit gar mit 19:27 zurück. Doch eine „kleine“ Aufstellung mit Imke Weißer, Michelle Werner, Maja Seidl, Anja Elbel und Lorena Hall kämpfte sich bis zum Ende des dritten Viertels wieder auf 37:37 Unentschieden heran. Anne Haas kam dann als Centerin hinzu und nun wurde jeder Angriff hart umkämpft. Kurz vor Spielende wurde es zu einem richtigen Krimi, als man eine herausgespielte Führung wieder abgeben musste. Nun bedeutete jeder Treffer den möglichen Sieg oder die Niederlage. Aus dem bisherigen Spiel heraus hatten die Gastgeberinnen einen einzigen Dreier verwandelt, so dass die Baskets unter dem Korb dicht machten und diesen einen Wurf zuließen. Doch genau diesen Wurf verwandelte die Aufbauspielerin und netzte ein, ein Notwurf von Anja Elbel kam dann zwar noch Zustande, doch dieser verfehlte den Korb. Am Ende wurde die Aufholjagd nicht belohnt und die Punkte blieben mit dem Endstand von 57:55 in Gerlingen.

 

Doch keine weiße Weste für die Saison 2021/22
Bezirksliga Herren West:
SG Schramberg – BV Villingen-Schwenningen                77 : 72

Um die Spannung in der Bezirksliga hoch zu halten, hatte sich das Team von Trainer Sergey Tsvetkov die Vorgabe gegeben: mit weißer Weste die Liga beenden. Doch Schramberg hatte eigene Pläne, denn sie können noch aus eigener Kraft den zweiten Tabellenplatz erreichen, der zu einem Relegationsspiel berechtigt. Dementsprechend motiviert gingen sie zu Werke und boten einen entsprechenden Widerstand gegen die körperlich größer gewachsenen Mannen aus der Doppelstadt. Schramberg führte zwar nach dem ersten Viertel mit 20:18, aber bis zur Halbzeit stand es mit 41:41 wieder ausgeglichen. Zwar hatte Kjell Deking 4 Dreier in dieser Halbzeit versenkt und Milen Dimitrov die Hälfte seiner späteren 23 Punkte erzielt, aber gegen die Würfe von Emile Mugabo war keine Verteidigung möglich. Die Schiedsrichter pfiffen in manchen Fällen sehr kleinlich, so dass auf beiden Seiten zwei Spieler frühzeitig mit dem fünften persönlichen Foul vom Platz mussten, aber dadurch kam kein Team in personelle Schwierigkeiten. Während man eigentlich auf einen Einbruch auf Seiten der Gastgeber wartete, wussten die sich gut aus der Affäre zu ziehen und holen jeden Rückstand wieder auf, so dass es vor dem entscheidenden Viertel 56:55 stand. Die Spannung war mit Händen zu greifen und plötzlich konnte jede Entscheidung spielentscheidend sein. Jeder Freiwurf war nun wichtig und hier behielten am Ende die Gastgeber die Nerven und so blieben die Punkte beim Endstand von 77:72 in Schramberg.
Für die Baskets steht jetzt noch das Spiel gegen den SV 03 Tübingen an, da der Staffelleiter darum gebeten hat, dass das Spiel, das die Tübinger eigentlich kurzfristig absagen mussten, nicht am grünen Tische entschieden werden soll.

 

Jugendspiele:

Leider wurde Corona bedingt aus dem Turnier der U18-1 in der Endrunde West ein Einzelspiel:
BV Villingen-Schwenningen – SG Schramberg  95 : 56

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