Wenig Punkte zugelassen, aber trotzdem keinen Sieg

13.10.2020

Oberliga Württemberg Frauen:
BV Villingen-Schwenningen – TSG Schwäbisch Hall 39 : 48

Mit Schwäbisch Hall kam der Aufsteiger aus der Landesliga in die Villinger Steppachhalle und brachte vom ersten Spiel gegen Konstanz schon einen Sieg mit.  Zum ersten Heimspiel dieser Saison trat die Villinger Damenmannschaft in voller Stärke mit allen 12 Spielerinnen an, allerdings hatte es unter der Woche schon die ersten Erkältungsbeschwerden gegeben, so dass Trainer Sergey Tsvetkov meinte: „jeder gibt 100 Prozent, dann wechseln wir!“ Mit Anja Elbel, Imke Weißer, Alina Schneider und Michelle Werner schickte er auch gleich vier schnelle, wendige Spielerinnen als Starting Five aufs Feld, dazu Christine Schell-Deking als Center. Mit einem schnellen Korb von Anja Elbel (sie kam am Ende auf 13 Punkte), nach dem Hochballgewinn von Michelle Werner, startete man auch positiv in das Spiel, musste dann aber 8 Punkte hintereinander vom Gegner hinnehmen. Dabei zeigte sich gleich von Anfang an, dass beide Mannschaften eine knallharte Defense spielen und so ging es gleich zu Beginn für Schwäbisch Hall an die Freiwurflinie. Den 2:8 Rückstand glich man ein paar Minuten später wieder aus und ab diesem Zeitpunkt konnte sich keine Mannschaft mehr absetzen. 12:13 stand es nach dem ersten Viertel. Im zweiten Viertel zeigten sich die Aufbauspieler beider Seiten und während Anja Elbel zwei Dreier hintereinander gelangen, punktete Annika Heck auf der Gegenseite  mit 9 Punkten und man ging mit 25:27 in die Halbzeitpause. In einem insgesamt punktearmen, da defense-betonten, Spiel, war das dritte Viertel insgesamt das schwächste. Während die Gäste aber doch noch 11 Punkte beisteuern konnten, blieben die Baskets von der Freiwurflinie blass und so reichte es nur zum 30:38 vor dem entscheidenden Viertel. Wie im Basketball so üblich gab es immer wieder Läufe von beiden Teams, so scorte kam der Gast zuerst zu 6:0 Punkte, bevor die Gastgeber mit 6:0 dagegen hielten. Den entscheidenden Schlusspunkt setze allerdings mit Annika Heck die Top-Scorerin der Partie, sie kam auf 17 Punkte, denn sie konnte in der entscheidenden Spielphase  ihre Mannschaft zum Sieg führen. Trainer Sergey Tsvetkov rang sich aber am Ende ein Lob für seine Spielerinnen zur 39:48 Niederlage ab: „ ihr habt bis zum Schluss gekämpft und wart ein gleichwertiger Gegner. Heute hat einfach die glücklichere Mannschaft gewonnen!“

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