Vorgezogenes Duell gegen Jena

26.11.2020

Nach der unglücklichen Auswärtsniederlage in Heidelberg steht für die wiha Panthers bereits am Samstag (18:00 Uhr) die kommende Aufgabe in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA bereit. Beim vorgezogenen Heimspiel gegen Science City Jena wollen die Schwarzwälder ihren Aufwärtstrend in einen Sieg ummünzen.

 

Statt des eigentlich vorgesehenen spielfreien Wochenendes haben sich die Verantwortlichen der wiha Panthers und von Science City Jena darauf geeinigt, die eigentlich für den 17. Spieltag terminierte Partie vorzuziehen. Dadurch bleiben beide Teams im Spielrhythmus und können durch Tausch des Heimrechts die am 2. Spieltag ausgefallene Begegnung nachholen.

 

Den Rhythmus beizubehalten, dürfte auch eine der zentralen Aufgaben der Velcic-Mannschaft für die kommenden Spiele sein. Gegen Heidelberg zeigten die Doppelstädter zwei völlig unterschiedliche Leistungen und liefen erst in der 2. Halbzeit zur Höchstform auf. Auch beim Heimspiel gegen Leverkusen rief die Mannschaft erst im Schlussviertel ihr Potenzial richtig ab. Trotzdem zieht Trainer Alen Velcic ein positives Fazit aus den vergangenen Spielen und ist sich sicher, dass das Team die gemachten Fortschritte schon bald in Siege ummünzen kann.

 

„Im Vergleich zum Vorjahr ist unser neues Team in der Entwicklung bereits viel weiter“, analysiert Velcic. „Es sind nur Nuancen, die momentan den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Wir befinden uns noch im Lernprozess, sind aber auf einem guten Weg und werden bald schon die Früchte unserer Arbeit ernten können“, ist sich der langjährige Panthers-Trainer sicher.

 

Mit Science City Jena empfangen die Schwenninger am Samstag eines der Topteams der Liga. Die Thüringer haben sich nach dem Bundesligaabstieg 2019 auf Anhieb als Schwergewicht der 2. Liga positionieren und die vergangene Saison auf Rang 3 abschließen können. Auch in dieser Saison zählt das Team des früheren Bundestrainers Frank Menz zu den heißen Meisterschafts- und Aufstiegskandidaten in der ProA. Dabei setzt Jena auch in dieser Saison auf ein besonders starkes Gerüst deutscher Spieler. Zwar mussten die Universitätsstadter den Abgang von Spielmacher Brad Loesing verkraften, konnten mit Stephan Haukohl und Robin Lodders zwei erfahrene deutsche Akteure verpflichten. Ligaerfahrung bringen auch Aufbauspieler Zamal Nixon (zuletzt Heidelberg und Ludwigsburg) und Center Andrew Smith (ProA-Meister mit Vechta 2018) mit. Die Thüringer sind offensiv sehr variabel aufgestellt. Sechs Spieler erzielen durchschnittlich mindestens 9 Zähler. Doch auch defensiv steht die Mannschaft von Frank Menz stark und ließ zuletzt nur wenig Punkte gegen Leverkusen (65) und Karlsruhe (52) zu.

 

Im Vorjahr mussten sich die Panthers Zuhause knapp gegen Jena geschlagen geben, konnten aber das Auswärtsspiel in Thüringen deutlich für sich entscheiden. „Jena gehört ohne Zweifel zu den besten Teams der Liga und ich schätze sie sogar noch ein etwas stärker ein als Tabellenführer Bremerhaven“, analysiert Trainer Velcic. „Das ist in unserem jetzigen Entwicklungsstadium genau der richtige Gegner!“

 

Noch immer sind bekanntlich Corona-bedingt keine Zuschauer für das Heimspiel in Schwenningen zugelassen. Wie üblich wird das Spiel wieder LIVE bei SportDeutschland.tv übertragen. Ab 17:45 Uhr melden sich am Samstag die beiden Kommentatoren Matthias Busse und Manuel Schust live aus der Schwenninger Deutenberghalle.

 

DOWNLOAD: Hallenmagazin Fastbreak_5_2020

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Thomas Disque

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