Viele Ballverluste sind für die Niederlage verantwortlich

04.11.2019

Basketball Oberliga Württemberg Frauen:
SV 03 Tübingen – BV Villingen-Schwenningen 68 : 45

Dieses Mal mussten die Oberliga-Damen ohne ihren etatmäßigen Headcoach auskommen, aber Birgit Mädge sprang in die Bresche und verzichtete darauf selbst aktiv zu spielen und übernahm die Rolle als Coach von der Bank aus. Trotzdem konnte man mit 11 Spielerinnen in Tübingen antreten und wollte so die Gastgeberinnen von Anfang an unter Druck setzen. Doch diese waren von Anfang an wacher, nutzen den Gewinn des Hochballes und führten schnell 2:0 und 4:0, bevor Rebecca Vetter mit einem verwandelten Freiwurf der erste Punkt für die Gäste gelang. Tübingen war nicht nur von Beginn an voll da, sondern spielte auch sehr aggressiv mit Doppeln und Ganzfeldpresse, was immer wieder zu einfachen Ballgewinnen führte und die Baskets von Beginn an alle Mühe hatten, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. 19:13 stand es nach dem ersten Viertel, das Anja Elbel mit einem verwandelten Dreier in letzter Minute noch zu einem erträglichen Ergebnis verwandelte. Tübingen stellte die Gäste immer wieder vor neue Aufgaben und spielte teilweise mit 3 Centerspielerinnen, was ihnen eine große Dominanz unter den Körben verschaffte. Trotzdem hätte man mit mehr „ausboxen“, den Gegner nach einem Wurf vom Korb fernhalten, mehr Rebounds haben können, so aber bekam der Gegner oft eine zweite oder sogar dritte Wurfchance. Beim Halbzeitstand von 31:21 war noch alles im Bereich des Möglichen, aber während auf der einen Seite selbst unkontrollierte Würfe ihr Ziel fanden, versuchten es die Baskets mit Dreierwürfen, die weder Punkte, noch den Rebound brachten. Rebecca Vetter avancierte mit 13 Punkten zum Top-Scorer der Spielerinnen aus VS und bestritt damit ihr bestes Spiel für die Doppelstädterinnen, aber Anja Elbel 9, Michelle Werner 6 und Imke Weißer 6 blieben unter ihren Möglichkeiten. Der Knackpunkt war dann das dritte Viertel, das mit 26:13 an Tübingen ging, wobei diese den Ball oft noch im Rückfeld der Gäste erobern konnten. Die Umstellung auf eine Zonenverteidigung kam dann zu spät, aber hier hatten die Tübingerinnen nicht viele Möglichkeiten und mit dem 11:11 im letzten Viertel zeigten die Spielerinnen, dass sie sich bis zum Schluss nicht aufgaben. Nun liegt man zusammen mit Konstanz, Ulm und Derendingen am Ende der Tabelle, d.h. man sollte vor allem in den Spielen gegen diese Teams gewinnen und so fährt man mit dieser Einstellung am kommenden Samstag an den See zum TV Konstanz.

Laden Sie sich die Panthers App herunter! Ein muss für jeden Fan.