Verfolgerduell gegen OrangeAcademy Ulm

30.11.2018

BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd
11. Spieltag, am Samstag, 01.12.2018 um 20 Uhr in der Deutenberghalle
Wiha Panthers Schwenningen – OrangeAcademy Ulm
Der heimstarke Aufsteiger Panthers erwartet am letzten Vorrundenspieltag die aufstrebenden Gäste aus Ulm zum schwäbischen
Verfolgerderby. Der Ausgang ist völlig offen.
Ausgangslage: Schwenningen rangiert trotz der klaren 75:95-Niederlage in
Leverkusen mit 7:3-Siegen weiterhin auf dem zweiten Platz. Die Gäste aus Ulm gehören
nach zwei Erfolgen hintereinander mit 6:4-Siegen zum Verfolgerfeld der Schwarzwälder.
Nun reisen die Donaustädter Fluss aufwärts in Richtung Neckarursprung, um den
nächsten Derby-Coup zu landen. Wie vor 14 Tagen beim Meister Elchingen mit 73:64.
Anforderungen: Fünf Heimspiele, fünf Siege – besser hätte der Start der Panthers am
heimischen Deutenberg nicht verlaufen können. Ziel ist nun ganz klar das halbe Dutzend
vollmachen. „Wir wollen daheim ungeschlagen bleiben und den sechsten Sieg in Serie”, so Panthers-Coach Alen Velcic.
In heimischer Halle sind die Schwenninger seit gut zweieinhalb Jahren und über 20
Spielen ungeschlagen. Es wird ein Duell der beiden besten Abwehrreihen der Liga. Schwenningen kassiert im Schnitt 71 Körbe, die Ulmer Youngster 67. Man darf gespannt sein, ob es ein
Low-Score-Game gibt oder beide zu einem Punktefestival ansetzen, da sie jederzeit an
einem guten Tag in der Lage sind, die gegnerische Offense unter 65 Punkte zu halten.
Ulm reist mit breiter Brust von der Donau an den Neckar. Der Grund: Zuletzt gab es
überzeugende Spiele und Siege. Die Dragons Rhöndorf wurden mit 74:69 wieder nach
Bonn geschickt und eine Woche zuvor gelang dem ProA-Absteiger der Husarenstreich
im Lokalderby mit einem umjubelten 73:64 beim Nachbarn Elchingen. Trainer Daniel
Jansson (39) und sein Team konnten mit dem kuriosen 59:41 gegen Würzburg also drei
Siege hintereinander einfahren in denen man immer unter 70 Gegenkörben blieb.
Logisch dass sich da in den Scorerboards keine Ulmer Akteure ganz vorne finden.
Panthers-Topmann Rasheed Moore (23.6) und Bill Borekambi (16.1) rangieren unter den
Top10. Dafür hat der Orange-Rebounder Nicolas Bretzel 7.4 Erfolge pro Partie
gesammelt. Moore (7.5) ist nur einen Hauch besser. Bei den Assistents ist Marius Stoll
(5.3) in der Südstaffel an vierter Stelle und bei den Blocks Moritz Krinner (1.9) der
zweitbeste Abräumer der Klasse. Auf Schwenningen wartet sozusagen eine Beton-
Defense, die es zu knacken gilt, um mit der eigenen Offensivkraft mindestens wieder
jenseits der 70- bis 80 Punkte-Marke zu gelangen. Eine taktische Herausforderung für
Trainer Alen Velcic.
Personelle Situation: Seinen Einstand feiern wird Neuzugang Anell Alexis (28), der vom
frisch gebackenen Meister Panamas Universitarios verpflichtet wurde. „Es war schon ein
kleiner Unterschied zum warmen Panama in den kühlen Schwarzwald zu kommen, vor allem der Zwischenstopp in Island war etwas frostig, aber ich freue mich, wenn ich der Mannschaft helfen kann und wir gemeinsam Erfolge feiern dürfen“, so der Nationalspieler Panamas. Alexis ersetzt den am Mittwoch in Offenburg erfolgreich an der gerissenen Bizepssehne operierten Kapitän Kosta Karamatskos. Verständigungsprobleme gibt es keine, da Alexis sehr gut Deutsch spricht und Englisch ohnehin in der Basketball-Kabine Sprache Nummer eins ist. Der Panthers-Kapitän indes ist zuversichtlich, „dass meine Verletzung gut heilen wird. Es braucht eben Zeit aber nur nächsten Saison bin ich zurück. Und die Jungs werden auch ohne mich eine starke Saison spielen. Ich werde von Außen helfen wo ich kann und immer nahe am Team sein.“
Somit steht Coach Velcic der aktuell komplette Kader mit zehn Spielern zur Verfügung. Obwohl auch Darius Pakamanis diese Woche nicht alle Trainingseinheiten absolvieren konnte. Der Grund lag aber im privaten Bereich mit einer kleinen Schrecksekunde für den Litauer: Seine Lebensgefährtin wurde am Dienstag in Esslingen ausgeraubt und da eilte der Shooting Guard am Abend selbstverständlich direkt nach Stuttgart, wofür auch Alen Velcic vollstes Verständnis hatte.
Aufgelöst wurde inzwischen der Vertrag mit Paul Owusu-Frimpong, der ohnehin nur zeitlich befristet verpflichtet wurde.
FOTO (Michael Kienzler):
Die Fans rund um Trommler Manolo und dessen Team wollen die Panthers auch gegen die OrangeAcademy nach vorne peitschen.

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