Starker Auswärtssieg in Karlsruhe

03.11.2019

Nach dem haushohen Heimsieg im Halloween-Spiel gegen Ehingen gewinnen die wiha Panthers auch das hart umkämpfte Auswärtsspiel in Karlsruhe. In einem Spiel mit vielen Führungswechseln behalten die Schwarzwälder am Ende dank ihrer Entschlossenheit und Nervenstärke die Oberhand.

 

Die Erleichterung stand den Panthers-Spielern nach Ertönen der Schlusssirene ins Gesicht geschrieben. Denn dem ersten Auswärtssieg der Saison war ein hartes Stück Arbeit vorausgegangen.

 

Die Gäste erwischten dabei einen guten Start in die Partie. Leon Friederici zeigte gleich zu Beginn des Spiels, dass er sich aktuell in blendender Verfassung befindet und markierte die ersten fünf Punkte der Panthers. In einem defensiv geprägten und von vielen Abschlussschwächen gekennzeichneten Auftaktviertel taten sich beide Mannschaften zunächst schwer, offensiv einen Rhythmus zu finden. Ein zweiter erfolgreicher Dreipunktewurf von Orlando Parker brachte die Karlsruher erstmals in Führung (12:11). Sean Lloyd und Rasheed Moore brachten die Panthers zwischenzeitlich wieder in Front. Doch die Gastgeber kämpften sich dank eines 6:0-Laufs wieder zurück und gingen mit einem 18:16 in die Viertelpause.

 

Im zweiten Viertel erzielten die Panthers dann in drei aufeinanderfolgenden Angriffssequenzen wichtige Punkte im Nachfassen. Bill Borekambi, David Dennis und Sean Lloyd schnappten sich Offensive Rebounds und scorten anschließend leichte Punkte (22:22). Lions-Trainer Ivan Rudez passte das gar nicht und nahm gleich eine Auszeit, um seine Spieler neu einzustellen. Und dabei schien er die richtigen Worte zu finden. Denn die Baden legten nun einen 11:2-Lauf hin und erspielten sich die bis dato höchste Führung von neun Punkten (33:24). Hierauf nahm dann auch Alen Velcic zwei Time-Outs und initiierte so einen Schlussspurt seiner Mannschaft. Jaren Lewis gelang zum Abschluss der ersten Halbzeit mit einem erfolgreichen Dreier der Ausgleich zum 38:38-Halbzeitstand.

 

Angetrieben von Lewis und Moore starteten die Schwarzwälder anschließend mit einem 7:0-Lauf in die zweite Halbzeit. Marko Bacak und Yasin Kolo schalteten mit Maurice Pluskota den Lions-Topscorer nahezu komplett aus. Erst mit einer Umstellung in der Verteidigung und einem unter den Körben auftrumpfenden Josh Nzeakor kam Karlsruhe wieder ins Spiel zurück (57:57).

 

Im Schlussabschnitt wechselte die Führung zunächst häufig. Nach zwei Steals von Dennis und Lloyd beging Karlsruhes Daniel Norl ein unsportliches Foul. Nach den verwandelten Freiwürfen von Rasheed Moore übernahmen die Panthers wieder die Führung (63:68) – und sollten diese bis zum Ende nicht mehr hergeben. Als Sean Lloyd nach einem erfolgreichen Dreier den Vorsprung auf erstmals 11 Punkte ausbaute (64:75) und nur noch drei Minuten zu spielen waren, sahen die wiha Panthers bereits wie der sichere Sieger aus. Doch es sollte am Ende nochmal eng werden. Unnötige Ballverluste und die plötzliche Abschlussschwäche der Schwenninger leitete Karlsruhes letztes Aufbäumen ein. Doch Marko Bacak und Leon Friederici gaben sich an der Freiwurflinie keine Blöße und sicherten den Panthers den verdienten 79:82-Auswärtserfolg.

 

Für die wiha Panthers Schwenningen spielten: Rasheed Moore (16 Punkte), Jaren Lewis (16), Leon Friederici (12), David Dennis (12/8 Assists), Marko Bacak (10/9 Rebounds), Sean Lloyd (10), Yasin Kolo (4), Bill Borekambi (2), Kosta Karamatskos, Junior Searcy und Filip Kukic.

 

Am kommenden Samstag (9.11., 20 Uhr) erwarten die wiha Panthers einen weiteren Gegner aus Baden-Württemberg. Mit den MLP Academics Heidelberg empfangen die Schwarzwälder dann den aktuell Tabellendritten in der heimischen Deutenberghalle.

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