Souveräner Auswärtssieg in Ehingen

09.02.2020

Auch gegen das Team Ehingen Urspring setzen die wiha Panthers Schwenningen ihre Erfolgsserie fort. Beim 69:78-Auswärtssieg kontrollieren die Schwarzwälder von Beginn an die Partie und fahren einen ungefährdeten und verdienten 11. Saisonsieg ein.

 

Die regionalen Duelle liegen den Schwenninger Basketballern: Im zehnten Baden-Württemberg-Derby der Saison gelingt den wiha Panthers in Ehingen der neunte Erfolg. Damit hat die Mannschaft von Alen Velcic abgesehen vom Heimspiel gegen Heidelberg alle Derby-Partien gewinnen können. Die Siege bei den Lokalduellen stellen die Grundlage dafür dar, dass man einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt geschafft hat und weiterhin von einer Playoff-Teilnahme träumen darf.

 

Beim krisengeplagten Tabellenschlusslicht Ehinger gelang den Schwenningern ein guter Start in die Partie. Die Mannschaft schaffte es gut, den Ball in die Zone zu bringen und Marko Bacak und Bill Borekambi punkteten in aussichtsreicher Position zuverlässig. Ehingen blieb vor allem dank des gut aufgelegten Cullen Neal dran, lag aber nach dem ersten Viertel mit vier Punkten hinten (19:23).

 

Nach der ersten Viertelpause fanden die Gastgeber in der Offensive besser in die Partie. Neal versenkte gleich zu Beginn einen weiteren Dreier und Akim-Jamal Jonah sorgte mit einem krachenden Dunk für die erste Ehinger Führung (29:28). Nachdem Alen Velcic eine Auszeit genommen hatte, verwandelte Drew Brandon einen Dreier und lenkte als ordnende Hand das Schwenninger Angriffsspiel. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit sorgte Marko Bacak nochmal für Punkte und baute den Vorsprung der Panthers auf sieben Zähler aus (34:41).

 

Ehingens bester deutscher Scorer Tim Hasbargen eröffnete die zweite Halbzeit mit einem Dreier. Doch die Schwenninger ließen sich auch von einem weiteren Dunk von Jonah nicht aus dem Konzept bringen und bauten ihre Führung weiter aus. Nach vier schnellen Punkten von Bill Borekambi netzte Rasheed Moore direkt nach einer Ehinger Auszeit einen Dreier ein, der den Schwenninger Vorsprung erstmals in den zweistelligen Bereich schraubte (39:50). Zwar gelang es dem Team Urspring durch ein 4-Punkte-Spiel von Erik Scheive wieder heranzukommen, doch Leon Friederici und Marko Bacak punkteten gleich in den nächsten Angriffen. Nach einem weiteren Schwenninger 6:0-Lauf betrug die Führung der Panthers erstmals 14 Zähler (48:62).

 

Das Schlussviertel startete dann sehr punktearm. Insgesamt wurde das Spiel nun deutlich physischer und war von vielen Ballverlusten geprägt. Aus der fünfminütigen Schwächephase der Gäste konnte Ehingen aber kaum Profit schlagen und blieb offensiv weiter zu harmlos. Marko Bacak sorgte nach einem erfolgreichen And-1-Play (Punkte trotz Foul mit anschließendem Bonusfreiwurf) für die höchste Schwenninger Führung (54:70), die auch den letzten Ehinger Angriffsbemühungen standhielt. Erik Scheive versenkte in der Schlussphase nochmal zwei Dreier, die aber nur zur Ergebniskosmetik beitrugen. Für die letzten Schwenninger Punkte sorgte Kapitän Kosta Karamatskos, ehe der souveräne Sieg die mitgereisten Panthers-Fans jubeln ließ.

 

Nach dem vierten Auswärtssieg in Folge haben sich die Schwenninger in eine gute Ausgangslage für den Saisonendspurt gebracht. Bei noch acht verbleibenden Hauptrundenspielen beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsränge mittlerweile acht Zähler. Vom achten Platz, der für die Qualifikation der Playoffs reicht, trennen die Schwarzwälder aktuell nur noch zwei Punkte.

 

Für die wiha Panthers spielten: Drew Brandon (18 Punkte, 6 Rebounds), Marko Bacak (16 Punkte, 9 Rebounds), Jaren Lewis (14 Punkte, 9 Rebounds), Rasheed Moore (14), Bill Borekambi (8), Leon Friederici (6), Filip Kukic und Daniel Loh. Ohne Einsatz blieb der nach seinem Bandscheibenvorfall noch nicht fitte Yasin Kolo.

 

Am kommenden Samstag (15.2., 20 Uhr) erwarten die Schwenninger den langjährigen Bundesligisten und aktuell Tabellenzweiten aus Bremerhaven in der Deutenberghalle. Dann trifft Panthers-Guard Leon Friederici erneut auf seinen jüngeren Bruder Vincent, der seit dieser Saison für die Eisbären auf Korbjagd geht. Im Hinspiel hielt die Mannschaft von Alen Velcic an der Nordseeküste lange Zeit gut mit, musste sich aber dem Bundesligaabsteiger in der Schlussphase des Spiels geschlagen geben. Was im Hinspiel knapp misslang, soll nun vor heimischem Publikum gelingen. Tickets für das Spiel gegen die Eisbären Bremerhaven sind im Online-Shop oder der Abendkasse erhältlich.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Michael Kienzler

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