Schlussspurt sichert Auswärtssieg in Tübingen

21.03.2021

Dank eines starken Schlussviertels haben die wiha Panthers Schwenningen eine über weite Strecken ausgeglichene Partie bei den Tigers Tübingen mit 77:66 gewinnen können. Damit gelingt den Schwenningern ein großer Schritt in Richtung Playoff-Teilnahme in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA.

 

Tigers Tübingen – wiha Panthers Schwenningen 66:77 (19:15, 22:22, 21:24, 4:16)

 

Tübingen bleibt ein guter Gegner für die Schwenninger Basketballer. Auch im vierten Aufeinandertreffen seit dem Aufstieg der wiha Panthers im Jahr 2019 behielt die Mannschaft von Trainer Alen Velcic die Oberhand im Schwaben-Derby. Dabei konnten sich die wiha Panthers einmal mehr auf ihre starke Verteidigung verlassen, die den Gastgebern im Schlussviertel nur vier Zähler gestattete.

 

Erstmals als Favorit in ein Spiel gegen Tübingen gehend, starteten die Doppelstädter mit Courtney Stockard, Nate Britt, Chris Frazier, Rytis Pipiras und Robin Jorch. Angeführt von ihrem finnischen Nationalspieler Elias Valtonen bestimmten die Tigers die ersten Minuten der Partie. Nach einigen Führungswechseln Mitte des ersten Viertels setzten sich die Tübinger am Ende des ersten Abschnitts wieder etwas ab (19:15).

 

Auch die zweiten zehn Minuten sollten den Gastgebern gehören. Erneut sollte Valtonen die treibende Kraft im Offensivspiel der Gastgeber sein. Besnik Bekteshi baute die Führung der Tigers nach einem verwandelten Sprungwurf erstmals auf zehn Punkte aus (39:29). Durch ein Dreipunktespiel von Rytis Pipiras und einem erfolgreichen Distanzwurf von Chris Frazier kämpften sich die Panthers kurz vor der Halbzeit wieder etwas heran (41:37).

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Schwenninger die Intensität in der Defensive und erzwangen einige Ballverluste auf Seiten der Tübinger. Nach drei Minuten Spielzeit in Durchgang zwei verzeichneten die Universitätsstädter drei schnelle Turnover – so viele wie zuvor in der gesamten ersten Halbzeit. Zwischenzeitlich übernahmen die Panthers durch Punkte von Courtney Stockard wieder die Führung. Doch nach dreieinhalb Minuten ohne Schwenninger Zählern gingen die Gastgeber wieder in Front und lagen nach 30 Minuten Spielzeit knapp vorne (62:61).

 

Die ersten vier Punkte des Schlussviertels erzielte Elias Valtonen und erhöhte den Vorsprung der Tigers auf fünf Zähler. Mit achteinhalb verbleibenden Minuten Spielzeit sollten das jedoch die letzten Tübinger Punkte des Abends bleiben. Fortan intensivierten die Panthers einmal mehr ihre Verteidigungsarbeit und forcierten damit weitere Ballverluste Tübingens. Auch die Verteidigung der Dreipunktelinie funktionierte nun viel besser und erschwerte es den Tigers aus der Distanz zu punkten. Jonas Niedermanner erwies sich in dieser entscheidenden Spielphase als Energizer, der dem Team hinten durch schnelle Hände Steals und geblockte Würfe bescherte und offensiv den Fastbreak stark mitlief.

 

Die Panthers beendeten das Spiel mit einem 16:0-Lauf und sicherten sich damit den 14. Saisonsieg. Damit zieht das diesjährige Schwenninger Team mit der Mannschaft des Vorjahres gleich und wird die Hauptrunde mindestens mit einem ausgeglichenen Punktekonto beenden. Durch die gleichzeitige Niederlage Kirchheims in Hagen und dem Sieg der Artland Dragons in Trier klettern die Panthers auf Rang 5 in der Tabelle. Das Tor zur ersten Playoff-Teilnahme in der zweithöchsten deutschen Spielklasse steht für die Panthers nun weit offen.

 

Für die wiha Panthers spielten: Courtney Stockard (16 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists), Felix Edwardsson (15), Rytis Pipiras (10 Punkte, 7 Rebounds), Chris Frazier (10), Grant Teichmann (10), Nate Britt (9), Jonas Niedermanner (5), Kevin Bryant (2), Robin Jorch, Ivan Mikulic und Kosta Karamatskos.

 

Am kommenden Wochenende steht den Schwarzwäldern die längste Auswärtsfahrt im deutschen Basketball bevor. Dabei reisen die Schwenninger einmal quer durch die Republik und legen über 900 Kilometer zurück, um am Sonntag (28.3., 16:00 Uhr) zum Auswärtsspiel beim Top-Team Rostock Seawolves anzutreten.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Miclas Haasis

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