Rückschlag in Paderborn

14.03.2021

Nach einer schwachen 1. Halbzeit mussten sich die wiha Panthers am Samstagabend bei den Uni Baskets Paderborn mit 81:74 geschlagen geben. Trotz der elften Saisonniederlage befinden sich die Schwenninger weiterhin in einer guten Ausgangslage im Kampf um die Playoff-Ränge.

 

Uni Baskets Paderborn – wiha Panthers Schwenningen 81:74 (24:16, 20:15, 19:23, 18:20)

 

Paderborn bleibt ein schwieriges Pflaster für die wiha Panthers. Nachdem die Neckarstädter bereits in der Vorsaison eine deutliche 75:96-Niederlage bei den Uni Baskets hinnehmen mussten, gab es auch dieses Jahr bei den Ostwestfalen nichts zu holen.

 

Nach sechsstündiger Busanreise starteten die Schwenninger in der Paderborner Maspernhalle mit Robin Jorch, Jonas Niedermanner, Grant Teichmann, Ivan Mikulic und Courtney Stockard in die Partie. Aufgrund eines frühen 7:0-Rückstands nahm Panthers-Trainer Alen Velcic bereits nach knapp zweieinhalb Minuten Spielzeit seine erste Auszeit. In der Folge gelang den Panthers der schnelle Ausgleich. Doch die Uni Baskets antworteten mit einem 9:0-Lauf und übernahmen erneut die Führung (17:8). Die zunehmend aggressivere Verteidigung der Panthers führte zwar zu Paderborner Ballverlusten, ging aber auch auf Kosten einiger Foulpfiffe. Rytis Pipiras zeigte sich in der Anfangsphase als gefährlichster Korbschütze der Schwenninger und erzielte neun seiner insgesamt 15 Zähler im Auftaktviertel. Die Schwenninger Unterlegenheit bei den Rebounds und die hochprozentige Trefferquote der Gastgeber sorgte für einen 8-Punkte-Rückstand nach zehn Minuten (24:16).

 

Auch im zweiten Viertel behielten die Uni Baskets die Oberhand. Angeführt vom überragenden Spielmacher Drew Cushingberry fand Paderborn offensiv immer wieder die passenden Antworten. Die wiha Panthers zeigten sich nun defensiv etwas stabiler, taten sich aber nach wie vor im Angriffsspiel schwer. Bis zur Halbzeit sollten die Schwarzwälder nur 31 Punkte erzielt haben und der Rückstand auf 13 Zähler angewachsen sein (44:31).

 

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit knickte Schwenningens Point Guard Nate Britt bei einer Aktion unglücklich um und musste einige Minuten aus dem Spiel genommen werden. In Abwesenheit ihres Spielmachers gelang es den Panthers jedoch, sich in einer fahrigen Begegnung sukzessive wieder zurückzukämpfen. Nach einem erfolgreichen Distanzwurf von Grant Teichmann waren die Gäste fast wieder in Schlagdistanz (49:43). Auch Chris Frazier versenkte Ende des dritten Viertels einige wichtige Würfe, um die Panthers im Spiel zu halten. Doch Drew Cushingberry setzte der Schwenninger Aufholjagd mit einem verwandelten Distanzwurf Sekunden vor Viertelende einen jähen Dämpfer (63:54).

 

Auch im Schlussviertel fehlte der Schwenninger Offensive die Leichtigkeit vergangener Spiele. Obwohl Paderborn zwischenzeitlich über fünfeinhalb Minuten ohne Feldkorb blieb und von der Freiwurflinie einige Punkte liegenließ, gelang es den Schwenningern nicht im Schlussabschnitt mehr Kapital herauszuschlagen. Zwar brachten Chris Frazier und Courtney Stockard die Panthers eine Minute vor Ende nochmal bis auf vier Zähler heran (77:74). Doch die Uni Baskets ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen und feierten ihren zehnten Saisonsieg.

 

Für die wiha Panthers spielten: Courtney Stockard (16), Rytis Pipiras (15), Chris Frazier (11), Jonas Niedermanner (9), Nate Britt (7), Felix Edwardsson (7), Grant Teichmann (6), Robin Jorch (2), Kevin Bryant (1), Ivan Mikulic und Kosta Karamatskos.

 

Trotz der Niederlage in Paderborn befinden sich die Schwenninger weiterhin in einer guten Ausgangslage für den Schlussspurt der Hauptrunde. Aktuell liegt die Mannschaft von Trainer Alen Velcic auf Rang sechs und trifft in den verbleibenden vier Hauptrundenspielen auf drei Gegner, die in der Tabelle hinter den Doppelstädtern stehen.

 

Für die wiha Panthers geht es am kommenden Samstag (19:00 Uhr) zum Derby gegen die Tigers Tübingen. Da die Paul-Horn-Arena derzeit als Impfzentrum genutzt wird, findet das Spiel in der Rottenburger Volksbank Arena statt.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: wiha Panthers

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