Panthers wollen in Hagen nachlegen

10.12.2020

Nach dem überzeugenden 85:73-Auswärtserfolg in Kirchheim wollen die wiha Panthers am Samstag (12.12., 19:00 Uhr) in Hagen den nächsten Sieg einfahren.

 

Auf dem richtigen Weg wähnten sich die wiha Panthers in den vergangenen Wochen trotz einiger Niederlagen. Die Bestätigung für die gefühlt ansteigende Leistungskurve holten sich die Neckarstädter beim wichtigen Sieg in Kirchheim.

 

Zwar erwischten die Panthers auch bei den Teckstädtern einen schlechten Start in die Partie, besannen sich dann aber diszipliniert auf ihre Stärken. Vor allem defensiv zeigte die Mannschaft von Alen Velcic eine deutliche Steigerung. Die verbesserte Abstimmungsarbeit beim Rebounding und die viel besser funktionierende Hilfsverteidigung sind Resultate harter Trainingsarbeit. „Wir haben in den vergangenen Wochen sehr viel an der Abstimmung in der Verteidigung und dem allgemeinen Zusammenspiel gearbeitet“, berichtet Trainer Alen Velcic. „Dabei haben wir sogar eine Trainingsübung erfunden, bei der die Spieler gezwungen sind zusammenzuspielen.“

 

Dem Erfolg bei den Knights misst das Trainer-Trio Velcic-Pangarov-Nadjfeji einen hohen Stellenwert bei: „Das Spiel in Kirchheim könnte ein Wendepunkt sein“, erläutert Velcic. „Wir haben das Gefühl, dass es am Wochenende bei der Mannschaft Klick gemacht hat und wir einen großen Schritt nach vorne in der Entwicklung des Teams geschafft haben. Bis zum Jahresende wollen wir nun möglichst alle verbleibenden Spiele gewinnen.“

 

Die nächste Aufgabe wartet auf die wiha Panthers in Hagen. Die Westfalen haben in dieser Saison aufgrund Corona-bedingter Quarantäne-Maßnahmen erst vier Partien absolvieren können. Nach zwei Auswärtsniederlagen gegen Leverkusen und Nürnberg mussten die Feuervögel fast einen Monat pausieren, ehe sie wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnten. Gegen die ebenfalls aus der Quarantäne zurückgekehrten Römerstrom Gladiators Trier feierte Hagen Anfang Dezember einen hohen Heimsieg. Am vergangenen Dienstag kassierte die Mannschaft von Chris Harris allerdings eine klare Heimniederlage gegen Paderborn (75:105).

 

Nach den Abgängen der beiden Eigengewächse Jonas Grof und Niklas Geske haben sich die Hagener mit vier Amerikanern verstärkt. Auffälligster Akteur ist derzeit Small Forward Cameron Delaney, der aus Österreich zu Phoenix Hagen wechselte und durchschnittlich 14,5 Punkte erzielt. Mehr Zähler markiert nur Routinier Dominik Spohr (14,7 Punkte), der seit 2017 für die Feuervögel aufläuft. Neben Spohr sind den Hagenern mit Joel-Sadu Aminu und Javon Baumann bekannte Gesichter des Vorjahrs erhalten geblieben.

 

„Hagen spielt einen sehr disziplinierten Stil und will ähnlich wie wir immer gerne ins Laufen kommen, um über Schnellangriffe einfache Punkte erzielen zu können“, analysiert Trainer Alen Velcic. „Wir haben in der letzten Saison bei den Niederlagen gesehen, was passiert, wenn man gegen Hagen nicht hochkonzentriert spielt. Daher müssen wir unbedingt mit der gleichen Disziplin und Intensität wie in Kirchheim auftreten!“

 

Das Spiel wird am Samstag wie üblich LIVE bei SportDeutschland.tv übertragen. Da das für den 16. Dezember terminierte Nachholspiel in Tübingen erneut verschoben werden musste, bestreiten die Schwenninger Basketballer am darauffolgenden Samstag das nächste Spiel  in Ehingen (19.12., 19 Uhr). Erst am Vorweihnachtstag (23.12., 19:30 Uhr) steht das nächste Heimspiel an. Dann gastieren die MLP Academics Heidelberg in der Deutenberghalle.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Michael Kienzler

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