Panthers wollen Drachen zÀhmen

14.11.2019

Am kommenden Samstag (19:30 Uhr) spielen die wiha Panthers in der wohl kleinsten Basketball-Hochburg der Republik. Bei den Artland Dragons aus der niedersĂ€chsischen Kleinstadt QuakenbrĂŒck wollen sich die Panthers als DrachenzĂ€hmer beweisen. Dort trifft die Mannschaft von Alen Velcic auf ein Team, das derzeit nur auf Tabellenplatz 13 steht, aber ĂŒber hohes spielerisches Potenzial verfĂŒgt.

 

Nach der deutlichen Heimniederlage gegen das Spitzenteam aus Heidelberg stehen fĂŒr die Schwenninger Basketballer nun ĂŒberwiegend Partien gegen Tabellennachbarn an. Bis zum Jahresabschluss beim Event-Spiel Super Slam in der Helios Arena gilt es Boden gut zu machen auf die Konkurrenz und das Saisonziel Playoffs nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Der Anfang soll bei den Artland Dragons QuakenbrĂŒck gemacht werden! Der langjĂ€hrige Bundesligist und Pokalsieger 2008 verfĂŒgt ĂŒber einen qualitativ hochwertigen Kader, der bislang auch aufgrund von Verletzungen mit Startschwierigkeiten zu kĂ€mpfen hatte. Von den ersten neun Partien in der laufenden ProA-Saison konnten die Dragons nur zwei gewinnen. In der letzten Woche gelang den Niedersachsen gegen den FC Schalke 04 jedoch der erste Heimsieg der Saison.

 

UnterschĂ€tzen darf man die mit vielen jungen Spielern gespickte Mannschaft von Trainer Florian Hartenstein nicht. Mit Malik Dunbar lĂ€uft fĂŒr die Drachen einer der besten Offensivspieler der Liga auf. Der 23-jĂ€hrige Amerikaner stand im FrĂŒhjahr noch mit der den Auburn Tigers im prestigetrĂ€chtigen NCAA Final Four und ist aktuell der ligaweit fĂŒnftbeste Scorer mit durchschnittlich 18,1 Punkten. Neben Dunbar scoren mit Center Robert Oehle (13,7), US-Aufbauspieler Pierre Bland (13,1), Veteran Chase Griffin (12,1) und dem litauischen Talent Danelius Lavrinovicius (10,6) vier weitere Akteure im Schnitt zweistellig. Robert Oehle ist nach seinem Zehenbruch wieder einsatzfĂ€hig und auch Lavrinovicius feierte beim Heimsieg ĂŒber Schalke sein Comeback nach einer Meniskusverletzung.

 

Panthers-Trainer Alen Velcic rechnet mit einem engen Spiel: „QuakenbrĂŒck hat ein gefĂ€hrliches Team, das sein spielerisches Potenzial bislang noch nicht richtig abrufen konnte. Mit dem Heimsieg im RĂŒcken und den von den Verletzungen zurĂŒckkehrenden LeistungstrĂ€gern werden sie sicher selbstbewusst ins Spiel gehen. Wir mĂŒssen vor allem in der Verteidigung geschlossen auftreten und hochkonzentriert spielen. Ich erwarte eine Begegnung auf Augenhöhe, bei der am Ende Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen können und auch die Tagesform eine wichtige Rolle spielen wird.“

 

Ob Kosta Karamatskos am Samstag wieder auflaufen kann, steht noch nicht fest. Der Panthers-KapitÀn hatte sich in der Vorwoche im Training eine BÀnderverletzung zugezogen uns setzte vorsichtshalber gegen Heidelberg aus. Nachdem er bereits wieder ins Training eingestiegen war, traten jedoch erneut Schmerzen auf, die nun eine genauere Untersuchung notwendig machen. Abgesehen von Sergey Tsvetkov, der am Wochenende als Trainer im Einsatz ist, werden die wiha Panthers aber bereits am Freitag in Bestbesetzung ins niedersÀchsische Artland fahren.

 

Wer die lange AuswĂ€rtsfahrt ins knapp 700 Kilometer entfernte QuakenbrĂŒck nicht antritt, darf sich – wie ĂŒblich –  auf die Live-Übertragung bei Airtango freuen, die am Samstag ab 19:30 Uhr startet.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Michael Kienzler

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