Panthers siegen bei Bundesligaabsteiger Jena

09.03.2020

Nach der Pflicht gelingt auch die Kür! Nach dem Heimsieg gegen die Artland Dragons am Freitag (94:80) gelingt den wiha Panthers bei Bundesligaabsteiger Science City Jena der sechste Auswärtserfolg in Serie! Beim Tabellendritten kontrollieren die Schwenninger die Partie von Beginn an und feiern einen verdienten 89:97-Erfolg.

 

Die wiha Panthers Schwenningen bleiben der Auswärtsschreck in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA. Auch im sechsten Auswärtsspiel in Serie nehmen die Schwarzwälder die Punkte mit nach Hause. Mit dem Sieg gegen Science City Jena untermauern die Schwenninger ihre Playoff-Ambitionen und beweisen auch in Thüringen, dass sie aktuell das Team der Stunde in der ProA sind.

 

Science City Jena – wiha Panthers Schwenningen 89:97 (21:30, 22:27, 22:16, 24:24)

 

1925 Zuschauer in der Sparkassen-Arena Jena erlebten ein echtes Spitzenspiel in der ProA. Denn der Tabellendritte aus Jena empfing die zweitbeste Rückrundenmannschaft aus Schwenningen. Beide Teams erwischten einen guten Start und versenkten ihre ersten Würfe. Nach drei Führungswechseln innerhalb der ersten fünf Spielminuten setzten sich die Gäste nach einem erfolgreichen Dreier von Ivan Mikulic etwas ab. Durch das erfolgreiche Umschaltspiel von Verteidigung zu Angriff gelangen den Panthers schnelle, einfache Punkte. Besonders Jaren Lewis zeigte immer wieder seine schnellen Hände in der Defense und verbuchte in der Anfangsphase bereits drei Ballgewinne. Drew Brandon netzte mit der Schlusssirene des 1.  Viertels einen Dreier zur komfortablen 21:30-Führung ein.

 

Auch im 2. Viertel bestimmten die Panthers den Rhythmus des Spiels und bauten ihre Führung konsequent aus. Nach einem And-1 Spiel von Rasheed Moore betrug der Vorsprung bereits 13 Punkte (26:39). Durch das starke Zusammenspiel im Pick’n Roll von Brad Loesing und Alex Herrera blieb Jena dran, konnte aber nicht verhindern, dass Schwenningen mit einer deutlichen Führung in die Halbzeit ging (43:57).

 

Mit Beginn der zweiten zwanzig Minuten zeigte Jena, warum die Mannschaft zu den Topteams der Liga gehört. Dank eines 10:0-Laufs binnen zweieinhalb Minuten kamen die Thüringer wieder bis auf sechs Zähler heran. Doch Alen Velcics Mannschaft fand nach einer Auszeit wieder in die Spur. Leon Friederici versenkte einen wichtigen Dreier und Rasheed Moore übernahm in der Offensive immer mehr Verantwortung. Ivan Mikulic sorgte kurz vor der Viertelpause mit einem weiteren Dreier für die 65:73-Führung.

 

Im Schlussviertel brachte das starke Duo Loesing-Herrera die Gastgeber nochmal bis auf drei Punkte heran (80:83). Doch erneut zeigten sich die Schwenninger als souverän agierendes Team, das immer wieder die richtigen Antworten für die Schlussoffensive Jenas parat hatte. Rasheed Moore erzielte 15 seiner insgesamt 22 Zähler in der zweiten Halbzeit und übernahm in den wichtigen Phasen des Spiels Verantwortung. Mit 26 Punkten und 9 Rebounds schrammte Jaren Lewis nur haarscharf am Double Double vorbei.

 

Durch den Auswärtssieg über Science City Jena festigen die wiha Panthers ihren Platz im Kampf um die Playoff-Plätze. Aktuell belegt das Velcic-Team Platz 9 – punktgleich mit dem Tabellenfünften aus Leverkusen.

 

„Wir haben das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute komplett kontrolliert“, kommentierte Panthers-Trainer Alen Velcic nach der Partie. „Taktisch waren wir sehr gut vorbereitet und die Mannschaft ist selbstbewusst aufgetreten. Es ist uns gelungen, den aggressiven Stil Jenas zu erwidern und unsere Würfe zu treffen. Wir hatten zwar Probleme, das Pick’n Roll von Loesing und Herrera zu verteidigen, haben das aber mit unserer Offensive kompensieren können. Auch wenn wir 89 Punkte kassiert haben, ist es uns oft gelungen, die Transition Jenas zu stoppen. Durch die vielen Ballgewinne sind wir zu vielen schnellen Punkten gekommen. Wir sind als Team absolut gewachsen, um auch bei solchen Gegnern wie Jena bestehen zu können. Es hat mich gefreut, dass auch Ivan Mikulic endlich wieder gezeigt hat, zu was er in der Lage ist. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Leistung, die wir gezeigt haben.“

 

Für die wiha Panthers spielten: Jaren Lewis (26 Punkte, 9 Rebounds), Rasheed Moore (22), Ivan Mikulic (15), Marko Bacak (11), Leon Friederici (10), Drew Brandon (7), Bill Borekambi (4), Kosta Karamatskos (2), Daniel Loh und Filip Kukic.

 

Für die wiha Panthers stehen an den kommenden beiden Wochenenden richtungsweisende Partien in der heimischen Deutenberghalle an. Am kommenden Samstag (14.3., 20 Uhr) gastiert mit den Nürnberg Falcons der letztjährige Vize-Meister und unmittelbare Tabellennachbar am Deutenberg. Sieben Tage später (Samstag, 21.3., 20 Uhr) kommt mit den Uni Baskets Paderborn der nächste punktgleiche Konkurrent im Kampf um die Playoff-Ränge. Karten für beide Spiele sind im Online-Ticketshop erhältlich.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Michael Kienzler

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