Panthers mit Pflichtsieg über Dragons

07.03.2020

Den wiha Panthers Schwenningen gelingt mit dem 94:80-Erfolg über die Artland Dragons der 13. Saisonsieg. Nach Startschwierigkeiten feiern die Schwarzwälder schließlich einen überzeugenden Sieg in der Deutenberghalle, bei dem vor allem Leon Friederici und Jaren Lewis offensiv glänzen. Mit dem Pflichtsieg über Quakenbrück unterstreichen die Schwenninger ihre Playoff-Ambitionen und befinden sich weiter in einer guten Ausgangslage für den Saisonendspurt.

 

Knapp 600 Zuschauer erlebten am Freitagabend in Schwenningen ein unterhaltsames Spiel, das zunächst gar nicht nach dem Geschmack der Panthers-Fans verlief. Denn die Schwenninger verschliefen den Start ins Spiel und gestatteten den Gästen aus Quakenbrück reihenweise offene Würfe von jenseits der Dreipunktelinie. Nach nur knapp sieben Minuten Spielzeit netzte Quakenbrücks Jonas Herold bereits den fünften erfolgreichen Dreier der Gäste ein. Die Anzeigetafel offenbarte ein 4:19. Doch gegen Ende des 1. Viertels fanden die Gastgeber endlich ihren Rhythmus und kämpften sich durch einen 10:0-Lauf wieder heran. Bis zum Ende des Spielabschnitts waren die Schwenninger wieder auf vier Punkte herangekommen (21:25).

 

Spielmacher Drew Brandon glich die Begegnung in der zwölften Spielminute durch einen Korbleger erstmals wieder aus (31:31). Angetrieben von Leon Friederici und Jaren Lewis gingen die Panthers anschließend erstmals in Führung (39:33). Doch die Gäste aus Niedersachsen blieben dran und glichen die Partie kurz vor der Halbzeit wieder aus (43:43).

 

Zehn verwandelte Dreier innerhalb der 1. Halbzeit konnten Panthers-Trainer Alen Velcic nicht gefallen. Eine laute Halbzeit-Ansprache und eine zerbrochenes Taktikboard später setzte die Mannschaft endlich den Gameplan erfolgreicher um. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit legten die wiha Panthers die Grundlage für den späteren Heimsieg. Nach einem schnellen 8:0-Lauf antwortete Veteran Chase Griffin zwar mit einem erfolgreichen Dreier. Doch Friederici und Lewis antworteten ihrerseits mit erfolgreichen Distanzwürfen und bauten die Führung erstmals in den deutlich zweistelligen Bereich aus (61:46). Für den Schlusspunkte des dritten Viertels sorgte Marko Bacak, der in der Defensive Quakenbrücks Center Robert Oehle gut aus dem Spiel nahm (71:56).

 

Nach einem weiteren Dreier des famos aufspielenden Leon Friederici und dem krachenden Dunk von Rasheed Moore wuchs die Führung der Panthers weiter an (79:60). Dank verbesserter Verteidigung der Gastgeber trafen die Artland Dragons nun nicht mehr so hochprozentig aus der Distanz und mussten sich ihre Punkte hart erarbeiten. Bereits dreieinhalb Minuten vor Spielende (91:70) war die Partie entschieden und beide Trainer schickten ihre Bankspieler aufs Parkett. Am Ende feierten die Panthers einen ungefährdeten 94:80-Erfolg, bei dem Leon Friederici mit 31 Punkten eine neue Karrierebestleistung hinlegt.

 

Durch den Sieg gegen die Artland Dragons sind die wiha Panthers nun punktgleich mit dem Tabellenachten und nur zwei Zähler hinter Platz 5. Damit befinden sich die Schwenninger weiter in einer guten Ausgangsposition im Kampf um die ersten acht Plätze, die zur Teilnahme an der Meisterschaftsrunde berechtigen.

 

„Wir haben uns das Leben in der ersten Halbzeit selbst schwer gemacht und inakzeptable zehn Dreier kassiert“, erklärte Panthers-Trainer Alen Velcic nach dem Spiel. „Obwohl wir wussten, was uns erwartet, haben wir zunächst überhaupt nicht in Tritt gefunden und defensiv wir keinen Zugriff gehabt. Wie wir wirklich spielen wollten, haben wir erst in der zweiten Halbzeit gezeigt. Was zählt ist, dass wir ein wichtiges Spiel dann innerhalb 20 Minuten gegen eine sehr gut vorbereitete Mannschaft gewonnen haben.“

 

Für die wiha Panthers spielten: Leon Friederici (31 Punkte, 7 Rebounds, 5 Dreier), Jaren Lewis (26), Rasheed Moore (13), Drew Brandon (11 Punkte, 7 Rebounds), Marko Bacak (10), Filip Kukic (3), Ivan Mikulic, Bill Borekambi, Kosta Karamatskos, Daniel Loh.

 

Bereits am kommenden Sonntag (8.3., 16 Uhr) steht für die wiha Panthers das nächste Spiel auf dem Programm. Dann reisen die Schwenninger zum Tabellendritten Science City Jena. „Für uns ist das das vermutlich leichteste der verbleibenden fünf Hauptrundenspiele“, analysiert Alen Velcic. „Jena hat ein sehr starkes Team und wir reisen als Außenseiter dort hin. Dennoch fahren wir nach Thüringen, um zu gewinnen und haben im Grunde nichts zu verlieren. Es wäre kein Beinbruch, das Spiel zu verlieren. Umso schöner wäre es, dort die Punkte zu holen. Wir werden auch gegen Jena unsere Chancen haben.“

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Michael Kienzler

 

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