Panthers haben in Würzburg gekämpft – und verloren

07.01.2019

BARMER  2. Basketball Bundesliga ProB Süd

15. Spieltag: s.Oliver Würzburg 2 – wiha Panthers Schwenningen 82:69 (20:20, 20:21, 19:18, 23:10)

 

Bittere Niederlage trotz großem Kämpferherz: Das „Häuflein der acht Aufrechten“ aus dem Schwarzwald kämpfte sich gestern Abend vor rund 300 Zuschauern beim BBL-Farmteam über 40 Minuten nicht zum elften Saisonsieg beim heimstarken s.Oliver-Team, das alle fünf bisherigen Erfolge nur in eigener Halle feierte.

Im Vorfeld erwischte es die Panthers personell mit der vollen Härte: Drei Spieler sind neben dem Langzeitverletzten Kapitän Kosta Karamatskos kurzfristig ausgefallen. Leistungsträger Bill Borekambi, Hannes Osterwalder sowie Routinier Darius Pakamanis konnten in Franken nicht mitwirken. „Drei zusätzliche Ausfälle in einem Zehnerkader sind natürlich immer ein Handicap, zumal es gleich zwei weitere Local Player erwischte, von denen die Schwenninger in ihrem ohnehin kleinen Kader dünn besät sind. Ein Grippevirus hatte unter der Woche zugeschlagen. Selbst Topscorer Rasheed Moore ging etwas gehandicapt in die Begegnung am Main.

Im ersten Vierte ging es von Beginn an hin und her. Über ein 8:7 und 16:13 für die Gäste stand es nach zehn Minuten durch einen Treffer von Rasheed Moore 20:20.

Der zweite Abschnitt zwischen der 11. und 20. Minute bis zur Pause verlief mit Höhen und Tiefen für die Panthers – Würzburg hatte den besseren Start und führte mit einem 9:3-Lauf in der 23. Minute mit 29:23. Die Antwort der Neckarstädter: Sie holten Punkt um Punkt auf zum 32:32, der bärenstarke Leon Friederici bediente Moore für einen Alley-Oop-Dunking zur 32:34-Führung. Die hielt in einem engen Spiel bis zur Pausensirene durch das 20:21 mit einem 11:18-Zwischenhoch 40:41 knapp.

Nach dem Seitenwechsel im dritten Durchgang blieb es wie zuvor. Es ging hin und her. Keine Mannschaft konnte sich mit einem Zwischenspurt absetzen. Alen Velcic rotierte klug, Friederici und Pointguard Abu Abaker spielten durch. So stand es nach 30 Minuten 59:59. Einen Dreier der Würzburger zum 59:56 Sekunden vor Ende des dritten Viertels Konterte Friederici aus der Distanz zum direkten Ausgleich und zu diesem Zeitpunkt bereits 22 Punkten.

Das Schlussviertel gingen die Gäste mit der Gewissheit an, dass alle Mann auf die Zähne bissen. Doch die Hausherren witterten die Chance auf die Überrraschung und setzten Treffer die sie auf vier bis sieben Punkte wegbrachten nach 36 Minuten (70:63). In den letzten drei Minuten wurden es sogar zehn Zähler Rückstand ehe Anell Alexis per Dreier Hoffnung aufkeimen lies. Einen Freiwurf legte er noch nach, ehe Philipp Hadenfeldt mit zwei Dreiern den sechsten Würzburger Saisonsieg unter Dach und Fach brachte.

 

Panthers (Punkte/Rebouds/Assists/Minuten):

Rasheed Moore (15/6/2/36)

Leon Friederici (24/5/2/40)

Anell Alexis (15/10/1/31)

Sergej Tsvetkov (8/1/0/15)

Seid Hajric (2/5/3/24)

Abu Abaker (5/6/3/40)

Dion Braimoh (0/0/1/9)

Boyko Pangarov (0/0/0/5)

 

FOTO (Michael Kienzler):

Drei Viertel lang hielten Topscorer Leon Friederici und seine Teamkollegen gegen Würzburg mit. Doch am Ende fehlte den Panthers die Kraft und die Konzentration.

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