Panthers erwartet schwere Aufgabe in Würzburg

04.01.2019

BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB Süd

15. Spieltag: s.Oliver Würzburg II – wiha Panthers Schwenningen

Sonntag, 06. Januar 2019, 18 Uhr

 

Auf geht es ins neue Basketball-Jahr 2019: Die Panthers reisen mit breiter Brust an den Main und wollen ihren bisher sensationellen Saisonverlauf bei den Franken weiter fortsetzen. Das Ziel von Trainer Alen Velcic ist klar – der nächste Sieg in Richtung frühzeitiger Play Off-Qualifikation soll eingetütet werden.

 

Die Ausgangslage: Mehr als zwei Drittel der 22 Hauptrundenspieltage sind absolviert. Der Aufsteiger aus dem Schwarzwald hat sich mit 10:4-Siegen und 20 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz in Stellung gebracht. Richtungsweisend für die Play Offs im März, wo es für die besten Acht der Südstaffel gegen die acht Topteams aus dem Nordern geht. Ergo im Moment würden die Panthers zum Beispiel auf den Nord-Siebten Lokomotive Bernau Berlin treffen und hätten aus möglichen drei Spielen mindestens zweimal Heimrecht im Achtelfinale. Zukunftsmusik. Erst gilt es „unsere acht Spiele der normalen Saison zu absolvieren. Dies wird nicht einfach werden. Es geht ganz eng zu in der Tabelle. Diese Saison kann wirklich jeder jeden schlagen“, zeigt Schwenningens Trainer Alen Velcic auf. Er hat sich wie seine Spieler vom Weihnachtsstress erholt und ist am 29. Dezember direkt ins Training eingestiegen, „damit wir so schnell wie möglich wieder in unseren Rhythmus finden.“

 

Der Gegner: Das BBL-Farmteam aus Würzburg wird den Panthers alles abverlangen. Diese sind auswärts trotz dreier Siege (Bilanz: 3-4/daheim: 7-0) längst nicht so dominant wie am heimischen Deutenberg. Gastgeber Würzburg um Trainer Eric Detlev steht wie in der letzten Saison in der Abstiegszone und wäre derzeit als Zehnter in der Abstiegsrunde, in der man im letzten Jahr den Klassenerhalt sicherte. Nach einem guten Saisonstart brach Würzburg zuletzt ein – insgesamt gab es 5:9-Siege, zuletzt vier Niederlagen in Serie und nur einen Sieg (72:64 gegen Schlusslicht Köln) aus den vergangenen sieben Partien. Schwenningen ist daher auf dem Papier in der Favoritenrolle. „Dies wissen wir und nehmen diese Rolle wie in Rhöndorf an. Es wird dennoch ein schweres Spiel, weil im Tabellenkeller jetzt jede Mannschaft punkten muss und will, um zumindest Achter zu werden. Wir müssen ein konzentriertes Spiel abliefern, um zu gewinnen“, so Velcic.

 

Vorbereitung/Personalien: Einen 14. Spieler bis zur Transfer-Deadline am 10. Januar „gibt es noch nicht. Wenn noch was passiert, dann Anfang kommender Woche“, so der Panthers-Trainer entspannt. In der Vorbereitung auf Würzburg war er etwas eingeschränkt, „weil drei Spieler sich einen Virus eingefangen haben und krank waren. Da war das Training natürlich nicht so, wie erforderlich und eingeplant“, in punkto Spielzüge. Hier wird der Coach im Spiel selber sicherlich das ein oder andere justieren müssen. Betroffen waren die Leistungsträger Rasheed Moore, Bill Borekambi und Hannes Osterwalder. Dennoch rechnet Velcic auf der etwas kürzeren Fahrt nach Franken mit einem voll besetzten Spielerkader von elf Akteuren. „Ziel ist nach Weihnachten gleich mit einem Sieg an die bisherigen Leistungen anzuknüpfen und den zweiten Platz zu festigen“, zeigt sich Borekambi motiviert. „Dazu brauchen wir eine geschlossene und breite Mannschaftsleistung, wo jeder seinen Teil dazu beiträgt, egal wer einen besonders guten Tag erwischt. Dies macht uns nur noch stärker und unberechenbarer.“

 

Hinspiel: Da gewannen die Panthers einen echten Krimi im Foto-Finish mit 68:66 – dank Matchwinner Leon Friederici, der wenige Sekunden vor dem Ende einen Sprungwurf versenkte und die Halle zum Toben brachte. Immerhin lagen die Schwenninger zur Halbzeit mit 23:35 klar im Rückstand. Bill Borekambi (26) und Rasheed Moore (21) machten die meisten Punkte. Bei s.Oliver war der US-Amerikaner Dexter Sienko (16) bester Werfer.

 

Erwartungshaltung: Nach dem Weihnachtsspiel gegen Elchingen mit 1200 Zuschauern fiebern die Panthers-Verantwortlichen den noch vier Heimspielen im Januar und Februar entgegen. „Wir wollen unsere Fans weiter begeistern, die vielen neuen Basketball-Besucher regelmäßig anlocken und mit ehrlicher, bescheidener aber mutiger Arbeit auf und neben dem Parkett diese Euphorie in der Region ausbauen. Ich hoffe, wir haben daher gegen Köln und Coburg mindestens immer 800-900 und gegen Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen oder Bayern München II noch einmal über 1000 Zuschauer“, so Geschäftsstellenleiter Holger Rohde. „Die Play Offs, um die mache ich mir keine Sorgen. In den Knockout-Spielen wird der Deutenberg mit 1200 bis 1300 voll, diese Partien liefern mit dem „Do or Die“-Charakter Adrenalin pur.“

 

FOTO (Michael Kienzler):

Hannes Osterwalder war neben Rasheed Moore und Bill Borekambi einer von drei Panthersspielern, die nach der Weihnachtspause leicht virengeplagt wieder ins Training einstiegen.

Laden Sie sich die Panthers App herunter! Ein muss für jeden Fan.