Niederlage wegen vergebenen Freiwürfen

11.11.2019

Oberliga Württemberg Frauen:
TV Konstanz – BV Villingen-Schwenningen 63 : 60

Am Ende einer ausgeglichenen Partie entschieden die nicht verwandelten Freiwürfe zugunsten vom TV Konstanz. Dabei hatten sich die Spielerinnen vom Basketballverein VS für diese Begegnung viel vorgenommen, um den ersten Saisonsieg einzufahren und die Vorgabe des Trainers Sergey Tsvetkov, der leider nicht mit in Konstanz sein konnte, einzufordern: „Belohnt Euch doch einmal für den Aufwand, den ihr in das Spiel steckt!“ Ein bisschen Anpassungsschwierigkeiten hatten die Baskets zu Beginn, u.a. auch mit dem bunt gemusterten Spielfeld, aber mit 18:15 nach dem ersten Viertel war man nicht nur in Schlagdistanz, sondern ging im zweiten Viertel auch kurzzeitig erstmals in Führung. Wieder musste man gegen ein Team mit Ganzfeldpresse spielen und wieder tat man sich im Spielaufbau schwer, zumal Konstanz in der Transition deutlich besser eingestellt war – dem Umschalten von Offensive auf Defensive und umgekehrt. Trotz dass man einige gute Chancen liegen ließ, trennten die Mannschaften zur Halbzeitpause nur 1 Punkt, bei der 35:34 Führung von Konstanz. Brigit Mädge, die wieder als Ersatz für den fehlenden Coach eingesprungen war, beruhigte die Mannschaft und wies nur auf ein, zwei Punkte hin, die das Spiel stabilisieren sollten. Und die Baskets wollten dieses Spiel gewinnen und steigerten sich im dritten Viertel, wobei man immer wieder einen Distanzwurf von der gut aufgelegten Lina Menck – sie war mit 17 Punkten Topscorerin der Partie – hinnehmen musste. Doch jetzt hatte man einen 4 Punkte Vorsprung herausgearbeitet, wobei Selina Dertinger, im ersten Einsatz gegen ihren früheren Verein, immer wieder erfolgreich zum Korb zog, während Anja Elbel, der 10 Punkte gelangen, an diesem Tag kein Dreier gelingen wollte. Eigentlich wähnte man sich schon auf der Siegerstraße, als Konstanz die Angriffe nur noch mit Fouls stoppen konnte, aber genau hier war der Hund begraben. Die sonst so sicheren Freiwurfschützen trafen nicht mehr und die letzten 6 Freiwürfe fanden nicht das Ziel. War der Rebound dann in gegnerischer Hand, gab es eher Punkte auf der anderen Seite. In einer dramatischen Endphase blieben die Konstanzerinnen Sieger und behielten die Punkte mit 63:60 am See.

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