Nächstes Derby, nächster Sieg

06.02.2020

Mit dem achten Sieg im neunten Derby-Spiel gegen Teams aus Baden-Württemberg schaffen die wiha Panthers einen großen Schritt in Richtung vorzeitigem Klassenerhalt und dürfen nun mit einem Auge Richtung Playoff-Teilnahme schielen. Auch wenn beim 82:75-Erfolg über die PS Karlsruhe Lions nicht alles rund läuft, beweisen die Schwenninger erneut, dass sie in den entscheidenden Phasen eines Spiels abgeklärt agieren.

 

In der für beide Mannschaften richtungsweisenden Partie begannen die wiha Panthers zunächst etwas fahrig. Erst nach zwei Minuten Spielzeit netzte Drew Brandon den ersten Wurf ein. Doch die Panthers fanden anschließend ihren Rhythmus in der Offensive und gingen schnell mit 13:5 in Führung. Dank der Schwenninger Überlegenheit bei den Rebounds und fehlender Treffsicherheit der Gäste aus der Distanz (sieben verworfene Dreipunktewürfe im 1. Viertel), gingen die Hausherren mit einer soliden 17:11-Führung in die erste Viertelpause.

 

Im zweiten Viertel wechselte Panthers-Trainer Alen Velcic munter durch und gab seinen Bankspielern größere Spielanteile. Leon Friederici fügte sich als „Energizer“ glänzend ein und erzielte die ersten sieben Zähler der Schwarzwälder. Auch Ivan Mikulic organisierte den Spielaufbau gut und versenkte einen Dreier zur 27:15-Führung. Nachdem die Lions sich mit einem 7:0-Lauf wieder zurück in die Partie gekämpft hatten, antworteten die Panthers ihrerseits mit einem 8-Punkte-Run (35:22). In die Pause ging es mit einer 8-Punkte-Führung der Gastgeber (39:31).

 

Zum Start der zweiten Halbzeit schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ins Spiel der Schwenninger ein, die sich durch schlechte Abschlüsse und unnötige Ballverluste bemerkbar machten. Karlsruhe nutzte die Schwächephase der Panthers eiskalt und übernahm nach einem 12:0-Lauf erstmals seit Beginn der Begegnung die Führung (43:45). Zwei aufeinanderfolgende Dreier von Friederici und Brandon verschafften den Schewarzwäldern wieder etwas Luft. Durch das geschickte Ziehen von Fouls konnten die Schwenninger sich Punkt um Punkt an der Freiwurflinie erarbeiten und den Vorsprung auf neun Punkte ausbauen (62:53).

 

Auch der Start ins Schlussviertel verlief zunächst schleppend. Nach einem 10:3-Lauf waren die Lions plötzlich wieder in Schlagdistanz und glichen die Partie nach zwei verwandelten Freiwürfen von Filmore Beck vier Minuten vor Ende wieder aus (70:70). Erneut übernahmen Leon Friederici und Drew Brandon die Verantwortung in der Offensive und brachten ihr Team wieder in Führung. Wie bereits im 3. Viertel zeigten die Panthers keine Schwächen von der Freiwurflinie und sammelten dort genügend Punkte, um am Ende einen 82:75-Sieg feiern zu können.

 

Durch den Erfolg über die PS Karlsruhe Lions klettern die wiha Panthers in der Tabelle einen Platz nach oben auf Rang 12 und befinden sich nunmehr nur noch zwei Punkte hinter dem 8. Platz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt.

 

Alen Velcic: „Wir haben heute eines unserer schlechtesten Heimspiele der Saison abgeliefert. Phasenweise haben wir ganz gut ausgesehen und das Spiel kontrolliert und waren mit 13 Punkte vorne. Doch dann haben wir wieder angefangen zu zaubern und Dinge nicht richtig umgesetzt. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann plötzlich ein bisschen Angst, das Spiel noch zu verlieren. Aber wir sind mittlerweile so weit, dass wir auch mal ein schlechtes Spiel in dieser Liga gewinnen können. Das zeigt, dass wir in der ProA richtig angekommen sind.“

 

Für die wiha Panthers spielten: Leon Friederici (22 Punkte, 4 Dreier), Drew Brandon (22), Jaren Lewis (11 Punkte, 12 Rebounds), Bill Borekambi (9 Punkte, 8 Rebounds), Rasheed Moore (7), Marko Bacak (6), Ivan Mikulic (5), Filip Kukic, Kosta Karamatskos.
Nicht eingesetzt wurden Daniel Loh und Yasin Kolo.

 

Weiter geht es für die wiha Panthers in der englischen Woche bereits am Samstag (8.2., 19 Uhr). Dann trifft das Team von Alen Velcic beim Tabellenschlusslicht aus Ehingen zum letzten Ländle-Duell der Hauptrunde an. Das nächste Heimspiel der Schwenninger findet am Samstag, den 15.2. um 20 Uhr statt. Dann empfangen die Panthers den langjährigen Bundesligisten Eisbären Bremerhaven in der Deutenberghalle.

 

TEXT: Manuel Schust / Foto: Michael Kienzler

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