Nach zwei Siegen auf dem richtigen Weg

02.09.2019

Bei den ersten Auftritten vor heimischem Publikum in der Deutenberghalle haben die wiha Panthers zwei Siege einfahren können. Nach vierzehn Tagen Training gelang der Mannschaft von Alen Velcic am Samstag dank gutem Schlussviertel ein Sieg gegen den ProA-Konkurrenten Tigers Tübingen (83:76). Am Sonntag feierten die Doppelstädter dann ein Schützenfest gegen die Orange Academy aus Ulm (100:55).

 

Es sollte sportlich ein kleiner Vorgeschmack auf das Spiel werden, das die Fans am 28. Dezember in der Helios Arena erwartet. Denn mit den Tigers Tübingen stand am Samstag in der Deutenberghalle jener Ligakonkurrent auf dem Parkett der Deutenberghalle, auf den die wiha Panthers auch im Neckarderby-Event treffen werden. Den besseren Start in die Partie erwischten dabei die Gäste. Immer wieder gelang es den von Doug Spradley trainierten Tigers deutliche Abstimmungsprobleme in der Verteidigung der Panthers zu offenbaren und blitzsauber von der Dreipunktelinie zu treffen. Die Schwenninger Spieler haderten besonders im 2. Viertel mit einigen Foulentscheidungen der Schiedsrichter und den daraus resultierenden Freiwürfen für Tübingen. Mit einem knappen 39:42-Rückstand ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit gestaltete sich die Partie zunächst ausgeglichener. Erst im Schlussviertel brachten der pfeilschnelle David Dennis (12 Punkte, 6 Assists und 5 Rebounds) und der spätere Topscorer  Marko Bacak (16 Punkte, 7 Rebounds) die Panthers auf die Siegerstraße und sicherten den verdienten 83:76-Sieg.

 

Während die Zuschauer am Samstag ein spannendes Spiel bestaunen durften, dominierten die Panthers die mit überwiegend jungen deutschen Spielern angereiste Orange Academy aus Ulm. Die vom früheren Bundesliga- und Nationalspieler Anton Gavel trainierte Ulmer Ausbildungsmannschaft fand gegen das physische Spiel der Schwenninger kein Rezept und musste etliche Ballverluste in Kauf nehmen. Alleine Panthers-Forward Jaren Lewis verzeichnete in der Begegnung zehn Ballgewinne – und somit vier mehr als die gesamte Ulmer Mannschaft.
Für Schwenningen stellte das Spiel gegen den ProB-Ligisten die willkommene Gelegenheit dar, auch Spielern aus der zweiten und dritten Reihe viel Spielzeit zu geben. Bereits zur Halbzeit war das Spiel dank eines 55:26 Zwischenstands entschieden. Alle von Trainer Velcic eingesetzten Spieler konnten sich auf dem Scoreboard eintragen und Punkte verzeichnen. Topscorer der Panthers wurde der in knapp 14 Minuten sehr effizient spielende Rasheed Moore (17 Punkte). Mit Sean Lloyd (13), Leon Friederici (12), Yasin Kolo (11), Bill Borekambi (10) und Jaren Lewis (10) punkteten insgesamt sechs Schwenninger Spieler zweistellig. Am Ende sollte Noah Kamdem die Hundert voll machen und den deutlichen 100:55-Endstand besiegeln.

 

Nach dem Spiel zeigte sich Alen Velcic zufrieden mit den Ergebnissen vom Wochenende, mahnte aber die noch nicht stabile Verteidigungsleistung seiner Mannschaft an:  „Wir haben an diesem Wochenende so rotiert, dass jeder Spieler genügend Spielzeit bekommen hat“, erklärt Trainer Velcic nach dem Spiel. „Man hat gesehen, dass wir defensiv überhaupt noch nicht abgestimmt sind, weil wir im Training dort noch keinen Schwerpunkt gesetzt haben. Unser bisheriger Fokus lag auf Kondition und ersten taktischen Variante in der Offensive. Wir werden in den nächsten drei Wochen deutlich an unserer Verteidigung arbeiten müssen, damit wir zum Saisonauftakt gegen Kirchheim auf der Höhe sind. Aber wir befinden uns auf dem richtigen Weg und sind aktuell in unserer Entwicklung absolut im Zeitplan.“

 

Einziger Wermutstropfen bleibt eine am Samstag im Aufwärmtraining erlittene Blessur von Kosta Karamatskos. Erst eine umfassende Untersuchung am heutigen Montag wird Aufschluss darüber geben, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist. Bei den Panthers hofft man derzeit, dass es sich lediglich um eine Knochenprellung handelt und der Kapitän bald wieder einsatzfähig sein wird.

 

TEXT und FOTO: Manuel Schust

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