Meisterschaft eingenetzt

21.03.2022

Drei Jahre Arbeit wurden mit dem gestrigen Spiel gegen den TV Konstanz belohnt. Im ersten Jahr gelang der Mannschaft aus Tübingen die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga. Die Baskets aus Villingen-Schwenningen hätten normalerweise als Tabellenzweiter eine Relegationsrunde um den zweiten Aufstiegsplatz gespielt – aber dann kam Corona. Die nächste Saison, wieder wurde erfolgreich gestartet, endete Corona-bedingt ziemlich abrupt und es gab keine Auf- und keine Absteiger. Nun also Saison 3 der Mission Aufstieg, der nach dem Spiel am Sonntagabend nun rein rechnerisch nicht mehr zu nehmen ist, denn mit dem 17ten Sieg in Folge gibt es keinen Konkurrenten mehr.

 

Bezirksliga WEST Herren:
BV Villingen-Schwenningen – TV Konstanz  92 : 63

Das Spiel gegen den TV Konstanz wurde extra kurzfristig in die Deutenberghalle verlegt, um den Fans und Verwandten der Spieler eine Chance zu geben, das Spiel entsprechend zu begleiten. Auch das Team um den „Schwenninger Manolo“, die sonst bei den wiha Panthers auf die Pauke/Trommel hauen, war anwesend. So war das Spiel mit gut 200 Zuschauern auch einem Meisterschaftsspiel würdig. Zumal mit dem Gegner der Tabellenvorletzte in die Doppelstadt kam und so die Chancen auf ein frühzeitiges Erlangen der Bezirksliga-Krone gegeben war. Doch Konstanz war eigentlich nicht gekommen um Geschenke zu verteilen und legte erst einmal mit einem verwandelten Dreier los, während die Starting Five mit Viktor Kaufmann, Daniel Piovano, Kjell Deking, Raphael Okolie und Arthur Kusmin erst einmal ihre Nervosität ablegen mussten. So war es dem Top-Scorer der Partie Kjell Deking (20 Punkte) vorbehalten in der dritten Minute auszugleichen, bevor er mit dem ersten seiner zwei verwandelten Dreier, den Baskets gelangen in dieser Partie am Ende 9 Treffer von jenseits der 6,75m Linie, sein Team in Führung brachte. Bei einer vollbesetzten Bank konnte Trainer Sergey Tsvetkov ohne Qualitäts- oder Intensitätsprobleme durchwechseln und brachte noch im ersten Viertel mit Firat Aksu, Neven Erkic, Yannick Tidas, Milen Dimitrov, dazu blieb Kjell Deking auf dem Feld, quasi eine zweite Starting Five auf das Parkett. Das erste Viertel endete mit 28:22, so dass Konstanz sich noch in Schlagdistanz wähnte, aber im zweiten Spielabschnitt gab es einen 23:9 Zwischenspurt der Gastgeber, so dass bei der 51:31 Halbzeitpause die Zielrichtung vorgegeben. Mit den Youngsters Nico Janzen, Nils Mikkelsen und Luka Cuic betraten auch die letzten Spieler in diesem Abschnitt die Bühne und trugen ihren Teil zum Gesamtkonzept bei.
Die Vorgabe des Trainers, sich im dritten Viertel entscheidend abzusetzen, wurde mit 30:13 astrein umgesetzt, dabei wurde den vielen unterstützenden Anwesenden so einiges geboten: Raphael „Oko“ Okolie setzte nicht nur einen krachenden Dunking, blockte ein ums andere Mal einen Wurf der Gegner, sondern trug sich auch noch mit zwei verwandelten Dreier mit 16 Punkten in die Scorerliste ein. Beim Stande von 81:44 vor dem letzten Spielabschnitt legte sich die Anspannung, trotzdem war das Spiel weiterhin umkämpft, wenn auch nicht mehr mit der gleichen Konzentraion. Nun kam es auf beiden Seiten zu vielen Freiwürfen, doch auch hier zeigten sich die Baskets meisterlich und verwandelten 17 ihrer 23 zugesprochenen Würfe von der Linie. Kurz vor Ende der Partie wechselte Trainer Tsvektov nach und nach seine Spieler unter tosendem Applaus der Reihe nach aus und man ließ das Spiel austrudeln. Konstanz erwies sich beim 92:63 als fairer Verlierer und gratulierte zum Sieg und zur Meisterschaft. Ihr Augenmerk liegt nun auf die kommenden Partien gegen die Tabellennachbarn aus Herrenberg und Tübingen, um aus der Abstiegszone zu entkommen.
Während es für die Baskets erst einmal kein Halten gab, denn mit diesem 17. Sieg behält man nicht nur die Tabellenführung, ist vorzeitig Meister, sondern hat auch eine weiße Weste, die man bis zum 9. April behalten will, wenn es im letzten Spiel der Saison zum Derby gegen die SG Schramberg kommen wird.
Doch so ein Spiel, und vor allem solch eine Siegesserie, ist auch immer eine Konzeption eines gesamten Teams und so trugen auch die Spieler Dario Bogdanovic, Marvin Hipp, Christoph Bluschke, Alexandru Brasevan und Kevin Joas, die an diesem Spieltag nicht berücksichtigt wurden ihren Teil zu diesem Erfolg bei.

 

Jugendspiele vom Wochenende:
In der U14 Oberliga Endrunde Württemberg spielten:
BV Villingen-Schwenningen – Porsche BBA Ludwigsburg                86 : 117
BV Villingen-Schwenningen – SG Stuttgart/Esslingen/Kirchheim 100 : 106

In der U18 Endrunde West spielten:
BV Villingen-Schwenningen – KKK Haiterbach   24 : 45
BV Villingen-Schwenningen – SV Holzgerlingen  45 : 49

In der U12 Endrunde West spielten:
BV Villingen-Schwenningen – TSG Reutlingen  18 : 50
BV Villingen-Schwenningen – TV Rottenburg    46 : 10

In der U18 Platzierungsrunde Süd spielten:
BV Villingen-Schwenningen – BC Überlingen     28 : 50
BV Villingen-Schwenningen – HC Salem                              46 : 37

In der U16 Platzierungsrunde Süd spielten:
BV Villingen-Schwenningen – TV Weingarten   44 : 27
BV Villingen-Schwenningen – BC Überlingen   51 : 41

in der U14 Platzierungsrunde Südwest spielten:
BV Villingen-Schwenningen – TV Konstanz         28 : 22
BV Villingen-Schwenningen – BC Überlingen     63 : 17

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