Meister-Urkunde übergeben

24.04.2022

Urkunde für den Meister und Hochzeitsantrag
am Freitagabend in der Steppachhalle in Villingen

Bezirksliga Herren West:
BV Villingen-Schwenningen 2 gegen SV 03 Tigers Tübingen 3  124 : 32

Nun ist es also gespielt, das letzte Ligaspiel der Bezirksliga-Herren, bei denen schon vier Spieltage vor Saisonende die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga feststand. Während die Tigers aus Tübingen 2 Spieler aus dem Ruhestand reaktivieren mussten, um mit sieben Spielern in der Villinger Steppachhalle auflaufen zu können, war die Bank von Trainer Sergey Tsvetkov mit 12 Spielern voll besetzt. Jeder wollte nochmal seinen Beitrag zu dieser Meisterschaft beitragen, die ungewöhnlich deutlich verlief. Erst im vorletzten Spiel kassierte man eine knappe Niederlage bei der SG Schramberg, ansonsten war die Bilanz makellos. Dabei half auch der große Kader aus jungen und erfahrenen Spielern Verletzungen und Corona-Erkrankungen wegzustecken und als einzige Mannschaft dieser Liga nun alle 20 Spiele gespielt zu haben. Dementsprechend legte man am ungewohnten Freitagabend motiviert mit den Starting Five: Daniel Piovano, Viktor Kaufmann, Kjell Deking,  Milen Dimitrov und Raphael Okolie los und fand nach den ersten Punkten schnell seinen Rhythmus. Vor allem gegen die lang gewachsene und doch bewegliche Abwehr fand die Offensive der Tigers so gut wie nicht statt und über das erste Viertel hinaus gelang den Baskets ein 40:0 Lauf, ehe der Kapitän der Gegner Gianni Greco zum ersten Mal für die Gäste einnetzte. Die Null hielten die Gastgeber auch, als der Trainer mit Firat Aksu, Neven Erkic, Dario Bogdanovic, Martin Hipp , Christoph Bluschke, Arthur Kusmin und Yannick Tidas neue Leute einwechselte, einziger Wermutstropfen war das frühe Ausscheiden von Raphael Okolie, der sich am Knie verletzte. Beim Halbzeitstand von 59:7 war das Knacken der 100ter Marke nur eine Frage der Zeit, zumal die Baskets ungebremst weiter ihr Spiel spielten und sich auch von einem Wechsel von Mann- auf Zonenverteidigung nicht aus der Ruhe bringen ließen. Alle Spieler trugen sich in die Scorerliste ein, aber nur zwei Spieler gelang es sechs (Dario Bogdanovic) und sieben (Kjell Deking) Punkte direkt hintereinander zu erzielen. Nachdem immer wieder spektakuläre Aktionen unter den Körben zu bewundern waren, kamen auch einige Punkte von jenseits der Dreipunktelinie dazu, allen voran traf hier Viktor Kaufmann vier Mal, gefolgt von Kjell Deking (3) und Firat Aksu und Yannick Tidas (je 1). Nach der Halbzeit kam zwar Tübingen zu mehr Punkten, aber insgesamt war das Team auf verloren Posten. Allmählich ließen auch die Kräfte nach, zumal schon Mitte des dritten Viertels ein Tübinger Spieler mit seinem fünften persönlichen Foul auf die Bank musste. In der 34. Minute war es Marvin Hipp vorbehalten mit einem seiner 14 Punkten die 100er Marke zu knacken, Top-Scorer der Partie aber war wieder einmal der sehr gut aufgelegte Kjell Deking mit 22 Punkten. Doch auch Viktor Kaufmann (18),  Milen Dimitrov (17), Neven Erkic (16), und Yannick Didas (12) punkteten zweistellig, während es dem Kapitän Daniel Piovano vorbehalten war den Endstand mit 124:32 herzustellen.
Der Kapitän der Tübinger Gianni Greco überreichte im Anschluss, in seiner Eigenschaft als Bezirksvorsitzender, die Meisterschafts-Urkunde zusammen mit einer Flasche Sekt, konnte aber damit den kurz zuvor erfolgten Heiratsantrag im Kreise seiner Mitspieler von Raphael Okolie nicht mehr toppen.

 

Kein Bezirkspokal Viertelfinale

Das Pokalspiel zwischen dem BV Villingen-Schwenningen und  TV Konstanz fand leider nicht statt, da Konstanz keine Mannschaft zusammen bekommen konnte. Damit ist man automatisch für das Final Four qualifiziert, für das sich der BV Villingen-Schwenningen als Ausrichter bewerben wird.

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