Knappe Niederlage gegen Top-Team Rostock

10.01.2021

Beim spannenden ersten Heimspiel des Jahres 2021 können die wiha Panthers lange Zeit dem Tabellenführer Rostock Paroli bieten. Am Ende kassieren die Schwarzwälder eine bittere 78:85-Niederlage, können aber zuversichtlich in die nächsten Partien gehen.

 

Wiha Panthers Schwenningen – Rostock Seawolves 78:85 (18:24, 15:19, 25:17, 20:25)

 

Vom Ergebnis her ist der Start ins Jahr 2021 missglückt. Dennoch haben sich die wiha Panthers beim Heimspiel gegen das Top-Team aus Rostock in guter Form präsentiert und das Top-Team an den Rand einer Niederlage gebracht. In einer bis in die Schlussminute spannenden Begegnung macht am Ende die individuelle Klasse der Rostocker Spieler den Unterschied aus.

 

Die Doppelstädter erwischten einen guten Start in die Partie und übernahmen in den ersten Minuten die Führung. Panthers-Spielmacher Nate Britt eröffnete das Spiel mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen. Die Gastgeber verteidigten stark in den ersten Spielminuten und ließen die Rostocker, bei denen Trainer Dirk Bauermann aus gesundheitlichen Gründen seine Mannschaft nicht betreuen konnte, kaum zur Entfaltung kommen. Kevin Bryant klebte an Rostocks Topscorer Yakhchali und nahm ihn gut aus dem Spiel. Erst Mitte des Auftaktviertels geriet die Offensive der Schwenninger etwas ins Stocken und die Seawolves eroberten sich dank vieler verwandelter Freiwürfe die Führung zurück. Brad Loesing baute die Führung kurz vor der Viertelpause auf sechs Zähler aus (18:24).

 

In Abschnitt zwei bauten die Seestädter zunächst ihren Vorsprung weiter aus. Erst mit der Rückkehr der Schwenninger ersten Fünf verkürzten die Panthers den Rückstand wieder. Kurz vor der Halbzeitpause war es vor allem der individuellen Klasse der Rostocker zu verdanken, dass sie die Führung wieder übernehmen konnten. Für den Schlusspunkt sorgte der überragende iranische Nationalspieler Behnam Yakhchali mit einem starken Dreipunktewurf (33:43).

 

Nach der Pause drohten die Gäste nach Punkten von Theis und Reischel zu enteilen. Doch die wiha Panthers kämpften sich im Teamverbund nach zwischenzeitlichem Rückstand von 14 Zählern wieder zurück. Angeführt von Nate Britt setzten Ergänzungsspieler wie Jonas Niedermanner oder Grant Teichmann wichtige Akzente. Neuzugang Courtney Stockard blieb bei seinem Debüt ohne Punkte.

 

Auch Robin Jorch zeigte seine wohl beste Saisonleistung. Mit seinem erfolgreichen Korbleger eröffnete der 2,11 Meter große Center das Schlussviertel und glich die Partie nach langer Zeit wieder aus (60:60). Mit zwei verwandelten Freiwürfen brachte Britt die Panthers anschließend sogar in Führung. Doch die Seawolves fanden nun bessere Antworten in der Offensive und gingen nach einem 9:2-Lauf wieder in Führung (64:69). Ein wichtiger Dreier von Rostocks Veideman erhöhte in der Schlussphase den Druck auf die Panthers. Aber Schwenningen verkürzte durch den nervenstarken Niedermanner an der Freiwurflinie. Genau eine Minute vor Schluss brachte Grant Teichmann die Panthers wieder auf einen Zähler heran. Doch Behnam Yakhchali antwortete seinerseits mit einem schwierigen Dreier (78:82) und sorgte damit für die Entscheidung. Am Ende sicherten die Seawolves den Auswärtssieg mit verwandelten Freiwürfen.

 

Für die wiha Panthers spielten: Nate Britt (23), Robin Jorch (15), Jonas Niedermanner (12), Rytis Pipiras (10), Grant Teichmann (9), Chris Frazier (5), Kevin Bryant (4), Felix Edwardsson, Courtney Stockard, Ivan Mikulic und Kosta Karamatskos.

 

Der Spielplan sieht nun für die Schwenninger Basketballer drei Auswärtsspiele vor. Am kommenden Samstag spielt die Mannschaft von Trainer Alen Velcic bei den Artland Dragons. Nach weiteren Auswärtsspielen in Jena und Trier empfängt die Mannschaft am 3. Februar die Nürnberg Falcons in der Deutenberghalle.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Michael Kienzler

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