Hohe Intensität bringt Achtung, aber keinen Erfolg

23.02.2020

Oberliga Württemberg Frauen:
SB Heidenheim – BV Villingen-Schwenningen 66 : 53

Tabellendritter empfängt Tabellenletzer, so gesehen war die Favoritenrolle klar bei der gastgebenden Mannschaft aus Heidenheim, aber Trainer Sergey Tsvetkov war nicht 200 km gefahren, um mit seinem Team die Punkte abzuliefern. Also gab er vor, dass man es dem Gegner so schwer wie möglich machen sollte, Eins zu Eins Verteidigen über das ganze Feld. Mit der nötigen Intensität starteten die Baskets zur Überraschung der Gastgeber mit den ersten Punkten direkt nach dem Gewinn des Hochballs mit den ersten zwei Punkten. Heidenheim glich aus, Villingen-Schwenningen legte nach. So führten die Baskets mit 11:7, bevor der Faden riss und Heidenheim einige Zuordnungsfehler ausnutzen und einen 18:0 Lauf starten konnte. So blieb trotz hoher Intensität ein ernüchternder 25:13 Viertelpausenstand. Die Aufbauspielerin aus Heidenheim konnte man nicht in den Griff bekommen, bis sich Imke Weißer (mit 12 Punkten sicher eine der Gewinnerinnen der Partie) der Aufgabe stellte und hier nicht nur einen guten Job in der Verteidigung machte, sondern auch Ursache für viele Ballgewinne war. Nach drei Steals in Folge musste der heimische Trainer unerwartet laut werden in der nötigen Auszeit, aber jetzt waren die Gäste am Ruder und holten auf. Mit 19:13 ging das Viertel an die Baskets und so lag man beim Halbzeitpfiff nur noch mit 38:32 zurück. Hatten Anja Elbel (die am Ende auf 15 Punkte kam) und Rebecca Vetter (Top-Scorer mit 20 Punkten) bisher je einen Dreier in der Partie verwandelt, kam nun im dritten Drittel je ein weiterer dazu und das Spiel drohte zu kippen. Wieder waren es zwei, drei falsche Entscheidungen und Punkte, die unter dem Korb und an der Freiwurflinie liegen gelassen wurden, die das punktearme Viertel am Ende doch an Heidenheim gehen ließen. Beim Stand von 50:40 ging es in die Entscheidung. Verbissen versuchten nun beide Mannschaften die Oberhand zu gewinnen und so gab es auf beiden Seiten viele Fouls und dementsprechend viele Freiwürfe. Das Viertel ging knapp an Heidenheim, aber der Hauptfehler wurde im ersten Viertel gemacht, denn diese 12 Punkte Rückstand trug man über die ganze Partie wie ein Rucksack mit sich. Trainer Sergey Tsvektov konnte am Ende eine gute Defense mit der nötigen kämpferische Leistung bestätigen, doch am Ende fehlten die nötigen Punkte vorn.

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