Hektik statt ruhiger Spielaufbau dominierte das Spiel

07.10.2019

Oberliga Württemberg Frauen: BV Villingen-Schwenningen – MTV Stuttgart II 60 : 92

Von der reinen Spieleranzahl her, hatte Trainer Sergey Tsvetkov am vergangenen Samstag keine Personalsorgen, aber erkältungsbedingt musste man bei der ein oder anderen Spielerin Abstriche im Leistungsvermögen machen. Das Gute vorneweg, nach Anlaufschwierigkeiten kam das Angriffsspiel der Baskets ins Rollen und man erzielte am Ende mit 60 Punkten ein normales Ergebnis. Dass dies nicht für einen Sieg reichte, lag an der aggressiven Pressverteidigung der Stuttgarter, die von ihrem Trainer und Bankspielern aktiv und lautstark das ganze Spiel über gepuscht wurden. Obwohl Trainer Tsvetkov genau davor gewarnt hatte, ließ sich seine Mannschaft von der Hektik anstecken und produzierte so in der ersten Spielhälfte viele Ballverluste. Gerade die Presse beim Einwurf an der Grundlinie war so für die Stuttgarterinnen immer wieder von Erfolg gekrönt und führte folgerichtig zu einfachen Punkten. 14:22 endete das erste Viertel, was für eine normale Ausbeute spricht, aber dann legten die Gäste noch einen Zahn zu, während man selbst immer wieder den Faden verlor. Zur Halbzeit, beim Stande von 28:56, wollte man das Spiel aber noch nicht abschenken und so war es gut, dass in den kommenden 10 Minuten Anja Elbel immer wieder zum Korb zog und mit 16 Punkten Top-Scorer ihres Teams wurde. Neu im Team, doch schon ein wichtiger Bestandteil ist Antonela Jurisic die durch einige spektakuläre Ballgewinne indem sie Würfe blockte, glänzen konnte. Stuttgart spielte immer wieder über ihre großgewachsene Spielerin, die die Centerinnen der Gastgeber immer wieder vor große Probleme stellte und zog auf 44:74 davon. Im letzten Viertel erkämpfte sich Katja Calinnicova einige Offensiv-Rebounds und kam so zu 10 Punkten und einigen Freiwürfen. Im letzten Viertel setzte Trainer Sergey Tsvetkov mit Rosa Schneider, Kyra Kabutz und Lorena Hall ganz auf die Nachwuchskarte und so gelangen Rosa und Kyra ihre ersten Punkte in der Oberliga und zeigten, dass man mit ihnen in der Zukunft rechnen kann. Trainer Tsvektov meinte am Spielende: „Keiner verliert gerne, aber wir sollten das, was wir im Training erarbeiten auch im Spiel umsetzen und statt hektisch zu agieren, auch einmal das Spiel beruhigen.“

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