Heimniederlage gegen Bremerhaven

24.04.2021

Nach der Auswärtsniederlage am Mittwoch gegen Heidelberg verlieren die wiha Panthers auch ihr Heimspiel gegen die Eisbären Bremerhaven. Dabei gerieten die Doppelstädter früh in Rückstand und mussten am Ende eine 71:80-Niederlage hinnehmen.

 

Wiha Panthers Schwenningen – Eisbären Bremerhaven 71:80 (22:30, 15:18, 14:16, 20:16)

 

Die Eisbären Bremerhaven bleiben ein unbequemer Gegner für die Schwenninger Basketballer. Seit dem Aufstieg der Schwarzwälder in die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA vor zwei Jahren standen sich beide Teams fünfmal gegenüber und stets blieben dabei die Seestädter siegreich. Auch im fünften Anlauf kassierten die Panthers eine Niederlage gegen Bremerhaven.

 

Die Schwenninger gerieten früh in Rückstand und sollten in der Partie auch kein einziges Mal in Führung liegen. Nachdem Ex-Panther Leon Friederici erzielte die ersten Punkte des Spiels erzielt hatte, lief der Ball sehr gut durch die Reihen der Gäste. Angeführt vom überragenden Spielmacher Trey Davis zelebrierten die Eisbären jenes Spiel, das sie zur offensiv besten Mannschaft der gesamten ProA gemacht hat. Bei den Panthers hingegen stockte in der Offensive der Motor gewaltig. Schnellangriffe wussten die Gäste gekonnt zu unterbinden. Aus dem Setplay heraus wurde der Ball zu schlecht bewegt und das Spiel wirkte über weite Strecken zu statisch. Schon nach etwas über dreieinhalb Minuten Spielzeit führten die Gäste mit über zehn Punkten (2:12). Die Panthers blieben vor allem dank einiger erfolgreicher Distanzwürfe dran. Grant Teichmann versenkte drei Distanzwürfe alleine im ersten Viertel. Doch es ging mit einem 22:30-Rückstand in die erste Viertelpause.

 

Auch im 2. Viertel dominierten die Eisbären zunächst das Spiel und legten zu Beginn einen 4:13-Lauf hin (26:43). Nur langsam änderte sich der Rhythmus des Spiels. Als die Bremerhavener gezwungen waren, ihre Angriffe länger auszuspielen, gelang es den Panthers den Rückstand wieder etwas zu verkürzen. Angeführt von Robin Jorch und Jonas Niedermanner fanden die Doppelstädter offensiv besser in die Spur und schraubten den Rückstand bis zur Pause auf 37:48 zurück.

 

In einer über weite Strecken offenen zweiten Halbzeit war schließlich die Fehlerquote der Panthers zu hoch, um die Eisbären nochmal richtig gefährden zu können. Als im Schlussviertel noch mal kurz Hoffnung aufkam (60:68), versenkte Bremerhavens Max Ugrai einen wichtigen Dreipunktewurf und brachte die Gäste wieder mit mehr als zehn Punkte in Führung. Am Ende stemmte sich allen voran Rytis Pipiras nochmal gegen die drohende Niederlage. Doch auch der Litauer konnte nichts an der 71:80-Niederlage ändern.

 

Nach dem Spiel äußerte sich Pipiras enttäuscht: „Wir müssen in der Offensive einfach bessere Entscheidungen treffen und uns weniger in Eins-gegen-Eins-Situationen aufreiben.“

 

Für die wiha Panthers spielten: Rytis Pipiras (17 Punkte), Courtney Stockard (14), Grant Teichmann (9), Nate Britt (8), Chris Frazier (8), Robin Jorch (8), Jonas Niedermanner (6), Kevin Bryant (1), Ivan Mikulic und Kosta Karamatskos.

 

In der Tabelle der Playoff-Gruppe 2 liegen die wiha Panthers nun mit einem Sieg und zwei Niederlagen auf Platz zwei punktgleich vor Bremerhaven und Kirchheim. Spitzenreiter Heidelberg hat mit dem Auswärtssieg in Kirchheim seine Favoritenrolle gefestigt und steht mit drei Siegen auf Rang 1.

 

Bereits am Montag, den 26. April findet um 18:30 Uhr das „Rückspiel“ zwischen Eisbären und Panthers in Bremerhaven statt. Schon am Samstagabend tritt die Schwenninger Mannschaft die lange Busreise in den hohen Norden an.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Miclas Haasis

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