Heftiger Dämpfer für Schwenninger Playoff-Hoffnungen

04.03.2022

Mit der dritten Niederlage in Folge rücken die Playoff-Träume der wiha Panthers in weite Ferne. Bei der 75:103-Heimniederlage gegen Trier bleiben die Schwenninger chancenlos.

 

Wiha Panthers Schwenningen – Römerstrom Gladiators Trier 75:103 (25:24, 15:29, 21:25, 14:26)

 

Das war leider viel zu wenig! Mit großen Hoffnungen waren die wiha Panthers in die wegweisende Partie gegen die Römerstrom Gladiators Trier gestartet. Doch umso ernüchternder fällt die Bilanz nach der klaren 75:103-Heimniederlage aus. Die Schwenninger zeigten sich in allen Spielbereichen unterlegen und müssen den Blick in der Tabelle nach unten werfen.

 

Vor 332 Zuschauern in der Deutenberghalle schickte Panthers-Trainer Alen Velcic eine gegenüber der letzten Partie veränderte Startformation aufs Parkett. Für die Schwenninger begannen neben dem US-Trio bestehend aus David Cohn, Raiquan Clark und Quatarrius Wilson die beiden Deutschen Robert Drijencic und Waverly Austin.

 

David Cohn erzielte die ersten Punkte in einer offensiv munter beginnenden Partie. Die Schwenninger übernahmen früh die Führung (11:7) und zwangen Triers Head Coach Pascal Heinrichs zu einer frühen Auszeit nach nur drei Minuten. Anschließend wechselte die Führung mehrfach und es entwickelte sich ein offener Spielverlauf. Kapitän Chris Frazier sorgte mit einem erfolgreichen Distanzwurf für die knappe Panthers-Führung nach dem 1. Viertel (25:24).

 

In den zweiten zehn Minuten brachte Till Isemann die Doppelstädter nochmal durch einen Dunk in Führung. Doch die Trierer Mannschaft lies den Ball nun geschickt zirkulieren und spielte sich reihenweise gute Wurfchancen heraus. Dank eines 6:0-Laufs übernahmen die Gäste die Führung (27:33). Die wiha Panthers versuchten dagegenzuhalten und punkteten durch Cohn und Austin. Doch der Rückstand blieb konstant bei 5-6 Punkten. In den Schlussminuten vor Ende der 1. Halbzeit legten die Gladiators nach. Dank drei erfolgreichen Dreipunktewürfen von Parker van Dyke und Ex-Panther Jonas Niedermanner betrug der Rückstand nach zwanzig Minuten bereits 13 Zähler (40:53).

 

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Schwenningern zunächst den Rückstand etwas zu verkürzen und in den einstelligen Bereich zu bringen (52:59). Doch erneut fanden die Gäste geeignete Mittel, um ihre Führung wieder auszubauen. Per Distanzwurf oder im Nachfassen durch Offensivrebounds gelang es den Trierern konstant weiter zu punkten. Parker Van Dyke versenkte mit dem Ende des 3. Viertels einen weiteren Distanzwurf zum 61:77.

 

In den Schlussabschnitt starteten die Panthers mit fünf Punkten in Serie von Demarkus Stuckey. Die vorsichtig aufkommende Hoffnung auf ein Comeback wurde von den Trierern jedoch rasch beendet. Jonas Niedermanner und Parker Van Dyke trafen wichtige Distanzwürfe, die den Schwenninger den Wind aus den Segeln nahmen. Bereits fünf Minuten vor Spielende war die Partie entschieden. Trier erhöhte den Vorsprung weiter. Jonathan Almstedt netzte drei Dreipunktewürfe in Folge ein und Dan Monteroso war es mit zwei verwandeten Freiwürfen vorbehalten, die 100 voll zu machen. Am Ende leuchtete ein deutliches 75:103 auf der Anzeigetafel in der Deutenberghalle auf, das den Playoff-Hoffnungen in Villingen-Schwenningen einen gehörigen Dämpfer versetzt hat.

 

Für die wiha Panthers spielten: David Cohn (18 Punkte), Waverly Austin (17 Punkte, 10 Rebounds), Raiquan Clark (10), Robert Drijencic (9), Demarkus Stuckey (7), Chris Frazier (6), Quatarrius Wilson (6), Till Isemann (2), Grant Sitton, Leon Hoppe, Adrian Bergmann und Kelvin Okundaye.

 

Bereits am Sonntag (17:00 Uhr) steht für die Schwenninger Basketballer das nächste Pflichtspiel auf dem Programm. Dann geht es für das Velcic-Team zum Auswärtsspiel beim bislang sieglosen Team Ehingen Urspring, das bereits als diesjähriger Absteiger feststeht.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Roland Sigwart

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