Hauchdünne Heimniederlage gegen Trier

31.12.2020

Die wiha Panthers Schwenningen verlieren das letzte Heimspiel des Jahres 2020 unglücklich in letzter Sekunde gegen Trier mit 72:74. Der letzte erfolgreiche Korb von Shaun Willett wird von den Schiedsrichtern nicht mehr gewertet, da er anscheinend zu spät erzielt wurde.

 

Wiha Panthers Schwenningen – Römerstrom Gladiators Trier 72:74 (25:21, 20:11, 14:21, 13:21)

 

Kein glücklicher Jahresabschluss für die wiha Panthers: Nachdem der Dezember mit drei Siegen so erfolgreich verlaufen war, mussten die Schwenninger Basketballer am Mittwochabend einen kleinen Rückschlag verdauen. Beim Heimspiel gegen die Römerstrom Gladiators Trier liegen die Doppelstädter lange Zeit in Front, müssen sich aber dennoch nach einer schwachen zweiten Hälfte geschlagen geben.

 

Der Abend hatte so schön angefangen. Nachdem die Gäste aus Trier einen guten Start erwischt und dank ihrer Distanzwürfe früh in Führung gingen, fanden die Panthers immer wieder gute Antworten. Rytis Pipiras beantwortete die Dreipunktewürfe der Gäste seinerseits mit zwei verwandelten Distanzwürfen. Auch der von Ivan Mikulic angeführte zweite Anzug der Schwenninger spielte im ersten Viertel stark auf. Felix Edwardsson versenkte kurz vor Viertelende einen weiteren Dreier und sicherte seiner Mannschaft  eine 25:21-Führung.

 

Auch das zweite Viertel eröffnete der Schwede Edwardsson mit zwei weiteren Treffern aus der Distanz. Die Führung der Panthers wuchs nach einem weiteren Dreier durch Shaun Willett erstmals auf über 10 Zähler an. Trier hatte große Probleme in der Offensive, die überwiegend vom Neuseeländer Matt Freeman getragen wurde. Mit einem komfortablen 45:32 ging es in die Pause.

 

Nach dem Seitenwechsel änderte sich der Rhythmus des Spiels. Trier agierte nun viel aggressiver in der Verteidigung und forcierte mehrere Ballverluste der Schwenninger. Auch offensiv lief der Ball bei den Gästen nun viel flüssiger und die Moselstädter waren nicht mehr nur auf Punkte von Freeman angewiesen. Langsam schmolz der Vorsprung der Panthers dahin. Am Ende des dritten Viertels lagen die Gäste nur noch sechs Zähler hinten (59:53).

 

Trier nahm den Schwung aus dem guten dritten Viertel auch in den Schlussabschnitt mit und brachte den Ball nun immer besser in aussichtsreiche Wurfpositionen. Das Offensivspiel der Panthers drohte nun immer mehr zu erlahmen und war überwiegend von Einzelaktionen geprägt. Triers Kalidou Diouf brachte die Gäste durch neun in Folge erzielte Punkte erstmals seit den Anfangsminuten in Führung. In den Schlussminuten versuchten die Schwenninger verbissen, sich wieder in die Partie zurückzukämpfen. Nachdem Matt Freeman die Gäste durch einen Korbleger mit Foul mit sechs Punkten in Front brachte, schien die Partie entschieden zu sein. Nach zwei Freiwürfen von Nate Britt versenkte Chris Frazier einen Dreier, der Schwenningen wieder bis auf einen Zähler heranbrachte. Der schnell gefoulte Jonas Grof verwandelte nur einen seiner Freiwürfe und Schwenningen sollte mit vier verbleibenden Sekunden die Chance erhalten, das Spiel drehen zu können. Mit großen Schritten überquerte Shaun Willett das Parkett und versenkte mit Ertönen der Schlusssirene tatsächlich einen schnellen Korbleger, der das Spiel ausgeglichen hätte. Doch die Schiedsrichter entschieden schnell darauf, dass der Wurf zu spät gekommen wäre und somit nicht mehr zählte. Am Ende stand ein 72:74 auf der Anzeigetafel, das die Trierer Gäste jubeln ließ.

 

Für die wiha Panthers geht es in der ersten Woche des neuen Jahrs gleich mit zwei Spielen weiter. Am Dienstag, den 5.1. spielt die Mannschaft von Alen Velcic in Nürnberg. Das nächste Heimspiel findet am 9. Januar gegen Meisterschaftskandidat Rostock statt.

 

Für die wiha Panthers spielten: Rytis Pipiras (15 Punkte), Nate Britt (10), Shaun Willett (10), Felix Edwardsson (9), Chris Frazier (8), Robin Jorch (6), Jonas Niedermanner (5), Kevin Bryant (4), Ivan Mikulic (4) und Grant Teichmann.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Michael Kienzler

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