Fazit zum Saisonende: Damen bleiben in der Oberliga

15.04.2019

Baskets sagen Qualifikation zur Regionalliga Baden-Württemberg nach reiflicher Überlegung ab

Für fast alle Mannschaften des Basketballvereins Villingen-Schwenningen ist die Saison 2018/19 zu Ende, nur die erste Herrenmannschaft, die wiha Panthers Schwenningen, kämpfen noch im Halbfinale der Play-Offs der 2. Basketballbundesliga um ein Weiterkommen. Sehr erfolgreich war die Damenmannschaft des Vereins, die nach 22 anstrengenden Spielen die Saison in der Oberliga Württemberg auf dem zweiten Tabellenplatz abschloss und damit das beste Ergebnis eines Frauen-Basketball-Teams der Doppelstadt ablieferte. Der Trainer der Mannschaft Sergey Tsvetkov geizte am Ende auch nicht mit Superlativen, konnte aber wegen eigener Verpflichtungen beim letzten Heimspielsieg gegen Tübingen nicht in Villingen sein. Da der Verband sich nur um den Meister kümmerte, organisierte der Trainer privat einen Pokal und Medaillen für die Vizemeisterschaft (siehe Foto). Mit dem zweiten Platz in der Oberliga hat sich das Team für die Qualifikation zur Regionalliga Baden-Württemberg gegen den Tabellenzweiten aus der Baden-Gruppe qualifiziert, aber nach Rücksprache mit den Teammitgliedern wurde die Partie gegen den TS Durlach abgesagt und auf den möglichen Aufstieg verzichtet. So liegen Freud (über den hervorragenden Platz) und Leid (Absage der Aufstiegsmöglichkeit) dicht beieinander, aber schlussendlich fehlt der Nachwuchs, der das Team in der Regionalliga getragen hätte. Wieder einmal verliert man junge Spielerinnen nach Abschluss der Schule an andere Universitätsstädte und die zurückbleibenden Teammitglieder können nicht noch mehr Zeit in ihr Hobby investieren. So kann man sich weiterhin auf die Baskets in der Oberliga freuen, zumal man in der vergangenen Saison in der Statistik einige vordere Plätze eingeheimst hat: so stehen auf Platz 1 und 2 der Besten Werfer Anna Adams mit 401 und Felicia Kälble mit 326 verwandelten Punkten, dicht gefolgt von Anja Elbel mit 284 Punkten auf Platz 4. Bei den „besten Freiwerferinnen“ liegt Birgit Kälble mit 100% Trefferquote ganz vorne, aber auch Anna Adams schafft mit Platz 24 eine Trefferquote von 69,1 %. Erwähnenswert ist sicherlich auch der Wert von Felicia Kälble, die 125 Mal an die Freiwurflinie geschickt wurde, es gibt nur eine Derendinger Spielerin, die dort öfters aufgetaucht ist. Anja Elbel wiederum taucht mit 43 verwandelten 3er Würfen auf dem zweiten Platz in dieser Statistik auf und unterstreicht, dass das Offensiv-Trio des Teams in der Liga ganz weit vorne steht. Doch eine Basketballmannschaft besteht nicht nur aus der Offensive und so trägt erst eine gute Defensive zum Spielgewinn bei. Leider wird in der Oberliga noch kein Scouting durchgeführt, dabei wäre die Anzahl der Rebounds und Steals für einige Spielerinnen aussagekräftig. Nun will sich das Team eine kurze Ruhephase geben, bevor es mit der Vorbereitung zur nächsten Saison und Grundlagentraining weitergeht. Dabei werden mit Kyra Kabutz und Lorena Hall zwei Jugendspielerinnen aus der U18w ins Damenteam wechseln und so die möglichen Abgänge versuchen zu kompensieren. Von allen Seiten hofft man dabei, dass man weiterhin auf den Chef-Trainer Sergey Tsvetkov bauen kann, der schon die entsprechenden positiven Signale gesendet hat.

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