Erneute Niederlage gegen Jena

11.01.2022

Fünf Tage nach der 55:74-Heimniederlage gegen Medipolis SC Jena müssen sich die wiha Panthers erneut den Thüringern geschlagen geben. Beim 110:83 fehlt den ersatzgeschwächten Schwenningern am Ende die Kraft und die ordnende Hand im Spiel.

 

Medipolis SC Jena – wiha Panthers Schwenningen 100:83 (29:15, 18:27, 21:19, 32:22)

 

Derselbe Gegner, eine andere Halle, ein ähnliches Resultat. Auch in der Jenaer Sparkassen-Arena verschlafen die wiha Panthers den Start in die Partie, kämpfen sich anschließend zurück ins Spiel, erlauben sich in der Schlussphase bei schwindenden Kräften zu viele Fehler.

 

Da David Cohn aufgrund seiner Fersenverletzung auch die zweite Partie gegen Jena aussetzen musste, konnte Panthers Head Coach Alen Velcic erneut nur auf einen dünnen Acht-Mann-Kader zurückgreifen. In der Startformation der Schwenninger liefen Kelvin Okundaye, Waverly Austin, Leon Hoppe, Grant Sitton und Quatarrius Wilson auf.

 

Ähnlich wie am vergangenen Donnerstag erwischten die wiha Panthers einen schlechten Start in die Partie. In den ersten Spielminuten zeigten sich beide Teams noch treffsicher. Grant Sitton markierte die ersten fünf Zähler der Gäste. Doch die Doppelstädter ließen es defensiv an der nötigen Intensität vermissen und gestatteten Jena reihenweise leichte Wurfchancen. Die Thüringer fanden angeführt von vom langjährigen Bundesligaspieler Brandon Thomas schnell ihren Rhythmus und konnten das Auftaktviertel klar für sich entscheiden (29:15).

 

Nach der ersten Viertelpause nahmen die Schwenninger in der Verteidigung eine entscheidende Veränderung vor, die dafür sorgten, dass die Gastgeber mehr als vier Spielminuten ohne Punkte blieben. Am anderen Ende des Platzes gelang den Panthers ein 9:0-Lauf zu Beginn des 2. Viertels, wodurch der Rückstand auf Jena auf nur noch fünf Zähler (29:24) zusammenschmolz. Der intensive Verteidigungsstil der Schwenninger ging allerdings zulasten vieler Foulpfiffe. Jena sorgte durch eine gute Ausbeute an der Freiwurflinie (8/10) und vor allem aus der Distanz (7/12) dafür, dass sie mit einer 47:42-Führung in die Pause gingen.

 

Nach dem Seitenwechsel verstärkte sich dieser Trend und Jena punktete im 3. Viertel ausschließlich an der Freiwurflinie oder durch Dreipunktewürfe. Die Panthers blieben taktisch ihrer Linie treu und forcierten einige Ballverluste der Gastgeber, litten aber weiter unter der enorm starken Trefferquote Jenas von jenseits der 6,75 Meter. Es stellte sich ein Ziehharmonika-Effekt ein: Schwenningen kämpfte sich teilweise beinahe wieder in Schlagdistanz. Aber immer wieder fand Jena die passenden Antworten, um die Führung wieder auszubauen. Beim Stand von 68:61 ging es ins Schlussviertel.

 

Die letzten zehn Spielminuten begannen die wiha Panthers mit drei schnellen Ballverlusten. Dennoch kämpfte sich die Mannschaft von Alen Velcic wieder heran. Knapp drei Minuten vor Spielende versenkte Grant Sitton einen Hoffnung machenden Dreipunktewurf zum 83:79. Doch in der entscheidenden Spielphase machte sich bei den Doppelstädtern der enorme Kräfteverschleiß bemerkbar. Statt einer spannenden Schlussphase brachen bravourös kämpfende Schwenninger am Ende ein und leisteten sich reihenweise Ballverluste. Jena beendete das Spiel mit einem 17:4-Lauf und sicherte sich den zu deutlich ausfallenden 100:83-Erfolg.

 

Für die wiha Panthers spielten: Raiquan Clark (24 Punkte), Grant Sitton (18), Waverly Austin (17), Malik Kudic (8), Leon Hoppe (7), Quatarrius Wilson (6), Kelvin Okundaye (3) und Adrian Bergmann.

 

Am kommenden Wochenende findet ein Doppelspieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA statt. Bereits am Freitag (14.1., 19:30 Uhr) reisen die wiha Panthers zum Aufsteiger VfL SparkassenStars Bochum. Zwei Tage später findet am Sonntag (16.1., 17:00 Uhr) nächste Heimspiel gegen die Uni Baskets Paderborn statt. Eintrittskarten für die Partie in der Schwenninger Deutenberghalle können ausschließlich über den OnlineTicketshop erworben werden. Die Veranstaltung findet unter 2-G-Plus Regelung statt und kann vor bis zu 500 Zuschauern ausgetragen werden.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Christoph Worsch

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