Einstand gelang nicht nach Wunsch

23.09.2019

Einstand gelang nicht nach Wunsch, aber es gibt Lichtblicke
Basketball Oberliga Württemberg Frauen : BV Villingen-Schwenningen – KSG Gerlingen 54 : 72

Viel zu früh, nach der kurzen Vorbereitungszeit, kam für die Damen des Basketballvereins Villingen-Schwenningen das erste Spiel in der Oberliga in dieser Saison. Zwar hatte man sich vor der Sommerpause akribisch vorbereitet, aber dann kamen in der Sommerpause die Abgänge der starken Spielerinnen Felicia Kälble und Anna Adams, die bisher als Punktegarant in den Spielen nötig waren. Dazu haben zwei weitere Spielerinnen ihren Rücktritt vom Leistungssport erklärt, so dass Trainer Sergey Tsvetkov das Team neu ausrichten musste. Trotzdem gibt es Lichtblicke für die Zukunft, denn mit Lorena Hall und Katja Kabutz konnte man zwei Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs in die Mannschaft einbauen und demnächst kommt mit Rosa Schneider noch eine ganz junge talentierte Spielerin dazu. Auch aus der Ferne konnte man sich verstärken, denn mit Katja Calinnicova kam eine Spielerin aus Moldavien beruflich in die Gegend und weitere Spielerinnen stehen in den Startlöchern. Beim Spiel selbst konnte die Starting Five mit Anja Elbel, Anne Haas, Imke Weißer, Christine Schell-Deking und Susanne Schmidt zwar die ersten Punkte von den Gästen nicht verhindern, kamen dann aber selbst zu vielen Möglichkeiten, die allerdings nicht immer zu Punkten führten. 12:18 endete das erste Viertel und bis zur Halbzeit arbeitete man sich, dank wichtiger Punkte von Birgit Kälble nach ihrer Einwechslung, auf vier Punkte zum 29:33 heran. Doch nach der Pause merkte man den Gästen an, dass es sich hier um ein eingespieltes Team handelt, das vor allem körperlich unter den Körben zusetzen konnte. Trainer Sergey Tsvetkov versuchte nun die Verteidigung zu verdichten und stellte auf Zonenverteidigung um. Diese Umstellung brachte nun mehr Sicherheit in der Defense, aber Gerlingen war mit 36:56 weggezogen und versuchte den Vorsprung zu verwalten. Leider ließ das Heimteam hintereinander weg einige Schnellangriffe liegen und die Verteidigung von Gerlingen war bei den Defense-Rebounden kompromisslos und damit erfolgreich. Ein wirklich positives Zeichen setzten die Gastgeberinnen aber im letzten Viertel, denn man gab sich niemals auf und konnte mit 18:16 nochmals Ergebniskosmetik betreiben. Auch Trainer Sergey Tsvetkov machte seinem Team am Ende Mut: „Das erste Spiel ist immer schwierig und erst einmal eine Standortbestimmung. Nun können wir sehen, was wir in der nächsten Zeit verbessern müssen und woran wir im Training arbeiten werden!“

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