Ein Viertel konnte man den Tabellenführer ärgern

27.01.2020

Oberliga Württemberg Frauen:
MTV Stuttgart II – BV Villingen-Schwenningen 85 : 40

Ohne ihren Trainer Sergey Tsvetkov traten die Basketballdamen beim Tabellenführer in Stuttgart an und setzen sogleich die Ankündigung um, die Gegner zu ärgern. Schon in der dritten Minute musste der Stuttgarter Trainer eine Auszeit nehmen, denn die Baskets führten zu diesem Zeitpunkt mit 9:3. Alles lief wie geschmiert: aus hart erarbeiteten Ballgewinnen mit schneller Umsetzung vorne in Punkte umgemünzt. Zwar stellten sich die Stuttgarter nach der Auszeit besser auf die Gäste ein, aber mehr als ein 18:17 nach dem ersten Viertel konnten sie nicht herausarbeiten. Doch nach der ersten Viertelpause setzte der Heimtrainer nur noch auf schnelle, bewegliche Spielerinnen, die den Ball von der Baseline aus attackieren sollten und die Baskets so zu vielen Ballverlusten brachten. Co-Trainerin Birgit Kälble konnte es nicht fassen, dass man die eingeübten Abläufe gegen eine Ganzfeldpresse nicht abrufen konnte und so ging das Viertel standesgemäß mit 22:7 an Stuttgart. In der Halbzeitpause beschloss man mehr auf Set-Play zu setzen, ging die nötigen Abläufe nochmal durch und beschloss nun ebenfalls über das ganze Feld zu verteidigen. Prompt gab es nun vermehrt Ballverluste im Aufbauspiel der Stuttgarter, allerdings konnten die Baskets viele Möglichkeiten nicht nutzen und rannten sich immer wieder in der gegnerischen Defense fest. Während bis dato die Stuttgarter immer wieder ein Foul als letztes Mittel einsetzen mussten, um die Angriffe zu stoppen, waren es nun die Gäste, die immer wieder zum letzten Mittel gegen einen Punktgewinn griffen. Drei Spielerinnen waren nun in Foulproblemen und mussten am Ende des Spiels auch mit dem fünften persönlichen Foul vom Platz. Stuttgart dagegen konnte ihre Fouls auf zwölf Spielerinnen verteilen und hatten daher keine Einschränkungen. Einzig Anja Elbel, die frisch von einer Verletzung wieder aktiv ins Spielgeschehen eingreifen konnte, traf auch einmal von außen, kam auf 15 Punkte, war dabei aber allein auf weiter Flur. Am Ende war es mit 80:40 der klar erwartete Sieg für die Landesstädterinnen, aber der Ablauf des ersten Viertels blieb allen im Gedächtnis hängen. So meinte Birgit Kälble:“ So wollen wir das in Zukunft das ganze Spiel über machen! Daran arbeiten wir weiter.“

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