Am Dreikönigstag gegen den Tabellenzweiten

04.01.2022

Für die wiha Panthers steht in der Barmer 2. Basketball Bundesliga ProA ein Doubleheader auf dem Programm. Am Dreikönigstag (6.1., 19:00 Uhr) treffen die Schwenninger in der Deutenberghalle auf das Top-Team Medipolis SC Jena. Nur fünf Tage später kommt es dann zum „Rückspiel“ in Thüringen.

 

Ins neue Jahr starteten die Schwenninger Basketballer mit einer Auswärtsniederlage bei den Nürnberg Falcons. Nach einem schwachen Start in die Partie steigerten sich die Neckarstädter zwar von Viertel zu Viertel, konnten aber den großen Rückstand aus der Anfangsphase nicht mehr aufholen. Noch immer fehlen den wiha Panthers drei deutsche Leistungsträger im Kader. Neben Kapitän Chris Frazier, der mit einer Schulterverletzung noch mehrere Wochen fehlen wird, sind Lennard Larysz und Till Isemann weiterhin aus gesundheitlichen Gründen nicht einsatzfähig. Umso erfreulicher ist daher das vielversprechende Debüt von Neuverpflichtung Waverly Austin gewesen. In Nürnberg stand der Center insgesamt 33 Minuten auf dem Parkett und erzielte 14 Punkte und 8 Rebounds. Trotz des gelungenen Einstands von Austin leisteten sich die Schwenninger insgesamt zu viele Fehler an beiden Enden des Feldes, um die Partie noch drehen zu können. „Noch immer sind wir in einer schwierigen Phase und müssen geduldig sein“, betont Head Coach Alen Velcic, der für seine Mannschaft trotz des Abrutschens auf Rang 11 in der Tabelle weiterhin mit guten Chancen auf das Erreichen der Playoffs sieht.

 

Auf die wiha Panthers warten nun zwei echte Gradmesser dafür, wie weit die Mannschaft nach den zwischenzeitlichen Rückschlägen in ihrer Entwicklung ist. Gleich zweimal hintereinander treffen die Doppelstädter in den nächsten Tagen auf das Top-Team Medipolis SC Jena. Zu dieser Besonderheit im Spielplan der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA ist es aufgrund der Corona-bedingten Absage der ursprünglich für den 20. November 2021 angesetzten Begegnung beider Mannschaften gekommen. Damals wurde die Partie nach positiven Corona-Schnelltestergebnissen im Team der wiha Panthers kurzfristig abgesagt. Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht auf Coronainfektionen im Nachgang nicht und die anschließenden PCR-Tests sorgten für Erleichterung. Das damalige Heimspiel gegen Jena musste aber vorsorglich abgesagt werden und wurde auf den 6. Januar 2022 verlegt – fünf Tage vor der angesetzten Auswärtspartie der Panthers in Jena.

 

Was zum damaligen Zeitpunkt Spitzenspiel-Charakter hatte, ist nun zum Duell Spitzenteam gegen Playoff-Aspirant geworden. Auch in dieser Saison gilt Jena in Fachkreisen als klarer Meisterschaftskandidat. Mit neuem Namen, erneuertem Kader und den üblichen Aufstiegsambitionen sind die Thüringer auch in ihrem dritten ProA-Jahr auf Kurs Richtung Zweitligameisterschaft. Ihre Ansprüche haben die Universitätsstädters mit 12 Siegen aus den ersten 15 Partien früh unterstrichen. Nachdem Jena über viele Spieltage die ProA-Tabelle anführte, setzte es in den letzten drei Partien jedoch zwei Niederlagen. Das Spitzenspiel in Rostock (81:94) und das Heimspiel gegen Vechta (81:82) gingen zuletzt verloren.
Mit Clint Chapman (früher in Berlin und Ludwigsburg aktiv) und Brandon Thomas (zuletzt in Gießen) konnte Jena im Sommer zwei frühere Bundesligaspieler verpflichten. Nach einer Tätlichkeit im Heimspiel gegen Karlsruhe wurde Chapman jedoch von der Ligaleitung für 12 Pflichtspiele gesperrt und wird somit auch gegen die wiha Panthers nicht zum Einsatz kommen. Der aus Ehingen verpflichtete Trainer Domenik Reinboth holte mit Reyshawn Simmons jenen Spielmacher nach Jena, mit dem er 2019 das Team Urspring sensationell in die ProA Playoffs führte. Mit Julius Wolf und Stephan Haukohl laufen für Science City weiterhin etablierte Leistungsträger auf. Vor allem unter den Körben ist Jena in dieser Saison stark aufgestellt. Mit einer Trefferquote von über 59,7% aus dem Zwei-Punkte-Bereich weist die Mannschaft von Domenik Reinboth die ligaweit beste Quote auf und ist mit durchschnittlich 39,7 eingesammelten Abprallern die zweitbeste Reboundmannschaft der ProA.

 

„Jena ist in diesem Jahr das Team to watch!“, kommentiert Panthers-Trainer Alen Velcic. „Sie verfügen über einen guten Mix aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten mit viel Qualität. Der Titelgewinn wird aus meiner Sicht dieses Jahr über Jena gehen, die mit Domenik Reinboth einen talentierten Trainer geholt haben, der seine Ideen jetzt nicht mehr nur mit Talenten in Ehingen umsetzen muss, sondern mit einer gestandenen Profimannschaft arbeiten kann. Wir haben in den beiden Duellen gegen Jena im Grunde nichts zu verlieren und wollen den nächsten Schritt in unserer Entwicklung schaffen!“

 

Die erste Heimpartie des Jahres 2022 wird unter der 2G-Plus Regelung veranstaltet, nach der nur geimpfte oder genesene Personen unter Vorlage eines negativen Tests (Antigen- oder PCR-Test) die Halle betreten dürfen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die bereits eine sogenannte Boosterimpfung erhalten haben sowie solche, deren Auffrischungsimpfung oder Genesung weniger als drei Monate zurückliegt. Auch Schüler*innen müssen aufgrund der Weihnachtsferien und der damit nicht stattfindenden Testung in Schulen getestet werden.
Des Weiteren gilt während des gesamten Hallenbesuchs eine strenge Maskenpflicht und die Einhaltung der üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Zudem muss nach wie vor eine Datenerhebung (Luca-App, Corona-Warn-App oder handschriftlich) stattfinden.

 

Die Zuschauerzahl ist bei einer Hallenauslastung von 30% auf 500 begrenzt. Eintrittskarten können ausschließlich im Online-Ticketshop erworben werden, da es vor Ort keine Abendkasse geben wird. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit.

 

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Wie üblich wird die Begegnung LIVE und kostenlos bei SportDeutschland.tv übertragen. Bereits ab 18:30 Uhr melden sich die Kommentatoren Matthias Busse und Manuel Schust am Dreikönigstag aus der Deutenberghalle. Der Tip-Off erfolgt um 19:00 Uhr.

 

Hier gehts zum LIVESTREAM (Sendestart: 6.1.22, 18:30 Uhr)

 

Digitale Version des Hallenmagazins FASTBREAK #8

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Miclas Haasis

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