Deutliche Niederlage beim Tabellenführer

28.03.2021

Die wiha Panthers haben im Nord-Süd Duell in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA eine deutliche 100:64-Niederlage in Rostock hinnehmen müssen. Trotz der höchsten Saisonniederlage bleiben die Schwenninger auf Rang 6 im Tableau und haben es weiter selbst in der Hand, die Playoffs zu erreichen.

 

Rostock Seawolves – wiha Panthers Schwenningen 100:64 (21:13, 22:16, 34:18, 23:17)

 

Kleiner Rückschlag für die wiha Panthers im Playoff-Rennen in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA: Ohne ihren Head Coach Alen Velcic, der aufgrund von Rückenbeschwerden die Fahrt nach Rostock nicht antreten konnte, kassierten die Doppelstädter in Rostock ihre höchste Saisonniederlage.

 

Anstelle des verhinderten Cheftrainers übernahm mit Aleksandar Nadjfeji der Schwenninger Co-Trainer die sportliche Leitung an der Ostseeküste. Dabei traf Nadjfeji im Duell der Übungsleiter auf seinen früheren Trainer Dirk Bauermann. Im Jahr 2011 gelang Sasa Nadjfeji als Spieler unter Führung Bauermanns mit Bayern München der Gewinn der Meisterschaft in der ProA und der Aufstieg in die Basketball Bundesliga.

 

Die von Coach Sasa betreuten Panthers starteten mit Courtney Stockard, Nate Britt, Rytis Pipiras, Chris Frazier und Robin Jorch in die Partie. Nachdem Rytis Pipiras zum Auftakt für die einzige Schwenninger Führung sorgte, dauerte es eine Weile, bis beide Teams offensiv in Schwung kamen. Rostock fand vor allem über die Distanzwürfe ins Spiel. Jarelle Reischel und Trevor Lacy versenkten drei Dreipunktewürfe und die Seawolves erzielten 13 Zähler in Serie. Nach über fünf Minuten ohne Korberfolg erlöste Nate Britt die Gäste durch einen verwandelten Sprungwurf (13:4). Felix Edwardsson und Jonas Niedermanner sorgten für weitere Punkte. Doch die Hansestädter gingen mit einer 21:13-Führung in die erste Viertelpause.

 

Den zweiten Abschnitt eröffnete Felix Edwardsson mit einem Dreipunktewurf. Doch die Rostocker Offensive kam wieder in Schwung und legte einen 9:0-Lauf hin. Es verstrichen über vier Minuten, ehe die Panthers wieder Punkte aufs Scoreboard brachten. Der ehemalige Rostocker Chris Frazier sorgte durch einen Dreier und einen Korbleger für schnelle fünf Punkte. Aber die Seawolves verteidigten ihren zweistelligen Vorsprung weiterhin und gingen mit einer 14-Punkte-Führung in die Halbzeit (43:29).

 

Im dritten Viertel stellte Rostock endgültig die Weichen für den zwölften Heimsieg in dieser Saison. Zunächst eröffnete Nate Britt mit einem Dreier die zweite Halbzeit hoffnungsvoll für die Panthers. Doch die Seawolves legten einen zwischenzeitlichen 14:0-Lauf hin und bauten ihren Vorsprung erstmals auf über 20 Punkte aus. Egal ob aus der Distanz oder in Korbnähe: Die Gastgeber punkteten im dritten Viertel fast nach Belieben und erzielten starke 34 Zähler. Nach dreißig Minuten leuchtete eine 30-Punkte-Führung auf der Anzeigetafel in der StadtHalle Rostock (77:47).

 

Für die Panthers zeichnete sich früh die höchste Saisonniederlage ab. Die Neckarstädter gaben sich nicht auf und hielten wacker bis zum Ende dagegen. Dennoch ging auch das letzte Viertel verloren und Rostock machte mit dem letzten Angriff gar die 100 Punkte voll.

 

Für die wiha Panthers spielten: Rytis Pipiras (14), Felix Edwardsson (11), Jonas Niedermanner (10), Kevin Bryant (8), Chris Frazier (7), Grant Teichmann (5), Nate Britt (5), Courtney Stockard (2), Robin Jorch (2), Kosta Karamatskos und Ivan Mikulic.

 

Trotz der Niederlage in Rostock bleiben die Panthers auf Tabellenrang 6 und haben es weiter selbst in der Hand, die Playoff-Runde zu erreichen. Die nächste Chance das Playoff-Ticket zu lösen bietet sich für die Schwenninger Basketballer am kommenden Samstag (19:00 Uhr). Dann treffen Doppelstädter auf das Team Ehingen Urspring, die aktuell auf Tabelleplatz 14 liegen.

 

TEXT: Manuel Schust / FOTO: Stefan Junghanns

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