Damen wurden für intensiven Spiel nicht belohnt

28.10.2019

Knappe Niederlage nach engagiertem Spiel in der Oberliga Württemberg Frauen:
BV Villingen-Schwenningen – SB Heidenheim 62 : 65

„Super Spiel, obwohl wir verloren haben. Ich fühle mich als Gewinner!“ waren die Worte des Trainers Sergey Tsvetkov nach dem intensiven Spiel gegen Heidenheim. Trotzdem ließen die Damen der Oberligamannschaft am Ende die Köpfe hängen, hatte es doch um drei Punkte nicht zum ersten Sieg gereicht. Dabei waren die Mädels von Anfang an bereit das vom Trainer vorgegebene Tempospiel zu gehen und über das ganze Feld zu Pressen. Doch während die Baskets gute Chancen liegen ließen, punkteten die Gäste bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Hier fehlte den Spielerinnen aus VS eindeutig die „Abgezocktheit“ unter dem Korb. Das erste Viertel ging mit 16:14 an die Gastgeberinnen und Anja Elbel – spätere Top-Scorerin der Partei mit 23 Punkten – setzte zusammen mit Imke Weißer (14 Punkte) in diesem Viertel mit zwei verwandelten Dreierwürfen schon mal eine Durftmarke. Doch verwundert rieb man sich die Augen, wenn man den Spielstand von 31:34 zur Halbzeit ansah, denn die Baskets diktierten deutlich das Spiel, waren präsenter und trugen die besseren Angriffe vor. Doch am Ende zählt nur, was durch die Reuse geht und hier hatten die Heidenheimerinnen die Nase vorn. Motiviert ging es in den zweiten Spielabschnitt und ein erneuter Dreier von Anja Elbel brachte in der 25. Minute die Führung zum 41:40. Doch Heidenheim ward die engagierte Defense der Gastgeberinnen durch erfolgreiche Dreierwürfe wieder durcheinander und blieb zwei Punkte vorn zum 47:49 vor dem letzten Viertel. Doch nun wollte man sich für den guten Auftritt auch belohnen und Katja Calinnicova glich mit einem der wenigen Punkte der Centerspielerinnen aus. Doch nun hatten die Gäste einen 8:0 Lauf, dem man ab der 35. Minute hinterherlief. Ein weiterer 6:0 Lauf schwächte kurzfristig die Moral der Spielerinnen, aber Trainer Sergey Tsvetkov nutzte eine Auszeit mit den Worten „schaut nicht auf den Spielstand, sondern setzt weiterhin alles ein, was ihr habt!“ Und so wurde es nochmal spannend, denn Heidenheim kam zu keinen weiteren Punkten, doch nach einem wieder einmal schön herausgespielten Korbleger von Michelle Werner (14 Punkte), kam die Schlusssirene ein paar Minuten zu früh. Schlussendlich waren es die vergebenen 100%tigen Chancen, die am Ende den 62:65 Sieg für Heidenheim brachte. Doch die Stimmung in der Mannschaft ist und war gut, so dass man sich mit Eifer in die nächste Partie am kommenden Sonntag in Tübingen stürzen wird.

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