Damen stürmen zum ersten Sieg

18.11.2019

Basketball Oberliga Württemberg Frauen:
BV Villingen-Schwenningen – TV Derendingen 74:49

Zwar ging Derendingen nach Gewinn des Hochballs mit einem einfachen Korbleger mit 2:0 in Führung, aber das waren auch die einzigen Geschenke, die die Damen des Basketballvereins an diesem Tag zu vergeben hatten. Danach folgte über Michelle Werner (8 Punkte), Imke Weißer (sei kam am Ende auf 13 Punkte) und Anja Elbel ein 12:0 Lauf, so dass der gegnerische Trainer nach einem verwandelten Dreier von Elbel (sie erzielte am Ende 3 Dreier und kam auf 19 Punkte)schon in der fünften Minute gezwungen war eine Auszeit zu nehmen. Zwar kamen die Gäste danach besser in ihr Spiel, aber die Baskets waren nun „on fire“ und legten einen 23:15 Viertelpausenstand hin. Großen Anteil an der guten Trefferquote hatten die zwei FH-Studentinnen, denn Charlotte Grün punktete gleich in ihrem ersten Spiel und Rebecca Vetter war an diesem Tage treffsicher von der Nahdistanz, so gelangen beiden am Ende 15 Punkte. Trainer Sergey Tsvektov hatte sich für eine Zonenverteidigung entschieden und so agierte sein Team aus einer gesicherten Defense und ließ bis zum 41:31 Halbzeitstand nichts anbrennen. Wichtig war es nun in der Intensität nicht nachzulassen und sich die erarbeitet Führung nicht aus der Hand nehmen zu lassen, denn 10 Punkte können im Basketball in Null Komma Nichts aufgeholt werden. Wieder stürmten die Baskets voran und konnten ihren Vorsprung auf 53:33 ausbauen, bevor es zu einem Bruch im Spiel kam. Sofort nahm der Trainer eine Auszeit, aber mit Paula Eisnecker hatte die beste Spielerin der Gäste nun eine Lücke gefunden und penetrierte immer wieder erfolgreich zum Korb und konnte von der Defense nicht gestoppt werden. Trotzdem war der Vorsprung von 53:41 noch über der wichtigen 10 Punktemarke, aber vor dem letzten Viertel zeigte der Trainer mögliche Schwachpunkte der Gäste auf, die attackiert werden sollten. Bravourös setzen das die Spielerinnen um und standen nun ihrerseits auf der Freiwurflinie, da man nur noch mit Fouls gebremst werden konnte. Während die Doppelstädterinnen nun weiter drauflos stürmten und jeden Fast-Break versuchten gleich in Punkte umzumünzen, gaben sich die Spieler aus der Tübinger Vorstadt auf. Sie mussten dem hohen Tempo Tribut zollen und kamen nur noch auf magere 8 Punkte im vierten Viertel. Die Baskets dagegen spielten befreit auf, kamen auf 21 Punkte und besiegelten so den ersten Sieg in dieser Oberliga-Saison mit 74:49. Trainer Sergey Tsvektov war dementsprechend auch mit dem Spiel zufrieden, vor allem merkte er an: „ich bin eigentlich kein Freund von einer Zonenverteidigung, aber sie war heute der Schlüssel zu unserem Sieg!“ Am kommenden Wochenende geht es nach Ulm, die die rote Laterne von Villingen-Schwenningen übernommen haben.

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