Damen sind nun am Tabellenende angekommen

17.02.2020

Oberliga Württemberg Damen:
BV Villingen-Schwenningen –TV Konstanz 59 : 64

Wieder verloren ist die ernüchternde Bilanz nach einer aufopferungsvoll kämpferischen Leistung der Oberliga Damen. Damit belegt man aktuell den letzten Tabellenplatz und hat auch noch ein Spiel gegen einen direkten Mitkonkurrenten verloren. Doch die zuletzt guten Leistungen von Konstanz kamen nicht von ungefähr, denn sie konnten in den letzten Spielen überraschend eine Spielerin aufbieten, die nicht nur Linkshänderin ist, sondern auch unter den Körben und von der Freiwurflinie tritt. Das konnten die Baskets nicht kontrollieren und allein der Spielerin gelangen 26 Punkte. Zwar gewann Michelle Werner den Hochball zu Spielbeginn und Rebecca Vetter konnte so gleich mit den ersten ihrer späten 15 Punkte starten (ihr gelang in der zweiten Halbzeit der erste Dreier der Saison), doch schon war Konstanz schneller im Spiel und das erste Viertel endete 11:20. Danach blieb der Abstand konstant, denn die Baskets versuchten viel Druck auf die ballführende Spielerin zu machen, aber was vorne gelang, kassierte man wieder hinten und so wechselte man beim Stande von 27:37 die Seiten. In der 24. Spielminute nahm Konstanz eine Auszeit und anschließend kam es zu einem Kuriosum, das seinesgleichen sucht. Konstanz schnappte sich den Ball nach dem Einwurf und erzielte sofort einen Korb – allerdings war dies der eigene. Daraufhin bekam Villingen-Schwenningen den Einwurf, stürmte auf die andere Spielseite und erzielte ebenfalls einen Korb – auch hier war es dann der eigene. Das war dann doch aufgefallen und die Schiedsrichter unterbrachen das Spiel, um sich zu beraten. Bei einem Eigenkorb sieht das Regelwerk vor, dass der Korb dem gegnerischen Kapitän zugesprochen bekommt und so bekam Anja Elbel 2 Punkte, zu ihren 12 selbst erzielten Punkten, dazu. Allerdings merkten die Baskets, allen voran Christine Schell-Deking an, dass vor dem Erzielen des zweiten Eigenkorbs eindeutig die Regelübertretung „Rückspiel“ zutrifft, aber die Schiedsrichter sprachen hier fälschlicher Weise von Tatsachenentscheidung. Anschließend wurde das Spiel wieder ordnungsgemäß auf die richtigen Körbe fortgesetzt. Jetzt wollten es die Baskets aber wissen und holten Punkt für Punkt auf – angeführt von Imke Weißer, die immer wieder das Tempo anzog, kam man bis zum Ende des dritten Viertels auf 48:50 heran. Michelle Werner konnte einen Fastbreak abschließen und anschließend traf Rebecca Vetter ihren Dreier und die Heimmannschaft ging mit 53:50 in Führung. Doch Konstanz konterte und so entwickelte sich ein Spiel, das bis zur 39. Minute ausgeglichen war. Beim Stande von 59:58 schlichen sich aber leider, im ungünstigsten Moment, Unkonzentriertheiten im Angriff ein und Konstanz gelang ein 6:0 Lauf zum 64:59 Sieg. Am Ende war man für sein intensives Spiel nicht belohnt worden, aber die Moral und der Einsatzwille der Mannschaft ist weiterhin intakt.

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