Damen schultern Gegner und Mitspielerinnen

11.02.2019

Oberliga Württemberg Frauen: BBU 01 Ulm – BV Villingen-Schwenningen 63 : 69

Wie erwartet nach Ulm das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten sehr ernst und setzte gleich vier Spielerinnen ein, die auch in der Regionalliga spielberechtigt sind. Darunter war mit A. Holzschuh auch ihre Top-Scorerin in der höheren Liga, die nicht unberechtigt auf 19 Punkte in diesem Spiel kam. Aber der Reihe nach: Birgit Kälble trug sich zwar vorsichtshalber in den SBB ein, blieb aber in Zivilkleidung, um in der äußerst kalten Listhalle in Ulm, das Spiel von außen zu leiten. Wie erwartet starteten die Ulmerinnen äußerst explosiv, aber darauf war man eingestellt und konterte ebenso. Allerdings blieben diese ersten Angriffe allesamt ohne Punkte, so dass erst Ende der zweiten Minute der erste Korb fiel, nicht unerwartet von der Ulmer Top-Scorerin. Doch die Gäste mussten sich in diesem hochklassigen, allerdings auch sehr körperbetonten Spiel, nicht verstecken und zogen den Gastgeberinnen den Zahn, die sich vorgenommen hatten schon im ersten Viertel einen Vorsprung heraus zu arbeiten. Stattdessen stand es nicht nur 18:15 nach dem ersten Spielabschnitt, sondern die Baskets gingen danach erst mal mit einem 6:0 Lauf in Führung. Die Aufbauspieler um Kapiptän Felicia Kälble (12 Puntke), mussten einen enormen Druck aushalten, trotzdem kam nun das Spiel auf Centerspielerin Anna Adams mehr ins Rollen und sie steuerte 8, ihrer späteren 21 in diesem Viertel bei und so lag man zur Halbzeit mit 30:31 mit einem Punkt vorn. Birgit Kälble gab ihren Spielerinnen die Sicherheit mit auf den Weg: „ die haben sich bald müde gespielt, das Tempo halten sie nicht ewig durch und das vierte Viertel ist dann unseres!“ Mit immer wieder anderen Verteidigungsvarianten gelang es die Ulmer zum Nachdenken zu bringen und so verlief auch das dritte Viertel fast niederscorig ausgeglichen, mit dem leichten Vorteil für die Gäste, denn es stand 41:44. Und weiter ging die wilde Fahrt, denn keine Mannschaft steckte zurück, aber man merkte den Ulmerinnen an, dass das Spiel nicht wie gewünscht lief, sie ließen in der Konzentration nach und das nützen die Baskets mit Ball- und entsprechenden Punktegewinnen aus. In die heiße Phase hinein gelang Susanne Schmidt ein Dreier (sie kam auf 9 Punkte) und zeigte damit an, dass man keine Spielerin alleine an der Linie lassen darf. Das war das Signal für ettliche Dreierwürfe der Gastgeberinnen, die dann auch viermal im letzten Viertel ihr Ziel fanden, aber der Rest war sichere Beute, der wachen Defense. So konnte der Gegner kein Kapital daraus ziehen, stattdessen waren es die Baskets, die mit Fast-Breaks ihren Vorsprung ausbauen konnten. Nur eine leichte Schwäche von der Freiwurflinie verhinderte einen deutlicheren Vorsprung, aber trotzdem setzte Michelle Werner (7 Punkte), den letzten Punkt für ihr Team von der Line und die Baskets am Ende einen 63:69 Sieg bejubeln, während die Ulmer doch recht enttäuscht vom Feld schlichen.
Für die Baskets mit in Ulm dabei waren: Anna Adams, Anja Elbel, Felicia Kälble, Natalia Kraft, Hannah Lindner, Birgit Mädge, Christine Schell-Deking, Susanne Schmidt, Imke Weißer und Michelle Werner.

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