Damen erreichen Zielvorgabe

09.05.2022

Wenigstens ein Ziel konnte erreicht werden

Oberliga Württemberg Platzierungsrunde Frauen:
BBU’01 Ulm 2 – BV Villingen-Schwenningen 69 : 53

Während die Oberliga-Damen ohne ihre Top-Scorerin und Aufbauspielerin Anja Elbel  und ohne ihren Trainer Sergey Tsvetkov in Ulm antreten mussten, konnten sie allerdings Becky Vetter, die nach Abschluss ihres Studiums schon abgewandert war, dafür gewinnen das Team zu unterstützen. So konnten sieben Spielerinnen die Aufgabe  angehen gegen 11 sehr junge, sehr motivierte Spielerinnen aus Ulm entweder einen Sieg zu erringen oder wenigstens mit weniger als 20 Punkten Differenz zu verlieren. Natürlich wollte man in erster Linie das Spiel gewinnen, doch da man das Hinspiel mit 20:0 gewonnen hatte, wollte man auf jeden Fall im direkten Vergleich die Nase vorn haben. Daniela Lopez de Mesa übernahm das Coaching von der Bank aus und Alenka Nagel, Christine Schell-Deking, Imke Weißer, Michelle Werner und Lorena Hall gingen als Starting-Five auf mit einer Mann-Mann-Verteidigung auf den Platz. Imke Weißer konnte den Hochballgewinn von Michelle Werner direkt in die ersten beiden Punkte ummünzten und erzielte gleich fünf ihrer späteren 16 Punkte im ersten Viertel. Ziemlich schnell war klar, dass die Ulmerinnen keine Geschenke verteilten, sondern ihre Möglichkeiten viele Fouls zu begehen voll ausnutzen würden. Am Ende kamen die Gastgeberinnen auf 25 Fouls, während sich die Baskets aufgrund der geringen Personalstärke da zurückhielten und gerade mal auf 15 kamen. Während man nach dem ersten Viertel mit 18:13 auf Augenhöhe agierte, zwischenzeitlich kamen auch Maja Seidl und Becky Vetter von der Bank aus zum Einsatz,  legte Ulm zweiten Viertel eine Schippe drauf und vergrößerte bis zur Halbzeit den Vorsprung mit 34:23 auf 11 Punkte. Doch schon im zweiten Viertel zeigte Michelle Werner, dass sie heute ein gutes Händchen für Korberfolge hatte und erzielte alle 10 Punkte der Baskets in diesem Viertel, obwohl man sich beim Zug zum Korb immer wieder an der Freiwurflinie wiederfand. Insgesamt gaben die Baskets 31 Freiwürfe ab und konnten mit 18 Treffern immerhin über die 50% Marke kommen, ließen aber 13 Versuche liegen. Durch die Umstellung auf Zonenverteidigung hatte man den Gegnern, die Großteils U16 und U18 Spielerinnen waren, vor Probleme gestellt, doch im dritten Viertel fingen diese an ihre Versuche von jenseits der Dreierlinie zu treffen. So geriet man doch deutlich ins Hintertreffen und lag plötzlich mit 57:37 genau die 20 Punkte zurück, die man eigentlich unterbieten wollte. Doch im letzten Viertel legten die Baskets nochmal alles rein, was möglich war und stellten auf eine 3-2 Zone um. Damit kamen die Gegner zu keinen freien Dreiern mehr, allerdings war diese Konstellation für die zwei Centerspieler foulanfällig. Michelle Werner war es vorbehalten die Fahne der Baskets hoch zu halten, sie konnte nur mit Fouls auf ihrem Weg zum gegnerischen Korb gebremst werden und trug mit ihrem „career-high“ von 23 Punkten (damit war sie auch Top-Scorerin der Partie) wesentlich dazu bei, dass die Baskets, trotz dem fünften persönlichen Foul von Christine Schell-Deking in der 37. Minute, das letzte Viertel gewinnen konnten und das Spiel nur mit 16 Punkten Differenz verloren geben mussten. Mit dem 69 : 53 Endstand konnte wenigstens ein Ziel erreicht werden und die Damen konnten zeigen, dass sie keinesfalls gewillt waren das Spiel abzuschenken, und dementsprechend positiv fiel dann auch das Schlusswort von Kapitän Imke Weißer aus: „Ich bin zufrieden mit unserer Leistung, denn wir haben bis zum Schluss gekämpft!“

 

Konstanz erzwingt drittes Spiel

Nach Spiel zwei steht es in den Play-Offs der U16 1:1

U16 männlich Play-Offs des Bezirks Alb/Bodensee:
TV Konstanz – BV Villingen-Schwenningen

Im Finale der diesjährigen Play-Offs des Bezirks hatten die Young Panthers aus VS das Erste Finalspiel in der heimischen Steppachhalle mit dem knappsten möglichen Ergebnis von 70:69 gewinnen können. Nun stand in der Konstanzer Pestalozzi-Halle das Rückspiel beim Spielmodus von „best of three“ an.  Während das erste Viertel mit 10:11 noch komplett ausgeglichen gestaltet werden konnte, legten die Konstanzer in jedem Viertel ein paar Punkte mehr auf und kamen auf einen 10 Punkte Vorsprung von 32:22 zur Halbzeit. Während die Baskets bis zum Ende des dritten Viertels bis auf 7 Punkte heran kamen (54 : 47), ging es im letzten und entscheidenden Viertel nochmals in der Offensive auf beiden Seiten ab. 31:22 wurden erzielt und damit quasi der Halbzeitstand in einem Viertel, was den Konstanzern einen deutlichen 85:69 Sieg einbrachte und den Teams damit einen Gleichstand und ein weiteres Entscheidungsspiel bescherte.
Das entscheidende Spiel um die Bezirksmeisterschaft wird nun im Rahmen des Pokal-Finales der Männer am 28. Mai um 19 Uhr in der Deutenberghalle in Schwenningen stattfinden.

 

 

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