Comeback in Heidelberg bleibt unbelohnt

21.11.2020

Trotz beeindruckender Aufholjagd im 3. Viertel unterliegen die wiha Panthers beim zweiten Auswärtsspiel der Saison den MLP Academics Heidelberg mit 83:90.

 

MLP Academics Heidelberg – wiha Panthers Schwenningen 90:83 (25:12, 29:22, 15:32, 21:17)

 

Beim vorgezogenen Neckarderby bei den MLP Academics Heidelberg erwischen die Doppelstädter einen schlechten Start in die Partie. In der Halle am Olympiastützpunkt Heidelberg vergehen fast dreieinhalb Minuten, ehe den Panthers durch Jonas Niedermanner die ersten Punkte gelingen. Ganz anders spielen die verletzungsbedingt mit nur acht Spielern antretendenden Heidelberger in der Anfangsphase auf. Die Mannschaft von Frenkie Ignjatovic lässt den Ball gut laufen und zeigt sich sehr treffsicher. Nachdem Veteran Shy Ely zum 15:4 erhöht hat, nimmt Panthers-Trainer Alen Velcic die erste Auszeit, um seine Mannschaft neu zu formieren. Doch die „Akademiker“ bestimmen weiter den Spielrhythmus und erhöhen den Vorsprung bis Ende des ersten Durchgangs auf dreizehn Zähler (25:13).

 

Auch im zweiten Viertel bleiben die Gastgeber das dominante Team und sind offensiv kaum zu stoppen. Bereits nach 13 Spielminuten beträgt der Heidelberger Vorsprung erstmals 20 Punkte. Bis zur Halbzeit ändert sich trotz diverser Umstellungen und Auswechslungen nichts an dem deutlichen Rückstand der Schwenninger (54:34).

 

Die Pausenansprache des Trainerteams muss dann den Nerv der Mannschaft getroffen haben. Binnen zwei Minuten versenken die Panthers je zwei Dreipunktewürfe durch Chris Frazier und Nate Britt und arbeiten sich so Punkt um Punkt an Heidelberg heran. Schwenningen bestimmt nun das Spieltempo und kommt immer wieder durch schnelle Tempogegenstöße zu einfachen Punkten. Nach zwei weiteren erfolgreichen Distanzwürfen des heiß gelaufenen Chris Frazier verkürzen die Panthers den Rückstand Ende des Viertels auf nur noch drei Zähler (69:66). 32 Punkte erzielen die Schwenninger im 3. Viertel – nur zwei weniger als in der gesamten ersten Halbzeit!

 

Nach einer sehr einseitigen ersten Halbzeit ist der Ausgang des Spiels nun plötzlich völlig offen. Obwohl Robin Jorch neun Minuten vor Ende sein fünftes Foul kassiert und fortan nicht mehr eingesetzt werden kann, gehen die Panthers nach zwei verwandelten Freiwürfen von Felix Edwardsson erstmals in Führung (75:76). Doch anstatt nun nachzulegen, unterlaufen den Schwenningern zwei Ballverluste in Folge. Heidelberg findet gleichzeitig mit einem 8:0-Lauf offensiv wieder in die Spur. Zwar bringt Shaun Willett die wiha Panthers nochmal mit einem krachenden Dunk und weiteren Punkten in Schlagdistanz. Doch die Small Ball-Aufstellung der Heidelberger schafft es, die Führung bis zum Spielende zu behaupten und den 90:83-Heimsieg zu sichern.

 

Für die wiha Panthers spielten: Shaun Willett (21 Punkte, 13 Rebounds), Nate Britt (17), Chris Frazier (16), Robin Jorch (9), Rytis Pipiras (6), Kevin Bryant (4), Felix Edwardsson (3), Grant Teichmann (3), Jonas Niedermanner (2) und Ivan Mikulic (2).

 

Am kommenden Wochenende haben die Schwenninger spielfrei und greifen erst am 5. Dezember bei der Auswärtspartie in Kirchheim wieder ins Ligageschehen ein.

 

TEXT: Manuel Schust

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