BL-Herren bleiben ungeschlagen – bei den OL-Damen bleibt der Gegner ohne Niederlage

13.12.2021

Während die Bezirksliga-Herren ungeschlagen bleiben, verlieren die Oberliga-Damen gegen den ungeschlagenen Tabellenführer

Oberliga  Württemberg Damen:
BV Villingen-Schwenningen – MTV Stuttgart  52 : 80

Von Anfang an war die Devise klar, den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Stuttgart ärgern und so lange es geht dranbleiben. Doch schon die ersten Spielminuten zeigten auf, dass der Gegner eigene Ideen hinsichtlich des Spielverlaufes hat, denn obwohl Michelle Werner die ersten Punkte erzielen konnte, lag Stuttgart nach einem 12:0 Lauf mit 12:2 vorne. Danach ging es zwar ausgeglichen weiter, aber dieser Rückstand blieb den Spielerinnen unangenehm im Hinterkopf. Statt sich auf seine Stärken zu besinnen, wurde es im zweiten Viertel hektisch, man versuchte mit aller Macht zu Punkten zu kommen, bezeichnender Weise gelang es nur den Spielerinnen, die sonst auch bei den Punkten mit vorne sind: Michelle Werner, Becky Vetter (sie wurde am Spielende mit 20 Punkten Top-Scorer der Partie) und Anja Elbel in diesem Viertel zu punkten und so war man mit dem 23:46 Halbzeitstand überhaupt nicht zufrieden. Dabei versuchte Trainer Sergey Tsvektov mit unterschiedlichen Verteidigungsformen die Stuttgarter vor neue Aufgaben zu stellen, aber diese trafen an diesem Spieltag auch gut von außen und kamen am Ende auf 5 Dreipunktewürfe. Immer wieder konnten die Baskets mit ihren Angriffen nichts Zählbares aufs Board bringen, obwohl es Imke Weißer immer wieder gelang den Korb zu attackieren,  aber am Ende fand sich der Ball in den Reihen der Gegnerinnen wieder. Auf der eigenen Seite kassierte man aber immer wieder, wenn Stuttgart eine zweite oder dritte Chance durch Rebounds bekam und so konnte der Gegner den Abstand weiter ausbauen. Erst im letzten Viertel  konnte der Verteidigungsriegel der Stuttgarter geknackt werden, Lorena Hall erzielte den zweiten Dreier für die Baskets, Maja Seidl traf und Mixi Leyh steuerte sechs Punkte bei, die sie direkt unter dem gegnerischen Korb gegen weitaus größer gewachsene Gegenspielerinnen verwandelte. Damit gelang der Mannschaft in diesem Viertel die Vorgabe, den Gegner zu ärgern und dieser Spielabschnitt ging mit 19:16 an die Baskets. Damit hat sie die Mannschaft achtbar geschlagen, aber man konnte den positiven Drive der letzten Spieltage nicht fortsetzen. Die 80:52 Niederlage tut allerdings nicht so weh, wie die 90:45 im Hinspiel, wo man doch viele 1:0 Fastbreaks zugelassen hatte. Dementsprechend wollte der Trainer das Spiel auch baldmöglichst abhaken, verwies aber am Ende des Spiels darauf, dass man im Training nicht locker lassen darf.

 

Bezirksliga-Herren WEST:
BV Villingen-Schwenningen – TSV Rottweil                93 : 50

Anderes Spiel, andere Voraussetzungen, denn beim anschließenden Derby der Bezirksliga-Herren konnte der Gegner aus Rottweil nur mit sechs Spielern antreten und hatte daher nur einen Wechselspieler auf der Bank. Demzufolge gab Trainer Sergey Tsvetkov von Anfang an der Jugend eine Chance und so waren mit Nico Janzen, Luka Cuic (beide u18) und Nils Mikkelsen und Arthur Kusmin(U20) immer wieder drei Jugendspieler gleichzeitig auf dem Feld. Im ersten Viertel war der Gegner allerdings noch frisch und motiviert, während man auf Seiten der Baskets merkte, dass die Gefahr bestand dieses Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. So führte man zwar nach dem ersten Viertel zwar mit 18:13, aber das war sicherlich nicht der Anspruch eines ungeschlagenen Tabellenführers mit Ambitionen zum Aufstieg. Doch schon im zweiten Viertel änderte sich das als die Baskets das Tempo im Spiel und die Intensität in der Verteidigung anzogen, gelang Rottweil nur noch Punkte von außen, weil die Baskets die Versuche unter dem Korb zumeist mit guten Shotblocks durch ihre großgewachsenen Verteidiger, allen voran „Oko“ Raphael Okollie, abwehrten. Nun wurde auch das Angriffsspiel spektakulärer und die wenigen Zuschauer kamen auf ihre Kosten, wenn auch nicht jeder alley-oop Versuch gelang. Mit 45:23 ging es in die Halbzeitpause und mit Lust auf mehr kamen die Spieler aus der Kabine. Während bei den Gästen die Kräfte zunehmend schwanden, trafen die Baskets neun Mal von jenseits der Dreierlinie, wobei es sich bei den Schützen nicht nur um die Aufbau- und Flügelspielern Luka Cuic, Viktor Kaufmann und Daniel Piovano handelte, sondern auch die großgewachsenen Spieler wie Kjell Deking, Arthur Kusmin und Yannick Tidas waren hier treffsicher. Trainer Sergey Tsvektov griff nur wenig in das Spielgeschehen ein, trotzdem forderte er sein Team auf, auch dieses Spiel dazu zu nutzen, um zu lernen und um sich zu verbessern und die Baskets blieben dran. Nach dem Zwischenstand von 70:35 vor dem letzten Viertel gab es nochmals 23 Punkte zu vermelden, wobei Rottweil eine 100er Klatsche erspart blieb, da zum Spielende immer nur 1 oder 2 arrivierter Spieler mit auf dem Platz war. Mit dem völlig ungefährdeten 93:50 Sieg bleiben die Baskets als einzige Mannschaft ungeschlagen und müssen nun am kommenden Samstag zum letzten Spiel in diesem Jahr nach Haiterbach.

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