Baskets ließen dem Gegner keine Chance

04.03.2019

Oberliga Württemberg Damen: KSG Gerlingen – BV Villingen-Schwenningen 50 : 88

Wie die „10 kleinen Negerlein“ im gleichnamigen Kinderlied gab es über die Woche Hiobsbotschaften von den Spielerinnen des Basketballvereins, doch am Ende beim Spiel in Gerlingen, „da warens wieder Zehn“. Jede Spielerin und Coach Birgit Kälble machten es auf ihre Weise möglich, dass man am Samstag mit neun Spielerinnen auftreten konnte und somit bei 10 Heimspielerinnen ein ausgeglichenes Verhältnis aufbieten konnte. Das Wichtigste für Coach Kälble war es, mit hoher Intensität anzufangen und nicht wieder in Rückstand zu geraten und sich erst langsam warmzulaufen. Gleich in der ersten Minute netzte Spielführerin Felicia Kälble (Top-Scorerin mit 22 Punkten) die ersten Punkte für die Gäste ein und Anja Elbel (16) in der zweiten den ersten Dreier. Diese Punkte waren nachher spielentscheidend, denn danach gab man die Führung nicht mehr her. Noch waren die Möglichkeiten auf beiden Seiten ausgeglichen, aber die Gäste setzten sich zum 18:25 wie gewünscht im ersten Viertel schon leicht ab. Kurze intensive Einsätze verordnete Coach Birgit Kälble ihren Spielerinnen, so dass man im zweiten Viertel die sehr jungen Gastgeberinnen überrannte. Sicher stand mit Susanne Schmidt (4), Anna Adams und Michelle Werner (4) die Defense um Christine Schell-Deking (6), so dass kaum ein Durchkommen zum Korb war, während in der Offensive Anna Adams (17) und ihre Mitspielerinnen ein Feuerwerk zündeten. Entweder gab es direkt Punkte oder man ging nach einem Foul an die Linie. Das war die Phase von Imke Weißer (10), die zahlreiche Fastbreaks abschließen konnte und 3 von 4 Freiwürfen verwandelte. Der Halbzeitpausenstand von 25:50 war denn auch für die Gäste ein Schock. Allerdings mahnte Birgit Kälble eindringlich davor, jetzt nicht nachzulassen, sondern weiter die Intensivität hoch zu halten. Was immer sich die Gerlinger Spielerinnen vorgenommen hatten, es ging in die Hose, stattdessen gaben die Baskets Gas und Felicia Kälble, zumeist als Lenker und Denker der Mannschaft auf dem Feld, dann mal wieder als Centerspielerin unter dem Korb, hier kam dann Birgit Mädge (1) ins Spiel, die dann die Playmaker Position einnahm, erzielte 11 Punkte hintereinander und da nützte selbst eine Auszeit der Heimmannschaft nichts. Zwar erhöhte sich in diesem Spielabschnitt die Anzahl der Fouls, man ließ so gut wie keinen Zug zum Korb unbehindert zu, aber dazu war dann die Freiwurfquote der Gegner zu schlecht. Dass beim Stande von 37:72 schon ein bisschen die Luft aus der Partie war, ist ja verständlich, trotzdem ging auch das letzte Viertel mit 13:16 an die Baskets, wobei hier gerade die Punkte von Selina Dertinger (8) gut taten. Am Ende gab es ein 50:88 für die Baskets, wobei sich alle Spielerinnen in die Scorerliste eingetragen haben, und damit stabilisiert sich das Team auf dem zweiten Tabellenplatz. Emotional war noch der Moment, als man die Nachricht an den etatmäßigen Trainer Sergey Tsvetkov schickte, der mit den Worten antwortete: „ihr seid echt unglaublich. Gratulation!“

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