BARMER BASKETBALL BUNDESLIGA ProB SÜD, 6. Spieltag: wiha Panthers Schwenningen – TG s.Oliver Würzburg II (Samstag, 20 Uhr)

25.10.2018

Verfolgerduell Dritter gegen Fünfter auf dem Deutenberg: Im dritten Heimspiel des Aufrsteigers gastiert das BBL-Farmteam aus Franken – zum Spitzenspiel. Der Ausgang ist völlig offen. Die Panthers erwarten harte Gegenwehr der Gäste aus Franken.

„In der ProB ist jedes Spiel schwer. Man muss 40 Minuten konzentriert bleiben und jede kleine Schwächephase wird den Gegner gnadenlos ausgenutzt. So erging es uns in Elchingen. Bitter, aber ist so. Die Dreier und Freiwürfe gingen im entscheidenden Moment nicht rein, die Schiedsrichter haben uns zwei Spieler mit fünf Fouls rausgenommen, dazu vier technische Fouls – und weg waren die Punkte.“

Der Saisonstart war indes auf beiden Seiten insgesamt vielversprechend: Die Panthers starteten mit 4:1-Siegen, Würzburg mit 3:2. Dabei hat das Gästeteam von Trainer Eric Detlev und Co-Trainer Sepehr Tarrah vor allem daheim überzeugt und alle drei Partien gegen Coburg (69:56), Köln (93:87 n.V.) sowie am jüngsten Spieltag gegen Gießen (91:71) deutlich gewonnen. Drei Gegner, die auch die Schwenninger geschlagen haben. Darum dürfen sich beide Mannschaften bei einem Quervergleich durchaus auf Augenhöhe sehen. Die beiden Niederlagen der Würzburger bei den Top-Mannschaften Bayern München II (78:89) sowie Skyliners Frankfurt (68:74) sind ein Indiz, dass in dieser Runde mit diesem Team auf einer besseren Platzierung zu rechnen sein könnte als in der vergangenen Saison. Dort kam das Farmteam in die Abstiegsrunde der letzten Vier und schaffte in den sechs Partien den Klassenerhalt. „Sie sind in dieser Saison stärker zu erwarten, haben vor allen Dingen daheim überzeugt“, hat sich Alen Velcic in dieser Woche intensiv mit dem Videostudium zum Gegner beschäftigt. „Wir wissen was auf uns zukommt und wollen natürlich vor allen Dingen unsere Wurfquote wieder deutlich verbessern. Würzburg hat ein sehr gutes, aber junges Team. Es wird sicherlich eine spannende Partie werden.“ Nach dem 74:85 in Oberelchingen war der Panthers-Coach so entspannt wie selten nach einer Niederlage. „Wir sind Aufsteiger, wir bleiben auf dem Teppich und daher dürfen wir auch verlieren. Natürlich tut jedes Spiel weh, wenn man es hätte durchaus gewinnen können. Der Blick geht jedoch nach vorne und daher wollen wir unseren Fans am Samstag wieder eine erfolgreiche Performance bieten.“

Leon Friederici weiß wo die Hebel anzusetzen sind: „Alle müssen besser treffen, konzentrierter die offenen Würfe setzen. Dann klappt es auch mit dem dritten Heimsieg.“ Kapitän Kosta Karamatskos ist sich sicher: „Wir werden daheim ganz anders auftreten und ich bin mir sicher noch besser spielen als das aus meiner Sicht schon in Elchingen positiv der Fall war.“ Wie sieht es mit seinem Oberschenkel aus, kann er spielen?“Ja ich bin bis Samstag fit, diese Woche ging es beim Training wieder besser und die Physio geht ja weiter“, kam er gegen Elchingen nur 17 Minuten der zweiten Hälfte zum Einsatz.

Der Würzburger Kader mit bislang 14 Lizenzen besteht aus dreizehn deutschen Spielern und dem US-Amerikaner Dexter Sienko. Der 22-Jährige 1,98 Meter große und 95 Kilo schwere US-Boy ist bester Punktewerfer der TGW. Pikanterweise kommt es zum Liga-Topduell der beiden besten Korbjäger. Dexter trifft 18,8 Punkte pro Partie. Der Schnitt von Rasheed Moore auf Seiten der Panthers liegt bei 22,6. Während die Schwenninger noch das erfolgreiche Duo Bill Borekambi (15,8) sowie Leon Friederici (15,6) unter den Top9 vorweisen, finden sich bei den Gästen Spitzenwerte bei den Assists mit Philipp Hadenfeldt (5,8) und Julian Albus (4,2).

Der Kader der Panthers wird in jedem Fall vorerst mit Paul Owuko-Frimpong einen elften Akteur haben. „Paul wird uns gegen Würzburg, bei Bayern München und Ende November bei Bayer Leverkusen zur Verfügung stehen“, erklärt Velcic die Stand By-Verpflichtung. „Er muss demnächst zweimal die Woche beruflich nach Hamburg. Sein Pass bleibt bei uns, er ist ein Ergänzungsspieler, mit seiner Erfahrung kann er auch in kurzen Einsätzen wertvoll sein“, beugt der Schwenninger Coach nun vor. „Verletzungen schlagen bei unserem kleinen Kader mit nur sechs Lokal Playern in der Wechselrotation gleich extrem nieder, ein siebter Mann bietet mehr Alternativen.“

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