Auswärtssieg – Auswärtssieg

08.11.2021

Neben den wiha Panthers Schwenningen kehrten auch die Oberliga-Damen und Beziksliga-Herren mit einem Sieg von ihrer Auswärtsfahrt zurück.

Oberliga Württemberg Frauen:
TV Konstanz – BV Villingen-Schwenningen 57 : 59 n.V.

Personell angeschlagen ging es zum Duell gegen den direkten Tabellennachbarn Konstanz. So konnte man trotz acht Spielerinnen nur von sechs voll einsatzfähigen Basketballerinnen sprechen. Demgegenüber war die Bank der Gastgeberinnen mehr als gut besucht und sie legten auch gleich mit ihrer Top-Schützin, der am Ende sogar 28 Punkte gutgeschrieben werden konnte, los. Dass Basketball das Spiel der Läufe ist, zeigte sich in diesem Spiel ganz besonders, denn immer wieder gelang es einer Mannschaft 6:0 oder 9:0 zu punkten, während auf der anderen Seite der Korb wie vernagelt war. Mit 17:11 gingen die Konstanzerinnen in die erste Viertelpause, aber angetrieben von Imke Weißer, die an diesem Tag die Hauptlast des Spielaufbaus trug, konnte man das Spiel ausgleichen. Dann verlor man Maxime Leyh, die unglücklich umknickte und damit eine weitere Spielerin für dieses Spiel Michelle Werner konnte ihre Penetrations zum Korb entweder mit Punkten belohnen oder nur mit Fouls gestoppt werden. Die Freiwurflinie war an diesem Tage nicht unbedingt der Freund der Mannschaft, aber als auch Rebecca Vetter von außen traf konnte man  zum 29:29 ausgleichen, allerdings ergab ein Notwurfdreier den 32:29 Spielstand für die Gastgeberinnen.
Erst zur zweiten Halbzeit kam der Einsatz von Anja Elbel, die bis dahin geschont wurde und sie führte sich gleich mit einem Treffer ein. Mit ihr waren die Baskets nun von jenseits der Dreierlinie gefährlicher, was sie mit drei verwandelten Dreipunktewürfen deutlich demonstrierte. Nun mussten die Konstanzer umdisponieren, es gab neue Räume und Anne Haas nutzte diese Möglichkeiten zusammen mit ihren Mitspielerinnen und das Viertel ging mit 9:17 an die Gäste. Das vierte Viertel war dann völlig zerfahren, irgendwie hatten beide Mannschaften den ersten Sieg vor Augen uns spielten dementsprechend nervös. Konstanz behielt insofern die Oberhand, dass sie in der 40ten Spielminute den 53:53 Ausgleich erzielen konnten und danach eine Spielerin an die Freiwurflinie brachten. Diese traf nicht und stattdessen ging es in die Overtime.
In einer Verlängerung kann jede Aktion den Sieg oder die Niederlage bringen, dementsprechend wurde es hektisch, zumal jedes Foul automatisch Freiwürfe nach sich zog, da beide Teams schon lange mit Mannschaftsfouls belastet waren. Wieder kam Konstanz durch einen Freiwurf zum Ausgleich, nachdem die Baskets vorgelegt und selbst mit Freiwürfen den Grundstein für einen Sieg gelegt hätten. Beim Stande von 57:57 hatten die Baskets noch einen Seiteneinwurf, der bei Centerspielerin Christine Schell-Deking landete, diese wurde von zwei Verteidigern bedrängt, da zog Imke Weißer durch die Mitte, bekam einen Bodenpass und schloss mit dem Ablauf der Spielzeit zum vielumjubelten Auswärtssieg ab.
Trainer Sergey Tsvetkov war die Belastung auch anzumerken, aber er meinte: „Spielerisch habt ihr heute nicht überzeugt, aber vor dieser kämpferischen Leistung ziehe ich meinen Hut und gratuliere zum Sieg!“

 

Bezirksliga West Herren:
TV Konstanz – BV Villingen-Schwenningen 52 : 74

Wenn der Erste zum Letzten fährt, dann besteht immer die Gefahr, dass man den Gegner unterschätzt. So war auch das Fazit am Ende vom Spiel von Trainer Sergey Tsvektov, der zum ersten Mal als Spieler mit auf dem Spielberichtsbogen notiert war, nicht sehr gut:“ Obwohl wir mit 22 Punkten gewonnen haben, haben wir kein gutes Spiel abgeliefert!“
Dabei startete man gut in die Begegnung und legte gleich im ersten Viertel mit 13:24 einen 11 Punkte Vorsprung hin. Wieder einmal waren es die großgewachsenen Spieler Arthur Kusmin, Kjell Deking und Milen Dimitrov, die von den Gegnern kaum kontrolliert werden konnten. Zumal sowohl Deking (2), als auch Dimitrov (3) auch von außerhalb der Dreierlinie treffsicher sind und man sie daher nie aus den Augen verlieren darf. Das zweite Viertel war ziemlich ausgeglichen und daher war der Trainer auch zu Recht mit dem Halbzeitstand von 23:37 nicht unbedingt einverstanden. Trainer Tsvektov meinte: „Es gibt zu viele Turnovers im Angriff und Missverständnisse in der Verteidigung – wir sind nicht in der Lage verschiedene Defense Varianten zu kombinieren!“
Im dritten Viertel kam der Gastgeber nochmals gut auf und konnte den Abstand auf 43:54 verkürzen, was den Trainer schlussendlich dazu bewog auf Zone Defense umzustellen. Diese Defense gab dem Team die nötige Stabilität und, zusammen mit einer Freiwurfquote über 65 Prozent, fand das Team wieder in die Spur. Nun war Konstanz der Zahn gezogen, sie kamen nur noch auf 9 Punkte im letzten Viertel, während die Baskets 20 beisteuerten und so den erwarteten 52 : 74 Erfolg einfuhren.
Damit sind die Baskets das einzige ungeschlagene Team in dieser Liga und führen damit die Tabelle an, gefolgt von Pfrondorf und Schramberg mit je einer Niederlage.

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