Aufholjagd kommt zu spät

20.01.2020

Oberliga Württemberg Damen:
BV Villingen-Schwenningen – BSV Hellas Esslingen 41 : 62

Ohne ihren Stammtrainer Sergey Tsvetkov fanden die Baskets nicht ins Spiel und mussten in der ersten Halbzeit schon einige Nackenschläge einstecken. Immer wieder war die Absicherung im Rückraum nicht gegeben und man kassierte aus einem Ballverlust heraus einfache Fastbreaks durch die Nummer 7 der Gegnerinnen, die immer auf diese Bälle lauerte. Ersatz-Coach Birgit Kälble sah sich dadurch schon früh dazu gezwungen die beiden möglichen Auszeiten zu nehmen, aber es fruchtete wenig. Immer wieder machte sich der verletzungsbedingte Ausfall von Anja Elbel bemerkbar, die nicht nur Top-Scorerin des Teams, sondern auch der Liga ist und zudem das Spiel der Baskets lenkt. Dazu kamen viele Ballverluste unter dem gegnerischen Korb, als man immer wieder die falschen Entscheidungen traf und sich die ersten negativen Gedanken im Kopf festsetzten. Dementsprechend war es auch schwierig in der Halbzeitpause, beim Stande von 13:34, die Spielerinnen aufzurichten und die richtige Strategie zu finden. Als in der Halbzeit Trainer Tsvetkov von einem Auswärtsspiel in die Halle kam ging allerdings ein Ruck durch das Team. Man hatte nun nichts mehr zu verlieren und spielte entsprechend. Nun fielen die Bälle plötzlich durch die Körbe und man konnte das steigende Selbstbewusstsein bei den Aktionen sehen und spüren. Trotzdem wusste Esslingen, dass dieses Spiel nicht mehr gedreht werden konnte und spielte ihrerseits abgezockt die Zeit herunter. Die Viertel drei und vier konnten die Baskets so ausgeglichen gestalten, aber die Ursache für die Niederlage war bereits in der ersten Halbzeit zu suchen. In der letzten Sekunde gelang Maxime Leyh noch ein Dreier und so war es zwar eine bittere Niederlage, aber die Schlussaktionen zeigten doch auf, was in der Mannschaft steckt.

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