Aufholjagd im dritten Viertel war am Ende vergebens

25.03.2019

Basketball Oberliga Württemberg Damen: TG Nürtingen – BV Villingen-Schwenningen 69: 58

Mit einem großen Aufgebot fuhren die Damen des BV Villingen-Schwenningen am Samstag zum Duell gegen den direkten Tabellennachbarn aus Nürtingen. Auch Trainer Sergey Tsvetkov war mit an Bord und warnte die Mannschaft von Beginn an intensiv zu spielen, denn Nürtingen ist „keine Laufkundschaft!“. Doch genau damit gab es von Beginn an Probleme, die Defense konnte nicht die nötige Intensität entfalten und die Gastgeberinnen trafen alle Würfe von außen. Ein Team, dass ansonsten kaum Dreier zu verzeichnen hatte, setzte mit 3 verwandelten Würfe von jenseits der Linie gleich mal eine Duftmarke. Dagegen liefen sich die Baskets in der Offensive immer wieder fest und kamen kaum zu Punkten, dafür zu einigen Fastbreaks der Gegner. Mit 22:7 lag man nach dem ersten Viertel deutlich hinten, aber nun war man im Spiel und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Nach 23:21 im zweiten Viertel stand es zur Halbzeit zwar immer noch 45:28, aber nun war der Kampfgeist der Baskets erwacht, dazu fand Trainer Tsvetkov die richtigen Stellschrauben und nun war es der Heimtrainer, der nach einem 6:0 Lauf die Auszeit nehmen musste. Doch jetzt waren die Baskets eingestellt, Anna Adams traf – oft gefoult auch noch mit einem AND-1 von der Freiwurflinie, Selina Dertinger zog unnachahmlich zum Korb und Felicia Kälble hatte nun ihre stärkste Phase. So kam nun Nürtingen unter die Räder und nach einem 13:25 im dritten Viertel waren die Baskets wieder dran beim Stande von 58:53. Im letzten Viertel ging dann leider gar nichts mehr, das intensive Spiel – Nürtingen hatte zwischenzeitlich schon zwei Spielerinnen mit dem fünften persönlichen Foul verloren – forderte auf beiden Seiten ihren Tribut. Kaum ein Korb wurde erzielt, am Ende spielte man fast nur noch von der Freiwurflinie. Von 13 Würfen fanden bei den Nürtingern nur 4 ihr Ziel, aber auch die Baskets hatten zu kämpfen, so dass ein verwandelter Dreier aus heiterem Himmel am Ende in das Spiel entschied, denn das letzte Viertel ging dann mit 11:5 an die Gastgeberinnen. „Gut gekämpft, nie aufgegeben, einiges gut umgesetzt!“ das war das positive Resultat von Trainer Tsvetkov, aber trotzdem ließen die Spielerinnen die Köpfe hängen.
Mit in Nürtingen waren: Anna Adams, Selina Dertinger, Anja Elbel, Birgit und Felicia Kälble, Natalia Kraft, Hannah Lindner, Birgit Mädge, Christine Schell-Deking, Susanne Schmidt und Imke Weißer.

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