Anerkennung vom Deutschen Rekordmeister

27.11.2018

Leverkusens Trainer Hansi Gnad lobt die Panthers nach deren Niederlage gegen den Spitzenreiter.

 

Puste reicht nicht: Am Ende reichte die Puste nicht. Drei Viertel lang hielten die Panthers das Topspiel bei Bayer Leverkusen offen. 59:63 lagen sie nach 30 Minuten hinten. Dann riss der Faden, der Kraftspeicher leerte sich und beim Favoriten kam ein nicht zu beeinflussender Umstand hinzu – die Bälle fielen und fielen in den Schwenninger Korb. Der Tabellenführer spielte seine Stärken aus die belegen, warum er alle zehn Spiele gewonnen hat – zwölf Dreier und vier Akteure im zweistelligen Punktebereich. „Schade, wir waren lange Zeit auf Augenhöhe. Am Ende war die Niederlage zu hoch. Sie hatten Vorteile bei der Rotation und eine bessere Dreier-Quote“, resümierte Alen Velcic trefflich.

 

Lob vom Gegner: Giants-Coach Hansi Gnad war nach dem Sieg sehr zufrieden mit seiner Leverkusener Mannschaft: „Wir wussten natürlich, dass das ein extrem enges Spiel wird gegen eine Mannschaft die zurecht auf dem zweiten Platz in der Südstaffel steht. Schwenningen hat clever gespielt und ihre beiden Scorer clever in Szene gesetzt. Bis zum Ende des dritten Durchgangs war die Partie noch ausgeglichen, aber im vierten Viertel haben wir noch ein paar Körner zugelegt und gute Entscheidungen im Abschluss getroffen. Es ist uns in dieser Phase immer wieder gelungen den offenen Mann zu finden. Die Teamleistung war einmal mehr überragend, wobei man natürlich den Auftritt von Nick Hornsby (21 Punkte/12 Rebounds durch den US-Amerikaner) ein wenig hervorheben muss. Das war gestern sein Spiel und das hat er sich auch verdient. Schwenningen war der beste Gast in der Ostermann-Arena.“

 

Operation: Für Panthers-Kapitän Kosta Karamatskos geht es am heutigen Dienstag Morgen ab 7 Uhr bereits früh los. Der Grund: Er legt sich mit seinem lädierten rechten Arm unter das Messer. Dabei wird er in Offenburg bei einem Spezialisten an seiner Bizepssehne operiert.

 

Kleiner Kader: Karamatskos fällt lange aus, Anell Alexis wird ab heute zu den Neckarstädtern stoßen – der Kader bleibt vorerst bei zehn Spieler. Wobei Youngster Dion Braimoh ohne Umschweife Probleme mit dem Niveau der ProB hat. Er konnte die Ausfälle von Hannes Osterwalder und Bill Borekambi in den Vorwochen nicht kompensieren. Sie spielte Valcic in Leverkusen über knapp 38 Minuten mit nur acht Mann eine kleine Rotation gegen zwölf Bayer-Akteure. Für den jungen Point Guard Abu Abaker war es eine Nagelprobe, er spielte 34 Minuten. Nur ein wiedergenesener Borekambi stand länger auf dem Parkett (35) und spielte so mit Rasheed Moore und Leon Friederici (beide 33) nahezu durch.

 

Gut gepunktet: Borekambi meldete sich mit 19 Punkten und neun Rebounds eindrucksvoll fast mit einem Double-Double zurück. Moore war mit seinen 22 Punkten wieder in seinem normalen Schnitt. Einen guten Tag erwischte Seid Hajric. Der 35-jährige Center spielte so lange wie in den neun Partien zuvor nicht (27) und kam hierbei erstmals auf zweistellige Werte (10/6). Da Moore und Hajric die beiden Ausländerpositionen überwiegend besetzten, teilten sich Darius Pakamanis und Sergej Tsvetkov die kleinere übrige Restspielzeit.

 

Neue WG: Wenn Anell Alexis in Schwenningen eintrifft, wird er in die Wohngemeinschaft mit Pakamanis und Abaker kommen – ein ganz internationales Flair. Das Trio hat Wurzeln in fünf Länder (Litauen, Chile, Syrien, Panama, USA).

 

Weihnachtswünsche: „Die Niederlage wirft uns nicht um. Wir sind immer noch Zweiter mit 7:3-Siegen. Und wollen diesen Platz bis Weihnachten verteidigen“, gibt Velcic die Marschroute aus. Als nächstes kommt am 1. Dezember um 20 Uhr Verfolger Ulm auf den Deutenberg. Dann geht es nach Erfurt und Rhöndorf, ehe zum Christmas-Game Meister Elchingen die Derby-Klingen kreuzt.

 

FOTO (Michael Kienzler):

Herber Rückschlag für die Panthers: Kapitän Kosta Karamatskos fällt wohl für den Rest der Saison aus.

 

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