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Die Überraschung blieb aus – und zwar deutlich. Beim TuS Treis Karden war für die Wiha Panthers VS nichts zu holen. Der Tabellenzweite von der Mosel zeigte dem Tabellenvorletzten klar die Grenzen auf. Bereits vor dem Spiel war klar, dass es schwer sein würde, diese Auswärtshürde zu überspringen. Der Ausfall von Elnis Prasovic, dessen Knieverletzung wieder aufgebrochen war, machte die Aufgabe nicht leichter. So gingen die Panthers sehr nervös ins Spiel und trauten sich vor allem offensiv wenig zu. Ein 12:0-Lauf brachte die Gastgeber, bei denen mit Chris Nietzsche auch ein wichtiger Mann fehlte, schnell in Front, nach dem ersten Viertel stand es bereits 21:8. Die Panthers kamen aber langsam besser in die Partie und boten dem Tabellenzweiten Paroli. Allerdings handelte sich Milos Varagic nach 3 Minuten durch ein technisches Foul sein drittes persönliches ein und kassierte prompt ein weiteres T-Foul, was zu seinem Ausschluss führte. Insgesamt durfte Treis acht Freiwürfe werfen, traf alle und brach den Panthers damit auch moralisch das Genick. Treis-Karden zog davon und lag zur Pause mit 19 Punkten in Front (42:23). Mit einem 10:0-Lauf wuchs der Rückstand schließlich auf knapp 30 Punkte an, ehe die Panthers den Faden wieder fanden und dank einer Leistungssteigerung den Rückstand gegen nun einen Gang zurückschaltende Gastgeber noch einmal halbieren konnten. Treis-Karden ließ sich aber nie aus der Ruhe bringen, so dass sie das Spiel souverän über die Runden brachten und letztlich deutlich mit 76:58 gewannen. Eines der Defizite war erneut, dass auch freistehend die Dreipunktwürfe nicht getroffen wurden, was es dem Gegner erlaubte, die Zone dicht zu machen und so den Zug zum Korb zu erschweren. Die Gesamtleistung sei eine Katastrophe gewesen, wussten die Schwenninger Coaches zu berichten. „Die Defense war okay, aber offensiv war wenig geboten“, so Josip Brkic, der in Nils Mühlenfeld (24 Punkte) einen herausragenden Akteur hatte, aber an anderen Stellen mehr Licht als Schatten sah. Weitere Lichtblicke waren indes Julian Sharma und Ronny Weihmann. Für die kommenden zwei Wochen bis zum Spiel beim Tabellendritten Speyer heißt es nun, sich nicht noch weiter verunsichern zu lassen und im Training hart zu arbeiten. „Es fehlt an einem Erfolgserlebnis, um wieder Selbstvertrauen tanken zu können“, so Frank Singer, der ohne Umschweife feststellt: „Wir sind im Abstiegskampf“. Das Wissen darum stellt nun eine Grundvoraussetzung dar, es gilt aber auch, ein adäquates Rezept dagegen zu finden. Für die Panthers spielten: Nils Mühlenfeld (24 Punkte / 3 Rebounds / 0 Assists), Jamal Anene (9/9/0), Ronny Weihmann (8/3/3), Tomislav Topic (6/3/0), Julian Sharma (5/5/0), José Asensio Lopez (4/2/1), Luka Milutin (2/0/0), Milos Varagic (0/3/0), Daniel Piovano (0/1/0), Kevin Joas del Campo (0/0/0).
Matthias Busse Pressesprecher Wiha Panthers VS
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