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Wann: 10.12.2016 20:00 Uhr
Wo: Deutenberghalle
Gegner: MTV Stuttgart

Spielplan

  Termin Heim Gast Score
  17.09.16 Saar St.
Panthers
77:82
  24.09.16 Panthers Tübingen 81:69
  01.10.16 Limburg Panthers
69:94
  08.10.16 Panthers KIT SC
87:64
  15.10.16 Heidelbg Panthers 49:76
  22.10.16 Panthers Koblenz 90:79
  29.10.16 Mainz Panthers 80:90
  06.11.16 Panthers Fellbach 81:80
  12.11.16 Langen
Panthers 58:79
  19.11.16 Panthers
Lich 86:76
  26.11.16 Speyer Panthers 74:65
  04.12.16 K'lautern Panthers  
  10.12.16 Panthers Stuttgart  
  17.12.16 Panthers Saar St.
 
  14.01.17 Tübingen Panthers  
  21.01.17 Panthers Limburg  
  28.01.17 KIT SC
Panthers  
  04.02.17 Panthers Heidelbg.  
  11.02.17 Koblenz Panthers  
  18.02.17 Panthers Mainz  
  26.02.17 Fellbach Panthers  
  04.03.17 Panthers Langen  
  11.03.17 Lich Panthers
 
  19.03.17 Panthers Speyer  
  25.03.17 Panthers K'lautern  
  01.04.17 Stuttgart Panthers  

 .

Ex-Panther Ellis bringt Tabellenführer zu Fall

Im elften Saisonspiel setzte es für die Wiha Panthers VS die erste Saisonniederlage. Der Tabellenzweite BIS Baskets Speyer siegte vor 350 Zuschauern im Spitzenspiel mit 74:65. Entscheidenden Anteil am Sieg der Pfälzer hatte Ex-Panther Aaron Ellis, der 17 Punkte erzielte, darunter wichtige Punkte in der Crunchtime inklusive eines Dreiers weit hinter der Dreipunktlinie.

Die Panthers hatten vor der Partie leichte Personalsorgen. Mehrere Spieler waren unter der Woche angeschlagen, Darius Pakamanis musste mit muskulären Problemen aussetzen, Nikola Fekete spielte angeschlagen, auch Jaka Zagorc konnte nur mit Einschränkungen agieren. Die Startformation der Panthers mit Boyko Pangarov als Starting Point Guard agierte zunächst jedoch gut.

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Nachdem es in der Anfangsphase mit leichten Vorteilen für die Panthers hin und her ging, die Gäste sich aber mit 19:12 einen kleinen Vorteil erspielen konnten, startete Speyer zwischen Minute 9 und 17 einen 25:0-Lauf, der die Panthers in arge Bedrängnis brachte. Speyer verstand es mit den starken US-Amerikanern Ellis und Williamson die Zone dicht zu machen und den Panthers keine einfachen Würfe zu erlauben. Auf der anderen Seite hatte Speyer Traute und Wurfglück, sodass sie angeführt von einem furios aufspielenden Jan Hartinger, der in Durchgang eins 15 seiner 18 Zähler sammelte, davonzogen. „Wir waren zu diesem Zeitpunkt schlecht organisiert und zu spät dran, um Speyer am Wurf zu hindern", so Panthers-Trainer Alen Velcic. „Wir waren phasenweise zu unkonzentriert und haben unsere Ordnung verloren", gab Panthers-Spielmacher Jaka Zagorc selbstkritisch zu Protokoll.

Die Panthers scheuten gegen den starken Frontcourt der Gastgeber zu oft den Weg in die Zone und nahmen viele Würfe, teilweise auch nicht gut vorbereitete. „Unsere Feldwurfquote lag bei einem Drittel, das ist für unsere Ansprüche zu wenig", meinte auch Nikola Fekete, der nicht wie gewohnt traf, dafür mit seinem Rebounding defensiv ein Anker war. Auch Tabari Perry half mit, der ungewohnte Reboundunterlegenheit zu mindern. So kämpften sich die Panthers zur Pause wieder auf 43:37 heran.

Das Wurfglück war den Panthers auch im zweiten Durchgang nicht hold, einige Bälle sprangen unglücklich wieder aus dem Korb. Hinzu kamen aber auch leichtfertige Fehler unter dem Korb, den Speyer jedoch auch weiter intensiv verteidigte. Aljosa Remus und Sergej Tzvetkov konnten dennoch offensiv Akzente setzen und brachten die Panthers in unmittelbare Schlagdistanz. Auch die Defensive erlaubte Speyer nur noch 31 Punkte nach der Pause, aber Aaron Ellis traf drei wichtige Würfe trotz direkter Verteidigung durch den Gegenspieler in „Nowitzki-Manier", Genickbrecher war ein wilder Dreier des ansonsten gut verteidigten Spielmacher Salto Sabate mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr.

„Glückwunsch an Speyer, sie haben über weite Strecken sehr gut gespielt, erstklassig organisiert verteidigt und sind in den notwendigen Lauf reingekommen", gratulierte Trainer Alen Velcic. „Wir haben nicht in unser gewohntes Spiel gefunden, wofür man dem Gegner Respekt zollen muss, das notwendige Glück hatten wir heute auch nicht. Wir wollen nun in Lautern zurück in die Erfolgsspur finden".

Für die Panthers spielten: Samba Thiam (2 Punkte / 2 Rebounds / 0 Assists), Sergej Tzvetkov (18/4/3), Jaka Zagorc (5/2/4), Nikola Fekete (5/7/1), Davor Barovic (2/2/2), Aljosa Remus (11/2/2), Boyko Pangarov (3/4/4), Tabari Perry (14/8/3), Edin Alispahic (6/1/1).

 
Tabari Perry – ein Mann für gewisse Momente

Es ist gut ihn zu haben, einen Mann für gewisse Stunden. Die Wiha Panthers haben einen Mann für gewisse Momente, einen Mann für die Crunchtime. Tabari Perry, US-Amerikaner in Reihen der Panthers zeigt über die gesamte Saison bereits gute Leistungen. In Langen war er schon in der Schlussphase ein wesentlicher Faktor. Gegen Lich ragte der Flügelspieler nun heraus und wurde zum Sieggaranten beim 86:76-Erfolg der Raubkatzen.

Der TV Lich II verlangte den Panthers beim zehnten Saisonauftritt alles ab und sorgte für ein enges Spiel, das bis in die Schlussphase spannend blieb. Neben den Leistungsträgern Johannes Lischka und Henning Schaake war Distanzschütze Johannes Schläfer in überragender Form und hätte zum Helden werden können, als er im Schlussviertel für einen Lauf der Gäste sorgte und sie auf einen Zähler (70:69) heranbrachte. Doch dann kamen die Minuten des Tabari Perry. Ein Dreier, ein Offensivrebound, vier erfolgreiche Freiwürfe, ein Korbleger, noch ein Offensivrebound und weitere zwei Freiwürfe später stand es 81:74, eine kleine Vorentscheidung knapp eine Minute vor Schluss. Am Ende standen 31 Zähler und 14 Rebounds.

Dass es zur engen Schlussphase kam, lag auch an einem erneut schwierigen Start. Wenig lief zu Beginn, erneut leisteten sich die Panthers gegen aggressive Gäste mehr Turnover als es dem Trainerteam lieb war. Nach 7 Minuten lag der Tabellenführer mit 9:20 zurück. Jaka Zagorc und Nikola Fekete leiteten die Aufholjagd ein, Davor Barovic gelang per Dunk der Ausgleich zum 22:22. Die Panthers wurden besser, konnten in Führung gehen, sich aber gegen starke Gäste nicht absetzen.

„Unsere Breite im Kader hat uns wieder geholfen, heute war Tabari der Go-to-Guy. Wenn es bei den einen Spielern nicht läuft, springen andere in die Bresche", so Trainer Alen Velcic. Auch Nikola Fekete und Darius Pakamanis erhielten Lob: „Paka wird immer wichtiger, heute hatte er 100 Prozent Wurfquote". Aljosa Remus fehlte derweil grippekrank: „Das hat eine Lücke gerissen, denn unsere großen Jungs hatten mit Lischka natürlich viel zu tun".

Unterm Strich ein wichtiger Sieg, der von technischen Problemen überschattet wurde. „Die Musikanlage der Deutenberghalle hatte einen Error. Sehr ärgerlich, zumal sie beim letzten Auftritt einwandfrei funktionierte und uns niemand Bescheid gegeben hat", so Panthers-Boss Frank Singer. Der Hallenbetreiber, die Stadt Villingen-Schwenningen, müsse bis zum nächsten Heimspiel in drei Wochen gegen Stuttgart für Abhilfe sorgen: „Die Anlage ist zur Unterhaltung einer 1000-Zuschauer-Halle dringend erforderlich und für die Präsentation unserer Sponsoren unerlässlich", so Singer.

Die Panthers liegen in der Tabelle mit der Maximalpunktzahl von 20 Zählern nach 10 Spielen vor den punktgleichen Verfolgern Limburg und Speyer (je 14), die bereits drei Niederlagen aufweisen. Einen Rückschritt erhielt Titelmitfavorit KIT SC Karlsruhe, die Abstiegskandidat Heidelberg überraschend unterlagen.

Für die Panthers spielten: Darius Pakamanis (11 Punkte / 3 Rebounds / 0 Assists), Samba Thiam (6/3/3), Sergej Tzvetkov (0/1/1), Jaka Zagorc (9/1/3), Nikola Fekete (14/4/1), Davor Barovic (7/4/2), Boyko Pangarov (dnp), Tabari Perry (31/14/3), Edin Alispahic (8/0/4).

 
Nach der Pause aufgedreht

Die Wiha Panthers VS haben auch in Langen die weiße Weste gewahrt. Trotz hoch motiviertem Gegner und Problemen im ersten Viertel konnten die Panthers beim TV Langen mit 58:79 einen deutlichen Sieg landen. Das Schlussviertel geriet zur Machtdemonstration.

Die Panthers fanden in der Langener Georg-Sehring-Halle schlecht in die Partie. Zwar konnte Edin Alispahic die ersten Punkte der Partie verbuchen, jedoch fielen anschließend kaum Würfe der Schwenninger Korbjäger. „Unser Spiel war zu Beginn nicht flüssig, weil unsere bislang starken Aufbauspieler keinen guten Tag erwischt hatten", analysierte Panthers-Trainer Alen Velcic, der über 14 Ballverluste allein in der ersten Halbzeit Sorgen bereiteten.

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Die Panthers hatten zwar physisch eine klare Überlegenheit unter dem Korb, dadurch klare Reboundvorteile, jedoch kaum Punkte innerhalb der „Zone", sprich direkt unter dem Korb. „Wir haben es phasenweise erzwingen wollen und entgegen unserem Spielplan den Ball nicht unter den Korb gebracht und stattdessen zu viele Würfe genommen", so Velcic.

Langen erarbeitete sich dank des starken Zuges zum Korb des US-Amerikaners Preston Ross einen Vorsprung, den die Panthers bis zur Pause nur verkürzen, jedoch nicht einholen konnten, die Gastgeber führten mit 38:36. „Langen war hoch motiviert und hat bis an die Grenze Gas gegeben", bilanzierte der Panthers-Trainer.

Nach der Pause taten sich die Panthers zwar weiter schwer, konnten das Spiel allerdings mit zunehmender Dauer in die richtigen Bahnen lenken. „Wir haben Ross' Penetration gestoppt und selbst mehr über die großen Spieler gespielt", so Velcic. Den entscheidenden Schachzug packten die Panthers Mitte des dritten Viertels aus: mit einer 3-2-Zone wurden sowohl Würfe als auch Penetration der Gastgeber unterbunden, deren mangelnde Gefährlichkeit unter dem Korb begann sich nun zu rächen. „In den letzten 13 Minuten hat Langen keinen Korb mehr aus dem Setplay erzielt, wir haben noch ganze fünf Zähler zugelassen", freute sich Velcic. Das Schlussviertel ging klar an die Panthers, sodass Langen die höchste Saisonniederlage hinnehmen musste.

Unschön hingegen manch nationalistische Töne aus dem Langener Publikum, die von den Gastgebern in ihrem Vorbericht noch geschürt wurden: „Traurig, dass sowas nicht unterbunden, sondern gefördert wird. Wir haben die Antwort auf dem Feld gegeben". Die Panthers bleiben damit Spitzenreiter mit 18 Zählern vor Limburg (14) und weiteren Teams mit 12 Zählern, unter anderem dem nächsten Gegner Lich II.

Für die Panthers spielten: Darius Pakamanis (4 Punkte / 3 Rebounds / 1 Assist), Samba Thiam (5/1/0), Sergej Tzvetkov (9/4/1), Jaka Zagorc (2/5/4), Nikola Fekete (10/12/2), Davor Barovic (3/7/0), Aljosa Remus (8/6/3), Boyko Pangarov (0/0/0), Tabari Perry (15/10/1), Edin Alispahic (23/4/0).

 
Oberliga-Damen behalten beim Tabellenschlusslicht die Oberhand

Oberliga Damen: TSG Schwäbisch Hall – BV Villingen-Schwenningen 50 : 60

Ohne Trainer, dafür mit einem Spielertrainerinnen-Gespann mit Birgit Kälble und Birgit Mädge, traten die Oberliga-Damen in Schwäbisch Hall an. Nach der langen Fahrt war es schwierig in der eiskalten Halle auf Betriebstemperaturen zu kommen, aber das Spiel verlief von Anfang an ausgeglichen. Kein Team konnte sich absetzen, wobei die Gastgeberinnen bis zum Ende des dritten Viertels mit 2 Punkten vorne lagen. In der ersten Spielhälfte spielten die Gäste eine Zonenverteidigung und konnten die Gegner meist bis kurz vor Ablauf der 24 Sekundenuhr vom Korb weghalten. So mancher Notwurf fand aber sein Ziel, so dass sich zuerst die gelungene Arbeit nicht auszahlte. Im Angriff glänzten Felicia Kälble und Anja Elbel mit gelungenem Spielaufbau, doch am Ende konnten einige gute Möglichkeiten nicht verwertet werden. Im zweiten Spielabschnitt wechselte man auf Mann-Mann-Verteidigung und das war der Schlüssel zum Sieg. Die Spielerinnen von Schwäbisch Hall mussten nun um jeden Ball und Pass kämpfen und die erzwungenen Würfe landeten in den Armen der gut funktionierenden Reboundarbeit. Susanne Schmidt, Felicia Kälble, Imke Weißer, Johanna Eppler und Natalia Kraft punkteten für die Gäste und hielten so das Spiel ausgeglichen. Im vierten Viertel zog man nun das Tempo an und Anja Elbel konnte viele Fast-Break-Situationen erfolgreich abschließen, so kam sie am Ende des Tages auf 18 Punkte und war damit Top-Scorer der Partie. Insgesamt merkte man der Mannschaft an, dass mit Felicia Kälble und Susanne Schmidt wieder mehr Selbstvertrauen und Können in das Team zurückkehrte und die Nerven bis zum Schluss hielten. Das Trainergespann setzte alle Spielerinnen ein, teilweise mit Sonderaufgaben betraut und alle konnten die Erwartungen erfüllen. Am Ende ließen die Gastgeberinnen die Köpfe hängen, während die Spielerinnen aus VS den Sieg mit 10 Punkten Vorsprung bejubelten. Damit hat man in der Oberliga-Saison eine ausgeglichene Bilanz von 3 Siegen, bei 3 Niederlagen.

Für die Baskets VS waren im Einsatz: Anja Elbel (18 Punkte/davon 1 Dreier), Johanna Eppler (7/1), Birgit Kälble, Felicia Kälble (10/2), Natalia Kraft (6), Birgit Mädge, Simone Müller, Christine Schell-Deking, Susanne Schmidt (12) und Imke Weißer (7).

 
Fellbach-Spiel mutiert zum Krimi

Das war eng: denkbar knapp mit 81:80 gewinnen die Wiha Panthers VS auch das achte Spiel der Saison und bleiben ungeschlagener Tabellenführer. Der bärenstarke Aufsteiger Fellbach Flashers verlangte den Raubkatzen jedoch alles ab und hatte mit der Schlusssirene die Chance, das Spiel nochmals zu drehen.

Die Panthers mussten vor guten 650 Zuschauern auf ihren Headcoach Alen Velcic, der privat verhindert war, sowie Scharfschütze Nikola Fekete (Virusinfekt) verzichten. Gegen die individuell starken Gäste gelang es den Panthers zunächst nicht, Zugriff in der Verteidigung zu finden und hinreichend Ordnung ins eigene Spiel zu bekommen. Ex-Panther Nick Mosley auf Seiten der Fellbacher räumte unter dem Korb gut ab, sodass die starken Panthers-Center mehr Mühe als zuletzt hatten. Zudem fehlte zeitweise das Wurfglück. Fellbach sicherte sich zur Pause durchaus verdient eine knappe 40:43-Führung.

Nach dem Wechsel fanden die Panthers mehr Zugriff in der Verteidigung und zwangen Fellbach zu einigen Ballverlusten. Sergej Tzvetkov fiel mit eindrucksvollen 5 Ballgewinnen positiv auf. Mit Fastbreakpunkten, vorrangig über den starken Tabari Perry, veredelten die Panthers die Ballgewinne. Als die Schützen angeführt von Center Alispahic zu ihrem Wurfglück zurückfanden, wuchs der Vorsprung deutlicher - phasenweise auf 15 Punkte.

Ein Knackpunkt war anschließend das fünfte Foul des bis dato stark aufspielenden Darius Pakamanis, dessen Routine in dem zeitweise hektischen Spiel in der Folge fehlte. Die gut eingestellten Gäste blieben hartnäckig und knabberten den Vorsprung ab. "Wir haben in dieser Phase nicht die nötige Ruhe bewahrt und zu viele unnötige Fehler gemacht", kritisierte Trainer Pangarov. Ex-Panther David Michalczyk brachte die Gäste von der Freiwurflinie zwei Minuten vor dem Ende gar in Front. Topscorer Tabari Perry antwortete jedoch trocken mit einem erfolgreichen Dreier und konnte von der Freiwurflinie gar auf 81:77 kurz vor Schluss erhöhen.

Eine Vorentscheidung? Denkste. Auch hier versäumte es die Panthers clever zu spielen. Bereits nach zwei Sekunden foulte Boyko Pangarov früh Fellbachs Spielmacher Michalczyk, der den ersten Freiwurf versenkte und den zweiten daneben warf. Nick Mosley konnte so per Layup auf 81:80 verkürzen. Fellbach foulte schnell und schickte Samba Thiam an die Linie. Ausgerechnet dem Routinier versagten die Nerven und beide Freiwürfe verfehlten das Ziel, sodass Fellbach noch 3 Sekunden für einen Abschluss blieben. James Arbinger nahm aus dem Lauf einen schweren Wurf und verfehlte zum Jubel der Panthers knapp das Ziel.

Mit 16 Punkten liegen die Panthers nun an der Tabellenspitze vor Speyer und Limburg, die etwas überraschend das Verfolgerduell gegen Titelmitfavorit KIT SC Karlsruhe gewannen.

Für die Panthers spielten: Darius Pakamanis (10 Punkte / 0 Rebounds / 0 Assists), Samba Thiam (5/0/2), Sergejt Tzvetkov (15/4/5), Jaka Zagorc (6/6/4), Davor Barovic (2/5/0), Aljosa Remus (2/0/1), Boyko Pangarov (2/1/2), Tabari Perry (23/10/3), Edin Alispahic (16/9/1).

 
Ambitionierter Aufsteiger fordert Panthers

Die Wiha Panthers VS empfangen zu ungewohnter Uhrzeit am kommenden Sonntag 18 Uhr den ambitionierten Aufsteiger Rewe Aupperle Fellbach in der Deutenberghalle. Trotz des ungünstigen Termins hoffen die Panthers auf eine volle Halle und den Ausbau ihrer bislang beeindruckenden Serie.

Die Gäste starteten gut in die Saison und schicken sich an, die Nummer eins im Raum Stuttgart zu werden (soweit man den Bundesligisten Ludwigsburg geographisch ausklammert). Im Vorjahr marschierten sie makellos durch die 2. Regionalliga und mussten erst eine Niederlage einstecken, als der Aufstieg bereits feststand. Dennoch folgte auf Aufstiegstrainer Marian Thede mit Bekim Kukiqi ein neuer, junger und erfolgshungriger Trainer, der zuletzt beim VfL Kirchheim II gewirkt hatte.

Das Herzstück Fellbachs ist ein Schwenninger Eigengewächs, Spielmacher David Michalczyk, der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der „Flashers" ist. Daneben kehrt mit Center Nick Mosley ein weiterer Ex-Panther an alte Wirkungsstätte zurück. Mit Gene Hagner und Nils Menck kann Fellbach auf zwei ehemalige Pro A-Spieler zurückgreifen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch Shooter Luka Ljutic und der physisch starke James Arbinger, der in den letzten zwei Jahren eine beeindruckende Entwicklung hinlegte und symptomatisch für den Aufwind in Fellbach ist.

„Fellbach hat eine individuell stark besetzte Truppe und verfügt über einen exzellenten Zug zum Korb", so Panthers-Trainer Alen Velcic. „Wir müssen selbst diszipliniert und strukturiert spielen und dürfen Fellbach nicht ins Laufen kommen lassen". Es gelte nicht hektisch zu werden und Ballverluste zu vermeiden.

Die Favoritenrolle liegt naturgemäß bei den Panthers, die nach ihrem „goldenen Oktober" jedoch keinesfalls nachlassen wollen, sondern bestrebt sind, die gute Ausgangslage weiter auszubauen". Dabei stört der ungewohnte Termin am Sonntag. „Wir mussten kämpfen, dass wir überhaupt in die Deutenberghalle konnten. Es ist für mich ein Unding, dass die Halle während unserer Saison mit anderen Termin geblockt wird. Wir sind nach den Wild Wings das mit Abstand am höchsten spielende Team, sodass die Stadt hier Prioritäten setzen muss", stellt Panthers-Boss Frank Singer klar.

Trotz der Widrigkeiten hoffen die Panthers auf eine volle Halle. „Nach den Spitzenspielen haben hoffentlich viele Zuschauer Blut geleckt. Wir wollen weiter durch Leistung und ein rundum gelungenes Event überzeugen", so Singer.

 

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